29 Dezember 2009

Kinderfotos

So, hier ist ein Foto von Eduard. Er ist noch ganz klein und schläft meistens, hat mich aber auch schon mal angeblinzelt:


Arthur (2) ist wesentlich munterer und plappert gerne zufällige Wörter nach. Er kann sogar schon "Kasachstan" sagen, was nützlich ist, weil seine Mama ja von dort kommt.

24 Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten wünsch ich euch! Für mich ist es eine Premiere, weil ich erstmals allein mit meinen Eltern feiere. Wird aber sicher nett. Hoffe, ihr habt alle ein schönes Fest - falls nicht, hier ein wirrer xkcd-Comic zum Aufheitern:

klick aufs Bildchen...

23 Dezember 2009

Avatar

Schaut euch unbedingt Avatar an, und zwar im Kino und in 3D! Ist wirklich sehr beeindruckend. Interessant auch, wie es dazu kam: Das ist der Film, den James Cameron seit über 30 Jahren machen wollte - seit er Star Wars gesehen hat.

21 Dezember 2009

Transition Culture

Natürlich schade, dass in Kopenhagen nicht mehr herausgekommen ist, aber vielleicht konnte man das auch nicht erwarten. Als interessanten Gegenentwurf wollte ich euch mal die Transition Culture vorstellen. Kommt aus England und ist ein Netzwerk von Einzelnen und Gemeinden, die auf Peak Oil und Klimawandel reagieren - etwa in dem sie öffentliche Verkehrsmittel fördern, Essen aus der Region unterstützen (kommt uns doch bekannt vor), lokales Geld herausgeben etc.

Natürlich wird nichts davon die Erde retten, aber der Gedanke, dass die Veränderung von unten kommen muss, leuchtet ein.

Schaut mal auf die Website, oder schaut euch das Video an:

20 Dezember 2009

Onkel²

Ich bin zum zweiten Mal Onkel geworden! Schon am Dienstag kam der kleine Eduard auf die Welt. Ein paar Wochen zu früh, aber es scheint alles gut gegangen zu sein.

Mir passt das Timing sehr, denn ich bin ab Mittwoch in München und freu mich schon darauf, ihn kennenzulernen. Sobald ich ein Foto hab, poste ich es.

In München bin ich bis zum 28., dann geht's zurück nach Dublin (keine Urlaubstage mehr...). Natürlich hoffe ich, zwischen den Jahren möglichst viele von euch zu treffen, also lasst von euch hören!

13 Dezember 2009

Giselabrot

Zeit, dass meine Generation mal anfängt, die Familienweihnachtsplätchenrezepte zu übernehmen! Ich hab dieses und letztes Wochenende je eine Portion Giselabrot gebacken, und das war gar nicht schwer. Am schwersten war es, hier Mehl ohne Backpulver und Butter ohne Salz zu finden.

Sieht gut aus, gell?

Werbung

Das Video wollte ich euch noch zeigen, weil es nett zeigt, was man alles mit Google suchen kann (und wie Google das Leben begleitet):



Mehr davon gibt's hier.

02 Dezember 2009

nettes Video

Kalt ist es in Dublin, sonst nicht viel Überraschendes. Am Wochenende kommen meine Eltern zu Besuch und ich plane gerade, was wir machen.

Das Video wollte ich euch noch zeigen - das macht hier gerade die Runde. :-)

22 November 2009

Rückweg

So, ich hab noch ein paar Tage in Mountain View gearbeitet und in San Francisco gelebt, jetzt geht es wieder zurück nach Dublin. Nach der ganzen Hektik der letzten Monate freu ich mich auf ein paar gemütliche, unaufregende Wochen...

Hier war es bis gestern noch schön sonnig, jetzt regnet es. Flo2.0 ist hier und hat ein Auto, so dass wir gestern mit zwei Kolleginnen durch die Gegend gefahren sind und die letzten Sonnenstrahlen genossen haben. Fotos gibt's, wenn ich zuhause bin.

18 November 2009

Grand Canyon

So, ich bin schon wieder in San Francisco und arbeite ab morgen wieder. Grand Canyon war sehr beeindruckend - ich hatte einen Kombitrip mit Hubschrauberflug gebucht!

