23 Dezember 2008

Mein Android

Weihnachten geht gut los: Wir alle haben von Google als Weihnachtsbonus das neue G1-Handy geschenkt bekommen! Weil bis zuletzt niemand wusste, ob und was wir bekommen, war es ein bisschen wie früher das Warten aufs Christkind.

Das G1 ist das erste Handy, dass das Android- Betriebssystem von Google verwendet. Sehr coole Sache, weil man damit endlich unterwegs auf seine diversen Google-Services zugreifen kann. Und auch für die Google-Suche allein lohnt es sich schon:



Wer mehr Hintergrund möchte, kann diesen Artikel von Stephen Fry lesen, in dem er sich mit seiner Smartphone-Manie auseinandersetzt und sehr kenntnissreich drei neue Smartphones, darunter das G1, testet. Lesenswert, falls ihr über die Feiertage noch nichts vorhabt.

21 Dezember 2008

Feiertagspläne

Langsam kristallisiert sich heraus, wann ich über die Feiertage wo bin. Grundsätzlich bin ich vom 23.12. bis 6.1. in Deutschland, aber mal hier und mal da. Konkret:
  • Vom 23. abends bis 26. in München bei meinen Eltern
  • ab 26. in Kriseszell (ausruhen und fürs Studium lernen)
  • Silvester noch offen, wahrscheinlich im Bayerischen Wald
  • am 3.1. in Regensburg
  • danach wieder in München
Also, ich hoffe, wir sehen uns!

Valtorta

Die "Gruppo di Valtorta", der ich einige überaus lustige Abende verdanke, hat sich leider längst aufgelöst und macht keine Anstalten, ihr Werk zweitzuverwerten. Immerhin hab ich jetzt ein paar Videos auf Youtube gefunden. Fangt mal mit dem hier an, dann könnt ihr euch weiter durchklicken:



Wenn jetzt noch jemand ein Video von "Oberwasser" auftreibt, das wäre fein.

20 Dezember 2008

Shine a big light

Der kürzeste Tag im Jahr (morgen) ist vielleicht eine feine Sache, wenn man in Newgrange ist. Ansonsten macht es einem schon zu schaffen, wenn der Tag nur knapp 7:30 Stunden lang ist (interessante Daten hier) - das ist fast eine Stunde kürzer als in München.

Um das fehlende Tageslicht zu ersetzen, hab ich mir letztes Jahr zu Weihnachten ein Philips Energy Light geschenkt, das ich jetzt wieder gern nutze. Das ist eine super helle Lampe (10.000 Lux), vor die man sich eine halbe Stunde setzt, um das fehlende Licht zu tanken. So sieht das dann aus:
Und ist auch eine gute Sache - ich fühle mich danach jedenfalls viel frischer. :-)

06 Dezember 2008

Information Systems

Als ob mein neues Fahrrad mein Leben nicht genug verändern würde, steht gleich die nächste Veränderung an: Ich studiere ab sofort wieder! Ich mache ein Diploma in Information Systems an der University of London. Das Ganze ist ein Fernstudium, das ich (hoffentlich) neben der Arbeit betreiben kann, so dass sich ansonsten nicht viel ändert.

Über die Frage, was Information Systems sind, sind sich die Experten auch nicht einig. Vereinfach gesagt, geht es um die Betrachtung von Computersystemen, aber nicht nur aus technischer, sondern vor allem auch aus soziologischer Sicht. Man lernt also nicht zu programmieren, sondern z.B. seine Computersysteme so zu planen, dass sie für die Leute in einer Firma nützlich sind und auch verwendet werden.

Ich hab schon einen dicken Stapel Bücher bei Amazon bestellt, und bis jetzt sieht alles sehr interessant aus. Wer mehr wissen will, kann sich auf der Uni-Website sogar die ersten 4 Kapitel der jeweiligen "Course Guides" anschauen. Ich fange an mit Nr. 60 und Nr. 62.

30 November 2008

O'Bama

Ansonsten hab ich gerade gelernt, dass Barack Obama irische Vorfahren hat! Hier ist der Song dazu:

Neue Mobilität

Mir ist mein Fahrrad geklaut worden und ich hab überlegt, wie ich verhindern kann, dass das neue Rad wieder weg kommt. So bin ich darauf gekommen, mir ein Faltrad zu kaufen, das über Nacht im Wohnzimmer stehen kann.

Es ist ein Brompton, das ein englischer Tüftler so entwickelt hat, dass es möglichst klein und tragbar ist, sich aber trotzdem vernünftig fährt (3 Gänge). Sehr schick. So sieht es gefaltet aus:
Und so entfaltet:
Jetzt freue ich mich über die neu gewonnene Mobilität. Obwohl das Rad nicht sehr groß ist, kann man prima damit herumfahren, und ich hab am Wochenende schon eine kleine Rund am River Dodder entlang gedreht:

kalt, aber sonnig

Im neuen Jahr mache ich mich dann daran, einige der Touren aus "Leisure Cycling near Dublin" auszuprobieren. Wahrscheinlich alleine, denn man darf hier in der S-Bahn grundsätzlich keine Räder mitnehmen. Nur bei Falträdern drücken sie ein Auge zu.

Schließlich noch ein Video, in dem der Erfinder des Brompton vorführt, wie man es faltet:

09 November 2008

Das Florians-Prinzip

Ich war heute zum ersten Mal seit langem mal am Wochenende im Büro (, nämlich seit Januar, als mein Heißwasser kaputt war und ich bei Google geduscht habe). Ich mache nämlich gerade ein Webmaster-Training mit und bringe mir PHP und mySQL bei. Feine Sache, und so war es gut, dass ich am Wochenende etwas herumprobieren konnte.

