30 August 2006

Los Kaos

Diese Herrschaften sind Los Kaos aus Wales, die Künstlertruppe, dic ich am Samstag auf dem Dun Laoghaire Festival of World Cultures betreut habe. Auch wenn der Anschein anders sein könnte, waren sie sehr pünktlich und gut organisiert, so dass die Betreuung nicht schwer war. Die Nummer heißt "Tribe" und sie spielen lustigerweise einen neolithischen Stamm. Schreien, trommeln und unterhalten sich in einer eigens erfundenen Steinzeitsprache. Gut war insbesondere der Teil der Show, bei dem sie durch das Festival-Gelände gelaufen sind und Faxen mit den Besuchern getieben haben:




Das ganze Festival war sehr beeindruckend, übers Wochenende verteilt waren über 200.000 Besucher da (Für Münchner: etwas wie Tollwood). Ich hab außer dem heimlichen Höhepunkt Los Kaos nicht viel mitbekommen, aber immerhin noch ein paar Runden gedreht. Zum Ausklang bin ich mit ein paar Kollegen (und später noch Los Kaos) in der Festivalbar herumgehangen und konnte dieses schöne Sonnenuntergangsfoto machen:

24 August 2006

Newgrange

Höhepunkt der Woche war ein Tagesausflug nach Newgrange mit Rupert, Martina und Susanne.


Newgrange ist ein riesiges neolithisches Ganggrab, das ca. 3200 v. Chr. errichtet wurde und somit 500 Jahre älter ist als die Pyramiden in Gizeh. Es ist sehr gut erhalten, weil es 4000 Jahre unter der Erde lag und erst in den 1960ern vollständig ausgegraben wurde. Um den 21.12. herum scheint die aufgehende Sonne für 17 Minuten bis in die Grabkammer hinein. Da im Inneren nur ca. 25 Leute Platz haben, werden die Eintrittskarten jedes Jahr verlost.

An allen anderen Tagen wird das Sonnenspektakel mit einer Lampe simuliert, was immer noch klasse ist. Es lohnt sich, früh aufzustehen, da die Tickets meistens im Lauf des Vormittags ausverkauft sind (oder man macht es sich bequem und bucht eine Tour mit Bus Eireann).

Durch das Loch über der Tür fällt am 21.12. die Sonne.

Linktipps:

Bei Newgrange liegen noch Knowth und Dowth, zwei weitere Gräber aus der selben Zeit. Dowth ist nicht zu besichtigen (bzw. nur von außen), Knowth ist v.a. deshalb interessant, weil da eine Menge Steine mit steinzeitlichen Bildern herumliegen.

Schließlich waren wir auf dem Hill of Tara, der historisch bedeutend, aber nicht so spektakulär wie Newgrange ist. Hier sind sich der heilige Patrick und König Laoghaire fast in die Haare geraten, haben sich aber doch noch geeinigt, nachdem Patick dem König an einem Kleeblatt das Prinzip der Dreieinigkeit erklärt hatte.

Hill of Tara


Spekatkuläres Schlechtwetterfoto

20 August 2006

Was war inzwischen?

Die Besuchersaison ist gerade in vollem Schwange, was erfreulich ist, weil ich so auch wieder was von Dublin und Umgebung sehe. Außerdem kam ein Haufen netter Leute vorbei, angefangen mit Sascha, der sich spontan mit dem irischen Guinness angefreundet hat,
bis zu Rupert, der gerade zu einer großen Irlandrundfahrt startet.

Was war sonst:
  • Ein Kollege bietet einen Swing-Kurs an, da war ich letzte Woche erstmals. War sehr lustig, auch wenn ich den Grundschritt noch nicht zu 100% raus habe.
  • Eine Leserin hat mich überzeugt, beim Festival of World Cultures als Freiwilliger mitzuhelfen, so dass ich nächste Wochenende in Dún Laoghaire unterwegs sein werde und eine Band vom Flughafen zur Bühne schaffe.
  • Nach 6 Montaen Warten und dreimaligem Anmelden geht jetzt mein DSL-Zugang! Kurzfassung für Bewohner Irlands: Meidet Eircom, geht zu Smart Telekom. Somit bin ich jetzt auch wieder über Skype zu erreichen (fallwein)!
  • Heute waren wir im Phoenix Park auf ein Picknick eingeladen, auf dem der indonesische Unabhängigkeitstag gefeiert wurde (war am 17.8.). Es sind spekatakuläre Fotos von Ruupert und mir beim Fußballspielen entstanden - ich hoffe, dass ich an sie noch herankomme... Lest den schönen Artikel über Indonesien in Wikipedia, oder zumindest den über die Pancasila, die fünf Prinzipien, auf denen der Staat fußt.

17 August 2006

Matt spricht

Matt Cutts beantwortet Fragen über die Google-Suche. Sehr unterhaltsam und lehrreich. Mehr unter http://www.mattcutts.com/blog/type/movies/

09 August 2006

Sternfahrt

Neben dem Rama Dama bin ich zum dritten Mal von Trudering aus sternförmig ins Münchner Umland gefahren, um nach guten bayerischen Wirtshäusern zu suchen. Mit Erfolg: Die besten Entdeckungen diesmal sind die Gotzinger Trommel


und das Hofkücherl in Forstinning (08121/49499). Beide sehr zu empfehlen!

Rama Dama

Nach der Hochzeit bin ich eine Woche in München geblieben, um meinen Hausrat auszumisten, den ich bei meinen Eltern abgeladen hatte, als ich nach Dublin gezogen bin. Das ganze lief unter dem Begriff "Rama Dama", mit dem laut Wikipedia "gemeinschaftliche Aufräumaktionen in Bayern und Österreich (...) bezeichnet" werden. Schöner Erfolg, wie man auf den Bildern ansatzweise sieht.


07 August 2006

Hochzeit

Ich war eine Woche auf Heimaturlaub in München und bin nicht zum Bloggen gekommen, weil so viel los war. Heute also in aller Kürze ein paar Beiträge, um euch wieder aufs Laufende zu bringen:

Am 29.7. war kirchliche Hochzet von Maxi (mein großer Bruder) und Nasija und schöne Feier im Maximilianeum.
Herzlichen Glückwunsch!

Man beachte den Mann mit dem Dudelsack.

Katha und ich üben Walzer.