In Wirklichkeit ist das alles noch viel größer und beeindruckender als auf den Fotos - ihr müsst also selber mal hin. :-)

16 November 2009

Las Vegas

Alle meine Vorurteile über Las Vegas haben gestimmt, trotzdem ist es ein prima Ort, um ein paar Tage zu verbringen (besonders wenn man sich beim Glücksspiel zurückhält ;-) ). Wie ihr seht, gibt es viel zu sehen und zu bestaunen:



Außerdem gibt es hunderte empfohlene Restaurants, tausende Shops (ich habe heute in einer Outlet-Mall ein paar Schnäppchen gelandet) und dutzende sehenswerte Shows. Heute abend gehe ich noch in "O" von Cirque de Soleil, das mir diverse Kollegen wärmstens empfohlen haben.

Morgen schließlich mache ich einen Tagesausflug zum Grand Canyon, auf den ich mich auch schon sehr freue. Insgesamt also nichts zu beanstanden.

14 November 2009

Kalifornien

So, die erste Woche in Kalifornien ist schon vorbei. Viel los, so dass ich noch nicht zum Bloggen gekommen bin. Ich war zwei Tage auf der Konferenz und hab 3 Tage in der Google-Zentrale in Mountain View gearbeitet. Jetzt bin ich auf dem Weg nach Las Vegas, und ab Mittwoch dann nochmal in San Francisco.

Hier sind schon mal ein paar Fotos:

07 November 2009

Gute Nachrichten

Drei erfreuliche Neuigkeiten:

* Ich war im neuen IKEA in Dublin! Seit ein paar Monaten gibt es IKEA auch hierzulande (vorher war er verboten) und man kann hoffen, dass die irischen Wohnungen im Lauf der Zeit schöner werden. Meine macht den Anfang: auf dem nackten Parkett liegt jetzt ein stylisher Teppich (s. Bild).

* Ich bin befördert worden! Bin jetzt Search Quality Strategist. Feine Sache, praktisch wird sich aber nicht viel ändern.

* Und ich bin gerade unterwegs nach San Francisco! Google war so nett, mich auf eine Konferenz einzuladen. Außerdem werde ich etwas in Mountain View arbeiten und meine letzten Urlaubstage verbraten (Plan: Las Vegas, Grand Canyon).

01 November 2009

Parkett

So, und hier noch ein Foto von meinem neuen Parkett. Sieht gut aus, oder?

25 Oktober 2009

Fotos!

So, ich bin wieder zuhause und hab meinen Mac wieder zum Laufen gebracht. Normalität kehrt ein! Somit kann ich euch auch gleich die Bilder der letzten Woche zeigen:

23 Oktober 2009

Was war sonst?

Die Google-Konferenz war wieder sehr gelungen - 2.500 europäische Googler in Killarney. Höhepunkte waren eine "guest appearance" von Eric Schmidt, ein paar interessante Produktankündigungen und ein Gastvortrag des Dirigenten Itay Talgam. Ich vermute mal, dass sein TED-Talk so ähnlich war, will mir den jetzt aber auf dem Handy nicht anschauen. Schaut ihr lieber: http://www.ted.com/talks/itay_talgam_lead_like_the_great_conductors.html

Wexford hat sich auch als sehr nettes Städtchen erwiesen. Seit den 50ern gibt es dort ein Opernfestival, das ein örtlicher Arzt mit fitzcarraldohaftem Eifer gegen alle Widerstände etabliert hat. Sie zeigen selten gesehene Opern mit jungen, aufstrebenden Stars (= praktisch alle Teilnehmer waren jünger als ich...). Seit letztem Jahr gibt es ein hübsches neues Opernhaus, die Zukunft des Festivals ist aber ungewiss - schon dieses Jahr mussten sie sparen und kürzen.

Das Programm, das ich gestern gesehen hab, war eine Operette eines französischen Wagnerianers und die allererste kurze Oper von Rossini: http://wexfordoperafestival.ticketsolve.com/shows/852980/events

Schaut mal hin!

Wieder trocken

Es ist doch immer schön, aus dem Urlaub zurükzukommen und festzustellen, das man einen neuen, trockenen Parkettboden in der Wohnung hat.  So erging es mir heute, und jetzt freue ich mich, dass bald wieder Normalität einkehrt und das Hoteldasein ein Ende hat.

Vorher bin ich aber noch in Maynooth, weil ich schon länger mal wieder ein Studienwochenende geplant hatte - fürs Studium hatte ich letztens natürlich nicht viel Zeit.