Samstag war ich in Carmen, in einer Produktion der moldovischen Staatsoper. Klingt toller, als es war, weil die National Conert Hall nicht so groß ist wie z.B. das Regensburger Theater und die Oper nicht ihre volle Wirkung entfalten konnte.

Oh, und am Dienstag hab ich mal wieder eine Rede bei Toastmasters gehalten, diesmal über das Florians-Prinzip und was es damit auf sich hat. Mit meinem Namen können die Iren nämlich nix anfangen.

29 Oktober 2008

Besuch

Diese Wochenende war meine Mutter zu Besuch und wir haben ihren Geburtstag nachgefeiert. :-) Immer schön, mal Besucher hier zu haben. Leider hatten wir beide keine Kamera dabei...

Kulturtipp für Dubliner: Der Musical Pub Crawl ist sehr nett, und man kann sogar was dabei lernen.

Wiesn-Wiederholungszwang

Sorry, wegen technischer Probleme ist der ARtikel 1 Woche liegengeblieben. Lohnt sich aber immer noch zu lesen...

Jetzt gibt es also auch in Dublin ein Oktoberfest, das sich auch noch recht nahtlos an das Münchner anschließt (11 Tage). Nach hartnäckigem Ignorieren (Paulaner!) sind wir dann doch hin, aber am letzten Freitag, da war's halt nix. Riesenschlange, Zelt voll.
Das ist nur die Schlange vor dem Außen-Ausschank.

Also heute nochmal (=letzter Sonntag), und wie beim Original war es tatsächlich nicht so voll.
Im Hintergrund: strauchelnde Banken

Und gar nicht schlecht: zünftige Band, gute Stimmung und super Essensauswahl von Brezn bis Käsekrainer (kriegen wir hier alles das ganze Jahr nicht).


Aber ist es das selbe? Können Iren überhaupt ein Oktoberfest organisieren? Lohnt es sich noch, extra nach München zu fliegen? Das können wir gerne mal bei einem guten Bier besprechen.

14 Oktober 2008

Spätsommerwochenende

Ich war übers Wochenende mal wieder in Slane, diesmal mit Heike und Katharina. War super: Es hat die Sonne geschienen und wir haben uns ausgeruht, sind nach Newgrange gefahren und haben jede Menge leckere Sachen gegessen (Tipp: The Poet's Rest). Hier ist schon mal ein Foto - mehr gibt's, wenn mal Zeit ist. ;-)
River Boyne

22 September 2008

September- und Oktoberfest

So sah das Septemberfest aus, dass wir neulich in Dublin besucht haben:

Nicht besonders groß und spektakulär, dafür gab es immerhin Leberkässemmeln - von einem fränkischen Metzger mit lustigem Namen. Unglaublich!
Schaffen es die Bayern doch noch, ihr gastronomisches Erbe international zu vermarkten? Wollen wir es hoffen.

Ich bin am Wochenende in München auf einem Familienevent und nutze die Gelegenheit, mein traumatisches Wiesnerlebnis vom letzten Jahr aufzuarbeiten. Sehen wir uns?

Cork

Übers Wochenende war ich in Cork, der drittgrößten Stadt Irlands. Hat sich angenehm von Belfast abgehoben, weil immer die Sonne schien. :-) Auch kulturell ist einiges geboten, immerhin waren sie vor 3 Jahren Kulturhauptstadt.

Am Freitag hab ich noch den Rest der Culture Night mitbekommen und habe es tatsächlich in die Oper geschafft - wo ein Film über die Geschichte des Hauses lief. Immerhin! Am Samstag war ich dann auf einem Short Story Festival. Kulinarisch war es auch wieder sehr erfreulich, insbesondere bei Café Paradiso (vegetarisch), aber auch bei Isaacs.


09 September 2008

Doch noch paar Fotos

OK, meine Kamera ist wieder aufgetaucht, aber wie schon angedeutet, hab ich nur wenig Fotos gemacht, von denen viele auch nicht toll geworden sind, weil es zu dunkel war. :-) 

Aber seht selbst:

06 September 2008

Chrome

Wie ihr vielleicht gehört habt, hat Google einen eigenen Browser veröffentlicht: Chrome.

Ich hab ihn natürlich schon in Betrieb ;-) , und er ist wirklich cool und sehr sehr schnell. Also probiert ihn mal aus! Wenn ihr mehr über die technischen Innovationen in Chrome wissen wollt, schaut mal in das Comicbuch, mit dem Google Chrome vorgestellt hat.

PS 
Mega-out: Internet Explorer. Wenn ihr den noch habt, wechselt bitte schnell - wenn nicht auf Chrome, dann wenigstens auf Firefox. Beide sind schneller, cooler und sicherer als IE...

Rhodos und Sirtaki

Ich war von Mittwoch bis Freitag in Rhodos auf der Google Sales Conference. Auf die wird mein Team netterweise eingeladen, obwohl wir ja nichts verkaufen. So konnten wir uns erzählen lassen, was in den Sales-Abteilungen so läuft, haben ein paar coole Produkt-Demos bekommen (Chrome!), warme Worte von Eric Schmidt gehört und Googles 10. Geburtstag (morgen) vorgefeiert.

War sehr nett, aber etwas hektisch, mit vollem Programm, so dass ich nur ca. eine Stunde am Strand war.

Und wir haben den Weltrekord im Massen-Sirtaki-Tanzen aufgestellt! Das war der Höhepunkt des bunten Programms am Mittwoch - obwohl alle noch übernächtigt vom frühen Flug waren (3 Uhr aufgestanden). Leider hat die Weltpresse das Ereignis (noch?) nicht gebührend gewürdigt, aber hier steht zumindest was.

