30 November 2006

Die lieben Kleinen

Mein Bruder Sascha meldet, dass er seinen Arbeitsvertrag unterschrieben hat und demnächst am Institute of Neuroscience der TU of Munich anfängt, seinen PhD zu machen. Herzlichen Glückwunsch! Auf seinem Schreibtisch steht schon ein Mac Mini, so dass wir schon wieder etwas gemeinsam haben(*). So verlinke ich doch gleich noch auf die drei neuen Werbespots zum Thema "Get a Mac".

Ironischerweise gehört Saschas Institut übrigens zur Fakultät für Medizin...

(*) auf meinem Schreibtisch zuhause, nicht bei Google.

20 November 2006

Oper mit Mitsingen

Überraschung beim zweiten Treffen der Freunde der italienischen Oper, Ortsgruppe Dublin: Außer einem Grüppchen von sechs Googlern war auch die irische Präsidentin Mary McAleese anwesend! Sie wurde von einem Sprecher angekündigt, und das Publikum ist aufgestanden und hat die mir völlig unbekannte irische Nationalhymne, Amhrán na bhFiann, gesungen (@Rupert: macht ihr das in München auch so?).

Das Ganze lief mit erstaunlich wenig Zinnober ab, es war fast keine Security zu sehen, und nach der Oper ist Mary einfach durch die Menge zum Präsidentinnenauto gegangen, hat ein bisschen gewunken, und weg war sie. Natürlich war keine Kamera zur Hand, aber dafür ist hier ein Foto vom Gaiety Theatre:
auch nicht schlecht.

Nach der Hymne war es wieder gut mit dem Mitsingen, und den Rest haben die Profis von Opera Ireland gesungen (La Bohème). Nächste Oper in Dublin: vsl. im April. Es ist ein Jammer. Leider war keine Zeit, Mary vom System der deutschen Theaterförderung zu erzählen.

19 November 2006

Dresden

Letztes Wochenende war ich mit meinen Eltern in Dresden. Tolle Stadt für einen Wochenendausflug und sicher eine der führenden deutschen Kulturstädte. Hier die Highlights:
  • Mein Flug war der 100.000. Lufthansa-Flug nach Dresden seit der Wende, und wir wurden von der Flughafenfeuerwehr mit einer Waserfontäne begrüßt! Spektakuläre Fotos, wenn ihr dem Link folgt.
  • Ich war endlich mal in der Semperoper (Laien bekannt als das Brauhaus aus der Radeberger-Werbung), und wir haben die Hochzeit des Figaro gesehen. Sehr gut, wenn man aus der Dubliner Opern-Diaspora kommt.
  • Die Frauenkirche ist seit einem Jahr wieder eröffnet, und man kann einfach so rein und raus gehen.
  • Das Historische Grüne Gewölbe ist seit kurzem wieder eröffnet und man kann die beeindruckenden Schätze wieder in den originalen (bzw. restaurierten) Räumen anschauen. Touri-Tipp: Der Eintritt ist limitiert und es ist ratsam, sich seine Tickets Wochen vorher im Internet zu buchen.
  • Und immer wieder toll: Die Gemäldegalerie Alte Meister mit der Sixtinischen Madonna. Prima Museumscafe, in dem man auch abends richtig lecker essen kann.
Fotos gibt's diesmal als Picasa Web-Album:

04 November 2006

Borat

Auch wer keine kasachische Schwägerin hat, sollte nicht versäumen, sich "Borat" anzuschauen. Sacha Baron Cohen ("Ali G") spielt einen kasachischen Reporter, der durch die USA reist, um zu erforschen, was sein Land von ihnen lernen kann. Schiefgelacht!

Die Kasachen haben sich ziemlich über den Film aufgeregt, weil sie darin als primitive Hinterwäldler dargestellt werden. Dabei macht sich der Film eigentlich über die Amerikaner lusitg, deren Borniertheit, Rassismus usw. der scheinbar naive Borat mühelos aufdeckt.

Die Kasachstan-Szenen wurden übrigens in Rumänien gedreht, und Borats Kasachisch ist ein Mix aus Polnisch und Hebräisch (ja, ich war mit internationalen Kollegen im Kino).



Maxi und Nasija sind gerade in Kasachstan; ich hoffe, dass ich euch mehr über das Land erzählen kann, wenn sie zurück sind. Bis dahin können wir in der Wikipedia schon mal lernen, dass Kasachstan das neuntgrößte Land der Welt ist und über einen Weltraumbahnhof und riesige Rohstoffvorkommen verfügt (nicht nur Kalium, wie der Film behauptet). Also: Nicht ärgern lassen, Kasachen!

01 November 2006

A Portrait of the Artist as a Young Man

Wir hatten in der Abteilung einen Wettbewerb, bei dem jeder ein Foto von sich im Alter von max. 2 Jahren einreichen musste und die Kollegen dann geraten haben, wer wer ist. Super Sache und (in den meisten Fällen) gar nicht so leicht. Jetzt ist der Wettbewerb um und die Siegerin gekürt (lustigerweise unsere jüngste Kollegin (22)), so dass ich hier gefahrlos mein Bild veröffentlichen kann. Bitte:
Tipp für Nachahmer: Reicht keine Fotos ein, auf denen ihr noch ganz klein seid. Da sehen nämlich alle gleich aus, was zwar schwerer zu raten ist, aber auch nicht so viel Spaß macht.
So konnte ich mich amüsieren, als meine Kollegen versucht haben, mir weiszumachen, dass der Typ mit der grünen Latzhose doch sicher Kollege XY ist.