30 Dezember 2007

Zwischen den Jahren

Weihnachten war sehr nett und friedlich - Höhepunkt war natürlich der kleine Arthur, den ich kennen gelernt habe. Sehr niedlich, und hat die Ruhe weg, wie die Fotos zeigen:

Arthur pupst

Arthur macht die Augen auf (seltener Anblick :-) )

Trotz seines zarten Alters hat es Arthur schon aufs erste Familientreffen geschafft - im Hofkücherl in Forstinning, für das ich nochmal ausdrücklich werben möchte: Sehr, sehr gutes bayrisches Essen!

In Irland wird die "zwischen den Jahren"-Zeit sehr ernst genommen, und es ist alles ziemlich tot. Geschäfte zu, Restaurants zu, und die wenigen Leute, die in die Arbeit gehen, werden im Lauf des Nachmittags nach Hause geschickt...

Wie Weihnachten in Irland so ist, hab ich gerade beim guten alten DAAD gelesen. Schaut mal rein!

23 Dezember 2007

Schöne Feiertage! (+ Bonus-Post)

Schöne Feiertage euch allen! Ich bin schon in München und futtere fleißig Plätzchen. Und ich hab Arthur kennen gelernt! Sehr süß, aber noch etwas verschlafen... Naja, ich hoffe, ich kann bald nochmal Fotos von ihm posten.

Beim Aufräumen im Blog hab ich einen alten Beitrag gefunden, den ich Anfang des Jahres mal angefangen und nicht fertig geschrieben hatte. So gibt es ihn jetzt am Ende des Jahres. Wir sind nämlich noch eine gute Woche lang "Person of the Year". Ja, wir alle. So stand es in der Time.
(c) Time

Also: veröffentlicht selbstgemachte Videos in YouTube, startet ein Blog (z.B. bei Blogger), meldet euch bei del.icio.us, flickr und last.fm an, oder tragt mal etwas zu Wikipedia bei (ist auch ganz einfach und gut dokumentiert). Geht natürlich alles auch noch im neuen Jahr. :-) Person des Jahres ist dann aber jemand anderer(1).


(1) absichtlich so geschrieben, weil die Schreibweise im südlichen deutschen Sprachraum üblich ist.

09 Dezember 2007

Steilvorlage für Bali

Während noch unklar ist, was auf der UN-Klimakonferenz in Bali herauskommt, hab ich schon mal in einer beherzten Einzelaktion meine Wohnung nahezu CO2-neutral gemacht. Das geht in Irland ganz einfach: Man muss nur den Stromanbieter wechseln und zu Airticity gehen. Die hatten die geniale Idee, aus dem ständigen irischen Wind Strom zu machen (89% ihres Stroms wird mit Windenergie erzeugt - der Rest ließe sich wahrscheinlich gut aus Regenenergie gewinnen, wenn man sich Mühe geben würde).

Leider haben sich zwei Dinge geändert, seit ich das erste mal auf die Website geschaut hatte: Die Preise sind nicht mehr die gleichen wie bei der Konkurrenz (aber auch nicht wirklich höher), und Airtricity ist gerade dabei, verkauft zu werden. Also eher ein Deal für Mutige. Aber ich hab ja notfalls noch meinen Kamin.

05 Dezember 2007

John Connolly

Okay, es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist der Vortrag, den John Connolly bei uns im Mai gehalten hat, online. Schaut ihn euch mal an, er ist sehr lustig.



(Viel) mehr gibt es auf der Authors@Google-Website.

03 Dezember 2007

Weltweites Lernen?

In iTunes gibt es jetzt die Rubrik "iTunes University", in der man sich kostenlos Vorlesungen und Vorträge von amerikanischen Unis anhören kann (danke für den Tipp an Roland, der gerade sein Sabbatical abschließt und jetzt auch keine Zeit mehr hat, den ganzen Tag Vorlesungen zu hören).

Da Google ja als Projekt in Stanford begonnen hat, hab ich mir erst mal angeschaut, was es da so gibt. Sehr interessant, und man könnte sich tagelang damit beschäftigen. Unter anderem sind dabei: Steve Jobs, der Dalai Lama, Marissa Mayer von Google und mein Freund Arun Gandhi (, den ich in einem früheren Leben mal interviewt habe).

Wenn man das jetzt mit dem One Laptop per Child-Projekt kombinieren würde,
hieße es, dass sich Kinder in Entwicklungsländern schon bald kostenlos Vorlesungen aus aller Welt anhören können. Noch mit vielen Wenns und Abers, aber was für ein Fortschritt! Das deutet zumindest an, welches Potenzial das Internet hat, die Welt zu verändern.

PS: auf laptopgiving.org bekommt man für 399$ ein Laptop, und ein weiteres geht an ein Kind in einem Entwicklungsland ("give one get one"). Im Kleingedruckten steht, dass man auch aus Europa spenden kann - aber nur, wenn man eine Lieferadresse in den USA angibt. Naja.

Android und OpenSocial

Weil einige Leute danach gefragt hatten, hier noch der Hinweis auf zwei neue Projekte von Google. Bis jetzt aber nur interessant, wenn ihr programmieren könnt:
  • Android: Das neue Betriebssystem für Handys, das Google zusammen mit der Open Handset Alliance, einer Kooperation von 30 Technologiefirmen, entwickelt. Das Developer Kit kann man sich über die Website schon herunterladen, und bis 2. Januar gibt es insgesamt 10 Millionen Dollar für die besten Programme zu gewinnen. Also: An die Arbeit! Und wem das zu hoch ist (wie mir), der kann sich hier zumindest eine Demo anschauen:
  • Mit OpenSocial lassen sich Anwendungen für soziale Netzwerke wie MySpace, Xing usw. entwickeln. Vorteil ist, dass diese dann in allen Netzwerken laufen, die bei dem Projekt mitarbeiten, und das sind ziemlich viele. Ich hab's mir noch nicht genauer angeschaut, also wenn ihr mehr wissen wollt, schaut am besten aufs Google Blog.