Fotos gibt's, falls meine Kamera wieder auftaucht - die finde ich gerade nicht mehr. Ich hab eh nur ca. 5 Fotos gemacht, insofern wäre es auch kein großer Verlust.

20 August 2008

Belfast

Ich hab endlich mal wieder mein Programm "Was vom Land sehen" aufgegriffen und war übers verlängerte Wochenende in Belfast. War sehr nett, vor allem weil Roland und Uli mir im Dauerregen Gesellschaft geleistet haben. Und natürlich ist es interessant, sich vor Ort über die "troubles" zu informieren. Ich hab mir auch ein Buch darüber gekauft und erzähl vielleicht bei Gelegenheit mehr. Hier sind erstmal die Fotos:

11 August 2008

Filmtipps

Ansonsten wollte ich noch ein paar gute Filme empfehlen. Ich bin ja Mitglied bei Screenclick, die mir laufend DVDs ins Haus schicken. Also hier mal drei Trailer:

American Graffiti, einer der ersten Filme von George Lucas (ich war im Urlaub in seiner Heimatstadt Modesto, wo auch der Film spielt):


Rebel without a Cause, einer der wenigen Filme mit James Dean (auch vom Kalifornien-Urlaub inspiriert - wir sind an der Kreuzung vorbeigekommen, wo er gestorben ist):


Und Les Enfants du Paradis, Klassiker aus Frankreich (vor langem schon mal in München gesehen):

München vs. Dublin

So, in München war es sehr schön, warm und sonnig, wie man auf den Bildern sieht. :-) Ich war ein paar Mal im Biergarten, hab auf dem Brückenfest zum Stadtgeburtstag mit dem Bürgermeister geratscht, Croquet gespielt und das Waldtruderinger Nachtleben unsicher gemacht. Oh, und ich war im Hamam - ein Geburtstagsgeschenk von meinen Eltern. Feine Sache! 

In Dublin hätte ich es beinahe geschafft, auch mal Croquet zu spielen, wir waren schon zu viert, aber dann hat es just an dem geplanten Abend geregnet. Überhaupt regnet es recht viel zur Zeit, und ich hoffe, dass es nicht wieder so ein durchwachsener Sommer wird wie nächstes Jahr. Bin nämlich gerade dabei, ein paar Wochenendtrips in Irland zu planen.

30 Juli 2008

Heimaturlaub

Der Sommer ist eine gute Zeit, um in München Urlaub zu machen. Es ist warm und sonnig, und ich hab schon einen Haufen nette Leute getroffen und ein paar gute Wirtshäuser besucht. Und endlich mal meinen kleinen Neffen Arthur wiedergesehen, der gar nicht mehr so klein ist. :-)

Hier sind die ersten Fotos - ich aktualisiere das Album, wenn es mehr gibt:

13 Juli 2008

Ruhige Wochenenden

Das Wochenende in Slane (letzes Wochenende) war sehr nett, außerdem sehr ruhig, so dass es nicht viel zu erzählen gibt. Nette Abwechslung zum hektischen Dubliner Stadtleben.

Das gute Buch, das ich diesmal gelesen habe, war "Reengineering the Corporation" (Überbleibsel aus meinem früheren Leben). Kurz gesagt geht es darum, die Arbeitsabläufe, die seit der industriellen Revolution immer mehr zerstückelt wurden, wieder neu zusammenzusetzen. Dabei spielt insbesondere die Kommunikationstechnologie eine Rolle, weil sie es erlaubt, dramatisch bessere Prozesse aufzubauen, die früher gar nicht möglich waren. Sehr interessant - schaut mal rein!

Gestern war ich auf dem Leinster Fleadh, einem Nachwuchswettbewerb für irische Musik. Interessante Erfahrung, nur leider sind wir länger rumgeirrt und haben dann gar nicht so viel Musik mitbekkommen. Nächstes Jahr wieder. :-)

Heute war ein super Sommertag, und ich saß mit dem nächsten guten Buch im Park von Trinity College in der Sonne.

Oh, und noch gar nicht gebloggt: Ich bin bald mal wieder in München, nämlich vom 25.7. bis 3.8. Merkt's euch vor - ich freu mich, wenn wir uns sehen!

03 Juli 2008

Sommerrekord

Der irische Sommer ist nach wie vor etwas durchwachsen, aber immerhin saß ich dieses Jahr schon dreimal vor meinem Haus in der Sonne (und hab somit den Rekord vom letzten Jahr eingestellt).

Was gibt's sonst?
  • Dank Heikes Vermittlung mache ich wieder einen Yogakurs. Darüber bin ich sehr froh, weil es doch ein prima Ausgleich nach einem langen Tag im Büro ist. Außerdem ist der Kurs in Salthill südlich von Dublin, so dass man danach die Aussicht aufs Meer genießen kann, während man auf die S-Bahn wartet. Vielleicht sollte ich mal eine Kamera mitnehmen. :-)
  • Ansonsten verliere ich viel wertvolle Zeit mit Guitar Hero. Das ist ein Computerspiel, bei dem man eine Gitarre hält und zum richtigen Zeitpunkt auf die passenden Knöpfe drücken muss. Echte Gitarristen werden wohl die Nase rümpfen, das ganze ist aber ein Riesenspaß. Ich hab es auf einer Party gespielt und mir gleich am nächsten Tag das Spiel gekauft. Hier ist der Trailer:

  • Speed-Metal-Fans sollten auch mal bei YouTube nach "Through the Fire and Flames" suchen - das ist das schwerste Stück im Spiel, es gibt aber tatsächlich Leute, die es geschafft haben...
  • Am Dienstag hatten wir einen sehr netten Videoabend mit dem bayrischen Film "Wer früher stirbt, ist länger tot", den ich hiermit sehr empfehle. Das Ganze angeregt von Geraldine aus Dublin, die auch die DVD mitgebracht hat. Wenn das keine Völkerverständigung ist!
  • Und am Wochenende fahre ich wieder aufs Land nach Slane, um mich auszuruhen und etwas zu lesen.