Im Lauf der Woche schau ich dann auch mal meine Fotos durch - hier sind schon mal die, die mein Kollege Jonas von unserem Wale- … Cork-Trip gemacht hat: http://23hq.com/voss/album/5032817

19 Oktober 2009

Wallos zufrieden

Arthur the Builder, der Mann, der mein Parkett verlegen soll, hat seine Arbeit noch nicht getan, und so warte ich weiter darauf, dass ich wieder in meine Wohnung ziehen kann. Jetzt bin ich eh erst mal eine Woche unterwegs.

Übers Wochenende war ich mit Kollegen in Unionhall (County Cork) und wir haben versucht, uns dort die Wale anzuschauen. Das hat nur eingeschränkt geklappt (ein paar Flossen von kleineren Minke-Walen), war aber trotzdem prima, weil wir eine Menge lustiger Delfine gesehen haben. Die gibt es um Irland herum in rauen Mengen, und sie freuen sich offensichtlich, wenn Touristen um sie herumschippern (obwohl sie sich nicht füttern lassen).

Die Wale verstecken sich dagegen und tauchen nur alle 10 Minuten mal auf, und dann muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die großen Fin-Wale könnte man dann sehr gut sehen, die waren aber gerade nicht da. Wenn es jemand probieren möchte: Anscheinend ist der November die beste Zeit, und Colin Barnes (http://www.whalewatchwithcolinbarnes.com/) ist ein sehr kundiger Führer.

Aber auch ohne Wale ist die Gegend sehr schön und lohnt einen Besuch. Gestern sind wir die Küste entlang gefahren bis Mizen Head. Das ist der südlichste Punkt Irlands und sehr pittoresk. Fotos folgen wiederum.

Heute geht es dann weiter nach Killarney, wo wir unsere Google-Konferenz haben. In Dublin bin ich dann wieder am Freitag - hoffentlich mit Parkett.

14 Oktober 2009

Oberwasser

Sieht aus, als ob sich die Lage bessert: Ich wohne zwar immer noch im Hotel, die Handwerker wollen aber bis Samstag meinen nassen Teppichboden rauswerfen und durch Parkett ersetzen. Klingt doch gut, oder? Ab Samstag bin ich dann eh eine Woche unterwegs (Irlandreise + Google-Konferenz), so dass sie sogar noch extra Zeit haben.

Daumen drücken!

07 Oktober 2009

Land unter!

Nette Überraschung: als ich von meinem kleinen Oktoberfesturlaub zurückkam, stand meine Wohnung unter Wasser! Anscheinend war der Wassertank leck. Alle Teppichböden nass, ebenso alles, was auf dem Boden lag (aber, soweit ich sehe, nichts Unersetzliches kaputt).

Das war am späten Montagabend, und glücklicherweise hat mir erst mein Nachbar geholfen, den Haupthahn zu finden, dann hat mich Heike ohne weiteres in ihr gemütliches Gästezimmer aufgenommen. Wer weiß, was sonst aus mir geworden wäre?

Solche Schäden zu beheben, ist in Irland Aufgabe des Vermieters, und so stehen jetzt in meiner Wohnung zwei industrielle Luftentfeuchter. Man wird sehen. Wohnen kann ich dort bis auf weiteres nicht, so dass ich erstmal ins Grand Canal Hotel umgezogen bin (Versicherung). Hier komme ich jetzt etwas zur Ruhe, und dank Google-Handy sogar zum Bloggen.

Fotos aus München (oder gar noch London) poste ich dann, wenn wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt ist.

22 September 2009

KollegInnen gesucht!

Google stellt wieder mehr Leute ein! In meinem Team sind mehrere Stellen als Search Quality Associate frei. Gebt Bescheid, wenn ihr jemanden kennt, der/die Interesse hat.

Alle Google-Jobs in Dublin gibt's hier.

17 September 2009

Btte die Ärzte nicht kaputtmachen

Ich war letzte Woche kurz in München und bin dort zum Arzt gegangen, weil es in Irland 1-3 Monate dauert, bis man einen Termin bei einem Facharzt bekommt (oder es gleich gar keine Fächärzte gibt). Warum es mir schlecht ging, kam zwar immer noch nicht raus, aber wenigstens geht es mir inzwischen wieder besser.

