24 Januar 2007

Überraschungsbesuch

Da Georg mich zum kulinarischen Gedankenaustausch eingeladen hat und es gerade billige Flüge gab, bin ich am kommenden Wochenende spontan in Regensburg! Also liebe RegensburgerInnen, meldet euch, ich freue mich, wenn wir uns treffen.
Regensburg im Winter (Archiv)

Für die Münchner bleibt diesmal nur das kurze Ende der (Weiß-)wurst, weil ich mehr oder weniger nur auf der Durchreise bin. Um so löblicher Ruperts Initiative, der am Samstag (gegen 11) ein Weißwurstfrühstück im Airbräu ("aber das Bier war gut...") anberaumt hat. Und so haben auch die Münchnerinnen und Münchner Gelegenheit, mich zu treffen. Meldet euch! Ich hab mein deutsches Handy dabei.

21 Januar 2007

Einfach essen

Weil meine aktuelle Zeit nicht gekommen ist, bin ich gerade dabei, die alten Ausgaben abzuarbeiten, und dabei bin ich auf diesen schönen Artikel gestoßen, der mich etwas an meine Jugend erinnert:
Einfach essen

Wissenschaftler und Diätgurus verwirren uns mit unzähligen Ernährungsweisheiten. Nur drei sind belegt.

Die Flut von Tipps ist überwältigend – und voller Widersprüche. Bringt uns wirklich das Fett ums Leben? Oder sind etwa Kohlenhydrate die wahren Killer? Erdbeeren machen schlau! Na ja, zumindest Versuchsratten. Brokkoli rette vor dem Krebstod, verkündet eine Meldung. Und Fisch halte die Arterien frei. Doch in den nächsten Studien erscheinen Gemüse und Getier plötzlich wirkungslos.
(...)
Es ist Zeit für ein Eingeständnis: Niemand weiß genau, was eine gesunde Ernährungsweise ausmacht. Und bei kaum einem Ratschlag ist die Wirksamkeit zweifelsfrei bewiesen.
(...)
Drei Sätze reichen Ursel Wahrburg von der Fachhochschule Münster, um die zeitlosen Wahrheiten gesunder Ernährung zu formulieren: »Esst weniger. Bewegt euch mehr. Und esst reichlich Obst und Gemüse.« Damit lassen sich keine Diätbücher verkaufen. Im Gegenteil, es macht die meisten davon überflüssig.

© DIE ZEIT, 09.11.2006 Nr. 46 - zum ganzen Artikel

19 Januar 2007

Kulturelle Schmankerl

Nach fast einem Jahr(*) hab ich es endlich mal ins Irish Film Institute geschafft - so ziemlich das einzige Programmkino in Dublin. Dann aber gleich richtig: Ich bin jetzt Jahresmitglied und habe so gleich von einer vergünstigten Karte für Die große Stille profitiert, eine Doku von einem deutschen Regisseur über das Leben in einem Karthäuserkloster, in dem so gut wie nicht gesprochen wird. Sehr interessanter Film und prima Kontrast zum hektischen Treiben in Dublin. War überraschend gut besucht, und die meisten Leute sind auch geblieben, obwohl im Film fast nichts passiert... Der Trailer ist etwas reißerisch, gibt aber einen ganz guten Eindruck:



Gestern war ich dann mit Kollegen im Gate Theatre und wir haben eine Bühnenfassung von Anna Karenina gesehen. Auch sehr fein, und wenn ich mal viel Zeit habe, lese ich das Buch.

Zu guter Letzt war ich heute erstmals im Trinity College, in der Vorlesung "Out of Egypt", in der es um die Wahrnehmung der Ägypter durch andere Völker gehen soll. Erste Lektion: Lest Herodot!


(*) ich hatte zweimal ein Anmeldeformular für die Mitgliedschaft heruntergeladen, ausgefüllt und gefaxt, es kam aber nie was zurück.

14 Januar 2007

Laufend Lesenswertes

Aufmerksamen Lesern ist sicher schon das grüne Kästchen "Gern gelesen" aufgefallen, das seit einer Weile die rechte Spalte des Blogs schmückt. Hierauf bin ich einigermaßen stolz. Der neue, funkelnde Google Reader bietet die Möglichkeit, gern Gelesenes auf einfache Weise mit anderen Menschen zu teilen. Man abonniert seine Lieblingswebsites im Reader, sieht dort, wenn es etwas neues gibt, und kann Lieblingsartikel mit einem Sternchen markieren. Schon erscheinen sie z.B. im eigenen Blog. Schon könnt ihr sehen, was ich gerade Interessantes gelesen habe, z.B. über langhaarige Philosophen oder über Kapselhotels in London.

09 Januar 2007

Hitler in Dublin

Aus der Reihe "Was man so alles in der Wikipedia findet":

Hitler hatte einen älteren Halbbruder, Alois, ein Kleinkrimineller und Heiratschwindler, der während des zweiten Weltkriegs in Berlin ein Restaurant führte, seinen Halbbruder aber kaum je gesehen hat. Dieser Alois zog um 1908 nach Dublin, arbeitete im Shelbourne Hotel und heiratete schließlich eine Irin. Ihr gemeinsamer Sohn, William Patrick Hitler, kämpfte im zweiten Weltkrieg für die USA. Drei seiner Söhne leben noch, haben aber den Namen Hitler abgelegt und sich angeblich geschworen, keine Kinder in die Welt zu setzen.

08 Januar 2007

Ausgezeichnet! (2)

Google ist in den USA zum besten Arbeitgeber gewählt worden! Auf der Fortune-Website gibt's dazu ein Video, jede Menge Fotos und Berichte über das Leben bei Google. Schaut mal rein.

Bei uns sind alle mächtig stolz, obwohl wir mit der Auszeichnung nichts zu tun hatten - der europäische Wettbewerb läuft noch.