15 Juni 2008

Inzwischen, in Irland...

  • Nach einer super unsachlichen Kampagne ("People have died for your freedom!") haben die Iren den Vertrag von Lissabon abgelehnt. Sie sind zwar im Moment noch stolz auf ihr Rebellentum, es könnte aber sein, dass sie jetzt zu den Buhmännern der EU werden. Nicht schön.
  • Sonst spielt sich ein guter Teil meines sozialen Lebens gerade in Pubs ab, wo wir Fußball gucken. Ich musste am Donnerstag schon mit feixenden Österreichern leben und will gar nicht wissen, was los wäre, wenn wir morgen nicht gewinnen.
  • Schon länger her, aber noch gar nicht gebloggt: Wir waren mit dem DAAD-Freundeskreis im Mai beim "Pitch and Putt", was so eine Art Mittelding zwischen Golf und Minigolf ist. Riesenspaß und sehr zu empfehlen!
Konzentration ist alles

Reisebericht

So, ich bin gut wieder angekommen, hab mir aber auf der Reise eine hartnäckige Erkältung eingefangen, die mir auch im Lauf der Woche noch zu schaffen gemacht hat. Kein Wunder, denn in Madrid und Paris war's ziemlich regnerisch. Schöner war's in Frankfurt, wie die Fotos zeigen:

War aber prima, mal wieder was von Europa zu sehen und natürlich die ganzen netten Leute zu treffen. Gerne mal wieder!

Highlights, zu denen es keine Fotos gibt, waren der Prado (Goya, El Greco und "Garten der Lüste") und das Reina-Sofia-Museum in Madrid (Guernica!). Und die Anime-Ausstellung in Frankfurt!

FrankfurterInnen: Schaut euch unbedingt ein paar der Filme an - sie zeigen einen Klassiker nach dem anderen. Zur Einstimmung ist hier der Trailer von "Princess Mononoke":

05 Juni 2008

On the road again

Ich bin schon wieder auf Reisen, und zwar hauptsächlich in Gegenden mit unzureichender Internet-Abdeckung, wo ich wenig bloggen und schon gar keine Fotos posten konnte.

Um meinen Co2-Fußabdruck gering zu halten, habe ich drei Reisen in eine kombiniert - Madrid, Paris und Frankfurt - wo ich jeweils nette Leute zu besuchen hatte/habe. Dank guter Zugverbndungen (Nachtzug Madrid-Paris!) ist das auch alles kein großer Act und ich freue mich, dass ich wieder etwas in der Weltgeschichte herumkomme. Münchner: zieht mal woanders hin, dann kann ich euch besuchen. ;-)

Sehr zu loben ist das Colour Hotel in Frankfurt - nicht nur wegen der kostenlosen Computer in der Lounge. Mein Zimmer kostet nur 26€ und sieht auch noch cool aus.

22 Mai 2008

Wieder in Dublin

Natürlich bin ich längst wieder in Dublin, und das Leben ist gut. Bis vor ein paar Tagen hat sogar die Sonne geschienen, so dass der Kulturschock nicht so groß war. An einem Abend saß ich vor meinem Haus im Garten in der Sonne (was letztes Jahr nur zweimal vorgekommen ist). Außerdem bin ich befördert worden und darf mich jetzt "Senior Associate" nennen. Klingt doch gut! Nicht zuletzt plane ich schon an der nächsten Reise...

Die Iren haben es übrigens gerade in der Hand, den mühsam ausgehandelten Vertrag von Lissabon (die Kompromisslösung zur EU-Verfassung) über den Haufen zu werfen. Bis zu den deutschen Medien hat sich das anscheinend noch nicht herumgesprochen. Also:

Irland ist das einzige Land, das über den Vertrag ein Referendum halten muss. Das Referendum ist im Juni und es wird schon fleißig Wahlkampf geführt. Die meisten Parteien sind dafür, aber die Bürger wissen nicht, um was es geht, und sind demnach noch unschlüssig. Ich bin natürlich dafür und hoffe, dass die Iren es auch sind. Wer weiß, was sonst wäre?

USA-Fazit

  • Kalifornien ist nicht die USA. Von denen kriegt man ja viele schlechte Nachrichten mit. Kulturell und politisch scheint es aber riesen Unterschiede zu geben. Ich hab z.B. haufenweise Obama-Plakate in Wohnzimmerfenstern gesehen, aber keine für irgendjemand anderen.
  • Auf gutes Essen war ich ja schon vorbereitet. Tatsächlich gab es viele gute Restaurants, lecker Wein und Bier, frische Zutaten, allenthalben Bio-Obst und -Gemüse, Sauerteigbrote (was gäben wir hier dafür!) und Slow Food.
  • Und das Land ist schöner, als ich gedacht hatte. Besonders Big Sur und Yosemite waren sehr beeindruckend. Ich poste hier nochmal meine gesamten Fotos, weil ich die eh für die Kollegen zusammengestellt hab.
  • Unabhängig vom Wahlergebnis glaube ich übrigens, dass die USA spätestens in einem Jahr wieder "in" sind. Hier habt ihr es zum ersten Mal gehört!

11 Mai 2008

auf dem Heimweg

So, ich war gestern noch kurz in Berkeley und wieder in San Francisco, habe es aber ruhig angehen lassen. Heute flieg ich wieder zurück und morgen gehe ich direkt vom Flughafen ins Büro. Wird sicher lustig...

Gestern hab ich nochmal den Film Riding Giants gesehen, eine prima Dokumentation über das Surfen auf großen Wellen. Dabei kam heraus, dass direkt bei Pigeon Point (der Jugendherberge am Leuchtturm) eins der berühmtesten Surfgebiete ist: Maverick's. Der Typ, der es entdeckt hat, ist 15 Jahre alleine dort gesurft, weil ihm niemand geglaubt hat, dass es außerhalb von Hawaii solche Wellen gibt.

10 Mai 2008

Fr: To the Lighthouse

Eva ist schon zurück geflogen, und ich habe meinen freien Tag damit verbracht, erst die Uni Stanford zu besichtigen (wo unter anderem Google seine Anfänge hat) und dann ins Pigeon Point Lighthouse Hostel zu reisen, das direkt an der Küste in ein paar alten Häusern neben einem Leuchturm untergebracht ist. Wieder sehr nett - es gibt wohl auch einen Whirlpool im Freien, der ist aber schon ausgebucht. Nächstes Mal dann.

Do: Yosemite

Der Lonely Planet nennt Yosemite "the Taj Mahal of national parks", und da ist wohl was dran. Nach einem mühsamen Tag voller Anreise und Umwegen haben wir es am Donnerstag doch noch geschafft, erst die Mammutbäume in Mariposa Grove zu sehen (100m hoch, bis zu 3.000 Jahre alt) und dann die Aussicht von Glacier Point zu genießen, die irgendwo als "one of the greatest views in the world" bezeichnet wurde. Beides lässt sich nicht wirklich mit Fotos wiedergeben, trotzden versuch ich es mal ;-)



Also fahrt auf alle Fälle mal selbst hin, es lohnt sich.

07 Mai 2008

On the Road

Ich habe mit meiner Kollegin Eva ein Auto gemietet und wir brausen durch Kalifornien. Wir sind den Highway 1 heruntergefahren und sind jetzt in einem Dorf namens Cambria in einer Jugendherberge, die etwas an Kriseszell erinnert (und es gibt Croquet!).

Ich hau euch einfach mal ein paar Fotos um die Ohren, gell:

04 Mai 2008

Urlaub geht los

Heute ging der eigentliche Urlaub los, und ich hab den Tag gewissenhaft mit Shopping und Sightseeing verbracht (wegen des schwachen Dollars kaufen wir hier ein, als ob es kein Morgen gäbe).

Hier sind die Fotos:

02 Mai 2008

Konferenz

Dienstag und Mittwoch war ich auf der Sales Conference, dem eigentlichen Grund meiner Reise. War sehr interessant, groß (>2.000 Leute) und prima organisiert (ich kenn mich da ja aus...).
Die Details erzähl ich euch gerne bei Gelegenheit. Stargäste waren Eric Schmidt, Al Gore und MC Hammer.
Essen für 2.000

Heute war ich wieder in Mountain View auf dem Campus und hab noch mehr Kollegen kennengelernt (und eine Japanerin in Wii Tennis geschlagen!). Jetzt bin ich schon in San Francisco in einem sehr netten Hotel, wo ich die nächsten Tage bleiben werde.

29 April 2008

Im Googleplex

Jeder Googler sollte einmal im Leben einen Besuch im Googleplex, der Firmenzentrale in Mountain View anstreben. Bei uns war es heute so weit, und was wir gesehen haben, hat alle Erwartungen übertroffen: Ein riesiger Campus voller nagelneuer Gebäude, Miniküchen, Restaurants, Higtech-Toiletten, Spielsachen und anderer Wunderlichkeiten:

Außerdem haben wir natürlich einen Haufen netter Kollegen aus Mountain View und anderen Google-Standorten kennen gelernt. Sehr gut das Ganze.

28 April 2008

Fotos!

Wir waren heute in San Francisco zum Sightseeing. Echt tolle Stadt! Hier sind Fotos:

27 April 2008

Gut angekommen

So, ich bin gut angekommen, auch wenn es gestern etwas strapaziös war. Zum Glück konnte ich auf dem Flug einigermaßen schlafen - ein Kollege hat beim Abendessen ausgerechnet, dass er 25 Stunden am Stück wach war.

Jetzt sind wir in San Jose, wo ab Dienstag die Google-Konferenz steigt. Die Sonne scheint, und es ist schön warm, wie man es von Kalifornien erwarten sollte. Unser Hotel hat glücklicherweise einen Pool, den ich nach dem Aufstehen gleich mal benutzt habe.

Ansonsten ist in San Jose, das immerhin Hauptstadt des Silicon Valley und größer als San Francisco ist, nicht so viel zu sehen (ein, zwei Museen, in die meine Kollegen aber gestern nicht gehen wollten), und deshalb gehen wir heute gleich mal nach San Francisco. Juhu!

26 April 2008

California here I come

Viele Leser wissen, dass ich 2000 schon mal nach Kalifornien gehen sollte und es nicht geklappt hat. Jetzt ist es aber so weit, immerhin für 2 Wochen. Ab morgen bin ich in San Jose und verbringe die Woche in der Google-Zentrale in Mountain View und auf einer Google-Konferenz. Die Woche drauf reise ich dann herum. Also behaltet das Blog im Auge!

Als Anglist hatte ich eine Zeit lang gar keine große Lust, in die USA zu reisen, inzwischen freu ich mich aber sehr darauf. Und ich habe bei H. G. Wells gelernt, dass die USA the first of great modern nations" sind:
This great community of the United States is an altogether new thing in history. There have been great empires before with populations exceeding 100 millions, but these were associations of divergent peoples; there has never been one single people on this scale before. We want a new term for this new thing. We call the United States a country just as we call France or Holland a country. But the two things are as different as an automobile and a one-horse shay. They are the creations of different periods and different conditions; they are going to work at a different pace and in an entirely different way. The United States in scale and possibility is halfway between a European state and a United States of all the world.

25 April 2008

Wir probieren das jetzt mal

Natürlich nutzen wir bei Google gerne unsere eigenen Produkte. Insbesondere Google Talk ist uns allen ans Herz gewachsen. Wer einen Kollegen erreichen will, der in einer anderen Ecke/einem anderen Gebäude/ einem anderen Land sitzt, muss nicht mühsam anrufen, sondern kann ihn "pingen", d.h. eine Sofortnachricht über Google Talk schicken (die mit einem dezenten Pling angekündigt wird).

Das klingt alles etwas abstrakt und unnötig, insbesondere wenn man mit GMX aufgewachsen ist, man gewöhnt sich aber schnell daran und will es nicht mehr missen. Wir probieren das jetzt mal aus: Seit kurzen ist in der rechten Spalte diese kleine Box, über die ihr mich anpingen könnt, wenn ich online bin (also eh meistens...)



Probiert es mal aus! Ich schau zu, dass ich in Kalifornien ab und zu erreichbar bin.
Das gleiche geht auch innerhalb von Googlemail.

22 April 2008

Ruhe vor dem Flug

In Irland ist es immer noch meistens kalt und regnerisch, was mir aber gut ins Konzept passt. So konnte ich mir nochmal ein vorbildlich ruhiges Wochenende machen, bevor ich am Samstag nach Kalifornien fliege. Viel wertvolle Zeit ist sowieso mit Wii-spielen verloren gegangen, nicht zuletzt weil mir ein Kollege Zelda geliehen hat (coole Videos hier).

Außerdem hat mir eine Kollegin ihre Sammlung an Ghibli-DVDs zukommen lassen (=Großmeister des japanischen Animationsfilms, sehr sehr sehenswert), insofern bin ich für einen regnerischen Sommer gerüstet. :-) Aber vorher gibt's ja eh hoffentlich erstmal etwas Sonne in Kalifornien.

Ok, hier noch ein Ghibli-Trailer, damit ihr auch was zu sehen habt:

14 April 2008

Neu: Moblogging

Ich hab jetzt mein Handy dazu gebracht, sich mit Blogger zu verstehen, so dass ich in Zukunft ab und zu auch mal mobil bloggen ("mobloggen") kann. Das obige Bild zeigt nur ungenau, wie sonnig und farbenfroh es gestern im St. Stephen's Green war.

12 April 2008

Reisepläne

Ich fliege ja in zwei Wochen nach Kalifornien und bin gerade dabei, meinen Urlaub dort zu planen. Leider hab ich nur eine Woche zum herumfahren, was natürlich ziemlich knapp wird. :-)

Hier ist meine geplante Route - wer noch gute Tipps hat, darf sie gern äußern.

07 April 2008

Spielen in der Zukunft

Die Welt der Computerspiele ändert sich: Meine Eltern daddeln seit über einem Jahr mit ihrem Nintendo DS, und ich stand vorhin in meinem Wohnzimmer und habe Tennis gespielt. Ich bin nämlich stolzer Besitzer einer Wii (auch von Nintendo).
(c) Nintendo

Das tolle an der Wii (und dem DS) ist, dass sie sich aus dem Wettrennen um die leistungsfähigste Konsole raushalten und statt immer realistischerer Grafik lieber interessante neue Spielkonzepte bieten. Die Wii hat eher simple Grafiken, ist aber so leicht zu bedienen, dass auch Leute damit zurecht kommen, die noch nie Computerspiele gespielt haben. Zum Tennisspielen schwingt man den Controller hin und her wie einen Tennisschläger.

Und auch die Spielkonzepte ändern sich: So gibt es immer noch klassische Spiele, in denen man Prinzessinnen rettet, aber auch Spiele, in es gar nichts mehr zu spielen gibt und man z.b. nur durchs Meer taucht. Spätestens wenn Wii fit rauskommt, werden sich meine Eltern sicher auch überlegen, ob sie eine Wii kaufen sollten. ;-)

Eins der Blogs, die ich verfolge, ist The Culprit von Robert X. Cringely (der auch die super Doku Triumph of the Nerds gedreht hat). Im aktuellen Beitrag schreibt er, dass es vielleicht in Zukunft keine Schulen mehr geben wird und wir alles über Videospiele lernen. Das geht vielleicht etwas weit, aber zumindest mir wäre es damals schon recht gewesen.

30 März 2008

Update

Was gibt's Neues?
  • hier sind noch die Fotos aus Rom:

  • Mein Geburtstag ist schon wieder eine Weile her, war diesmal aber bemerkenswert, weil die Feier 13 Stunden gedauert hat! Ich hab den Leuten gesagt, dass sie einfach im Lauf des Tages vorbeikommen sollen, und das hat sich sehr gut bewährt. Roland und Uli haben mit einem leckeren Frühstück den Auftakt gemacht, und dann herrschte den ganzen Tag lang Kommen und Gehen.
  • Ich hab schon meine zweite Rede bei Toastmasters gehalten, über "The Starfish and the Spider". Sehr interessantes Buch - schaut mal rein! Oder lasst es euch von mir erzählen, wenn wir uns treffen. :-) Das Thema bot sich an, weil wir das Buch gerade in der Arbeit in unserem Book Club gelesen haben.
  • Und ich komme zum ersten Mal nach Kalifornien! Bin ab 26. April dort auf einer Google-Konferenz und werde danach noch etwas Urlaub anhängen. Wälze schon fleißig meinen Reiseführer und überlege, was ich alles anschauen muss (Vorschläge sind willkommen).

24 März 2008

Bang! Bang!

Ich hab es endlich mal wieder geschafft, etwas von Irland zu sehen: Über Ostern war ich auf einer 3-tägigen Tour mit Paddywagon. Das ist eine Busreisegesellschaft für junge Leute, die schwerpunktmäßig besoffene Australier und Neuseeländer herumfährt. Aber auch uns, 6 Googler aus Indien, Frankreich, dem Libanon und Deutschland.

Gut war, dass wir auf unserer Tour ohne viel Stress einen Haufen Sehenswürdigkeiten abgehakt haben. Natürlich nur oberflächlich, aber jetzt hab ich's ja gesehen und kann mir überlegen, wo ich nochmal länger hin will. Außerdem war das Wetter zwar kalt, aber meistens sonnig, wie die Fotos beweisen:



Unser Führer war auch sehr lustig und good craic, hatte nur die schlechte Angewohnheit, dass er öfter mal wirres Zeug vor sich hingebrabbelt ("bang! bang! one bullet!" usw. usf.) oder zusammenhanglose Geräusche erzeugt hat.

11 März 2008

Regen in Rom

Ich bin frisch aus Rom zurück, wo ich diesmal mit Rupert und Roland war. War wieder mal prima - obwohl es an 3 von 4 Tagen kalt war und geregnet hat :-( , haben wir viel Sehenswertes gesehen, unter anderem
  • die Erweiterung der Kapitolinischen Museen mit den Fundamenten des riesigen Jupitertempels,
  • den Palatin, das Herz der römischen Welt, aber noch ziemlich unerforscht (auch von uns). Gestern wurde das Haus des Augustus wiedereröffnet und wir konnten zumindst die VIP-Schlangen sehen
  • das Modell des antiken Rom in der Vorstadt EUR. Riesengroß und sehr beeindruckend.
Also: man kann so oft nach Rom fahren, wie man will - es gibt immer wieder was zu entdecken (auch bei den Osterie).
Fotos kommen nach, wenn ich Zeit hab.

29 Februar 2008

Derby ist überall

Dublin ist sicher die Sporthauptstadt der Welt: Es gibt hier einen Pub, in dem jedes halbwegs wichtige Sportereignis der Welt live läuft. So konnte ich mir den schändlichen Sieg der Bayern im Münchner Derby wenigstens live anschauen. War recht gut besucht, und das Spiel wurde sogar auf Großleinwand gezeigt (auch wenn Inter gegen Roma mehr Leute angelockt hat). Zwei Jungs im Bayern-Trikot waren da, und einer im 60er (alles friedlich).

In der englischsprachigen Welt ist es Brauch, dass am 29. Februar Frauen Heiratsanträge machen dürfen. Wie schon in Norwich (1996) rechne ich allerdings auch heuer nicht damit.
;-)

17 Februar 2008

Was gibt's sonst Neues?

  • Ich bin jetzt Mitglied bei Toastmasters. Das ist eine gemeinnützige Organisation aus den USA, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Präsentationskünste ihrer Mitglieder zu fördern (weltanschaulich neutral). Meine Gruppe hat übrigens den schönen Namen "Hellfire" und zeichnet sich durch einige herausragende Redner aus. Die Website ist übrigens recht informativ, falls ihr mehr über Toastmasters wissen wollt. Gibt's übrigens auch in Deutschland (z.B. "Prostmasters" in München).
  • In Dublin ist wieder Filmfest und ich bemühe mich im Rahmen meiner Möglichkeiten, hinzugehen. Wenn ihr einen der Filme empfehlen könnt, gebt Bescheid!
  • Nächstes Wochenende bin ich in München, weil mein Vater 70 wird. Meldet euch mal, wenn ihr Zeit habt! Der Samstag ist mit Feierlichkeiten verplant, aber vielleicht können wir uns am Sonntag treffen.

Wir folgten einem Stern

Seit kurz vor Weihnachten hängt über meinem Arbeitsplatz ein goldener Stern,
der darauf hinweist, dass ich eine neue Kollegin für Google geworben habe. Am Montag ist es so weit und Heike aus Hamburg hat ihren ersten Arbeitstag.

Freut mich riesig, ein bekanntes Gesicht hier zu haben, insbesondere, weil ich ja schon meherere großartige Kandidaten für Google geworben hab und es noch nie geklappt hat. Außerdem ist es interessant zu sehen, dass man als "Noogler" inzwischen noch besser behandelt wird als damals vor zwei Jahren. So lange ist das bei mir nämlich schon her...

06 Februar 2008

Warmes klares Wasser

Eben erst wurde mein Boiler repariert, so dass ich zum ersten Mal seit 4 Wochen zuhause wieder warmes Wasser hatte. Feine Sache! Ich hab gleich noch eins draufgesetzt und mit Eltern und Sascha ein paar Wellness-Tage in Blumau (Steiermark) verbracht. Die Therme dort ist wirklich toll, und die ganze Anlage ist von Hundertwasser gestaltet, so dass man sich sofort wohlfühlt. Sehr zu empfehlen, besonders wenn man in einem Land mit dunklen, regnerischen, kurzen Wintertagen lebt.

Hier sind ein paar Fotos - mehr auf der Blumau-Website.

27 Januar 2008

In Slane

Nach langer Zeit hab ich es mal wieder geschafft, ein Wochenende auf dem Land zu verbringen! Ich hab ein Hostel in Slane (bei Newgrange) gefunden, das auch "self catering cottages" vermietet. Vorteil gegenüber B&Bs ist, dass man nicht von 8-10 Uhr Frühstück bekommt, sondern dass man sich kochen kann, wann und was man will. So hatte ich viel Muße, auszuruhen und ein paar Bücher zu lesen.

Hier sind die Fotos:

Laptops für die Welt

Ich hab mich doch breitschlagen lassen und bei "Give one, get one" an das One Laptop Per Child-Projekt gespendet. Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines süßen kleinen Linux-Laptops. Die Bedienung ist sehr ungewohnt! Ich hatte schon Angst, dass der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ich von neuen Technologien überfordert bin. Zum Glück gibts ein gutes Wiki, und inzwischen komm ich einigermaßen zurecht.

Es haben sich übrigens noch 4 Kollegen beteiligt und Google hat nochmal den gleichen Betrag gespendet ("Matching Gift Program"), so dass jetzt insgesamt 10 Schulkinder einen Laptop bekommen haben - wahrscheinlich in der Mongolei.

Photo by Carla Gomez Monroy

21 Januar 2008

What Ho, Jeeves

Durch Dork Talk bin ich überhaupt erst darauf gekommen, dass es eine "Jeeves & Wooster"-Fernsehserie gibt, in der Stephen Fry den Jeeves gibt! Vielseitiger Mann... Die DVD-Schmuckedition verkürzt mir jetzt die langen irischen Winterabende.

Für Nichteingeweihte: Die Serie basiert auf den überaus lustigen Romane von P. G. Wodehouse über den tollpatschigen jungen Gentleman Bertie und seinen allwissenden Diener Jeeves. Eine Zeitlang war sogar eine Suchmaschine nach Jeeves benannt, die heißt inzwischen aber anders. Also, lest die Bücher! Oder kuckt die Videos (gerne bei mir). Hier ist ein Vorgeschmack:

13 Januar 2008

Dork Talk

Ein Dork ist, wie ich gelernt habe, so etwas wie ein Nerd ("meist abwertend für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Individuen"), und davon gibt es hier natürlich genug. Allen Dorks sei Dork Talk ans Herz gelegt, eine Kolumne von Stephen Fry im Guardian.

Seinen Status als über-Dork hat er sich redlich verdient, weil er der zweite Apple-Nutzer in Europa war (nach Douglas Adams) und kürzlich bekannt hat: "I have never seen a SmartPhone I haven’t bought"). In seiner Kolumne gab es einen Artikel über Firefox, in dem auch ich noch was gelernt hab, eine nette Würdigung von Tim Berners-Lee, dem Vater des Internets und und und. Schaut mal rein!

Mein eigener Dork-Faktor ist übrigens nochmal gestiegen, da ich seit dem Jahreswechsel mein erstes UMTS-Handy habe. Damit kann ich jetzt im Internet surfen, Videotelefonate führen, Fernsehsendungen herunterladen, skypen und und und ("Not that I actually need all those features, it’s just that for us Knights of the smartphone Grail the terms of the quest demand the One Device That Has It All").

Liverpool 2008

Beinahe hätte ich gar nicht mitbekommen, dass 2008 Liverpool Kulturhauptstadt ist, und das ist ja nur einen Sprung von Dublin weg. Lohnt sich ein Besuch? Auf der Website kann man sich Teile des Programms herunterladen oder sich von einem dubiosen Merchandiser das gesamte Programm für teures Geld (England!) schicken lassen. Der Guardian hat mehr Infos. Also schaut euch mal an, ob es euch interessiert, vieleicht können wir uns ja mal in Liverpool treffen. :-)

06 Januar 2008

atmosfair

Durch einen guten Artikel in der Zeit bin ich auf atmosfair aufmerksam geworden. Auf der Website kann man ausrechnen, wieviel CO2-Emissionen man mit Flugreisen verursacht. Dann spendet man an atmosfair, und sie investieren das Geld in Projekte, die andernorts die Co2-Emissionen um die gleiche Menge senken. Klar, dass so ein Geschäftsmodell viele schwarze Schafe auf den Plan ruft. atmosfair gehört aber offensichtlich nicht dazu. Sie sind gemeinnützig und haben Gütesiegel vom WWF bis zum Umweltministerium bekommen.

Ich habe übrigens mit meinen Flügen im Lauf des Jahres 7.290 kg CO2-Emissionen verursacht und somit 167,00 EUR gespendet.

Neujahrs-Update

Silvester war sehr nett, Michael (ex-ibi) war zu Besuch und hat eine sehr leckere Saltimbocca gemacht. Dann waren wir auf zwei Silvesterfeiern in der Nachbarschaft. Das einzige Foto, das ich gemacht habe, ist so schlecht, dass ich es ruhig veröffentlichen kann, ohne mir Sorgen wg. Persönlichkeitsrechten zu machen:

Und es gab tatsächlich in ganz Dublin kein Feuerwerk.

Mein 2 Monate alter Boiler ist kaputt, so dass ich seit Weihnachten kein warmes Wasser mehr habe. Das gute daran ist erstens, dass meine Wohnung nicht abgebrannt ist (der Hersteller hat einen Rückruf auf seiner Website, von dem mir keiner was gesagt hat). Außerdem liege ich mit meinem Vorhaben, mal mehr Sport zu machen, voll im Plan, weil ich jetzt immer ins Google-Gym gehen muss, wenn ich mal warm duschen will. Oder ins Markievicz Leisure Centre. Das ist ein ganz ordentlicher Pool in der Nähe, den ich frisch entdeckt habe. Hat sogar eine kleine Sauna.