Das deutsche Facharztsystem ist also prima und wesentlich besser als das irische, aber anscheinend ist die Regierung gerade dabei, das kaputt zu machen. Schaut mal auf www.aerzte-protest.net/ oder lest hier den Hintergrund und sagt dann nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

Wenn ich mal wieder nach Deutschland ziehe, würde ich mich jedenfalls freuen, wenn es noch Fachärzte gibt.

03 September 2009

Wo die wilden Kerle wohnen

Ich bin sicher nicht der einzige hier, dem als Kind das Buch "Wo die wilden Kerle wohnen" vorgelesen worden ist. Das Buch ist jetzt verfilmt worden und der Film kommt im Oktober in die (englischsprachigen) Kinos. Auch wenn ich mich nicht mehr genau ans Buch erinnere, kommen mir die Figuren sofort bekannt vor:

02 September 2009

Sense of Excellence

Ich bin gerade mal wieder krank - die mysteriöse Entzündung, die ich vor 2 Jahren mal hatte, ist wieder da, wenn auch nicht so schlimm wie damals. Hab gestern ein neues Antibiotikum bekommen und fühle mich schon besser. Ist auch gut so, denn ich hab weiterhin vor, heuer wieder auf die Wiesn zu gehen (und dabei Alkohol zu trinken).

Ansonsten hab ich endlich mein Ergebnis von der ersten Klausur bekommen, die ich am Tag vor der Hochzeit von Sascha und Lori geschrieben hab): 74 Prozent - das entspricht der Stufe "with distinction". War zwar nur die erste Klausur und die nächsten werden schwerer, aber ist doch ein guter Anfang. :-)

September und Oktober werden ereignisreiche Monate: Es stehen diverse Besucher ins Haus, und ich bin auch noch ein paarmal unterwegs. Im Oktober ist eine Google-Konferenz in Killarney, und die will ich nutzen, um mal wieder etwas vom Land zu sehen.

Als erstes hab ich mir ein Ticket für das Opernfestival in Wexford gekauft ("renowned for our unique programme, warm welcome and sense of excellence"). Ist zwar ne andere Ecke, wird sich aber sicher kombinieren lassen. Ich sehe dort Une Éducation Manquée / La Cambiale Di Matrimonio, die sich dadurch auszeichnen, dass nicht mal Rupert sie kennt.

24 August 2009

So geht das

von XKCD:

klick aufs Bildchen...


22 August 2009

München

Jetzt ist schon wieder Wochenende, und ich hab noch gar nicht von München erzählt. Ich war etwas angeschlagen (bin aber jetzt wieder fit) und hab es daher ruhig angehen lassen. Außerdem musste ich mich erst wieder an die 30°C gewöhnen - sowas gibt's hier natürlich nicht. Trotz sengender Hitze hab ich aber mit Rupert die Croquet-Saison eröffnet.

Hier sind noch zwei Fotos:


Oma und Arthur

In Dublin scheint die Sonne, und ich fahr dieses Wochenende wieder nach Maynooth zum Studieren. Feine Sache, und diesmal kommt sogar Roland mit, der sich auch auf eine Prüfung vorbereitet.

08 August 2009

Adopt a Word

Nette Idee: Bei Adopt a Word kann man (englische) Wörter für ein Jahr adoptieren. Man erwirbt eine Urkunde und das Recht, sich T-Shirts usw. mit dem Wort zu kaufen, damit man es auch bewerben kann. Die Einnahmen gehen an eine Organisation, die Kinder mit Sprachschwierigkeiten unterstützt.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, welches Wort ich sponsorn will. Sie sagen nicht, wie viele sie in der Datenbank haben, aber Englisch ist sicher eine der wortreichsten Sprachen der Welt - wie viele Wörter es gibt, weiß niemand, aber das Oxford English Dictionary umfasst 600.000 Einträge.

04 August 2009

3x München

Nachdem es schon Beschwerden gab, hab ich jetzt gleich 3 Münchenflüge gebucht. Merkt's euch vor, und ich freu mich, wenn wir uns sehen:
  • in 2 Wochen: 15. -17. 8.(sofern der Hinflug über "Munich West" klappt)
  • 30.9.-5.10. (Maxis Geburtstag und Wiesn - hier könnte ich mir vorstellen, auch mal in Regensburg vorbeiszuschauen)
  • 23.-27. 12.

31 Juli 2009

Fotos

So, hier sind auch die Urlaubsfotos. Viel Spaß damit!
Berlin- Frankfurt - Halle - Den Haag

26 Juli 2009

Wieder daheim

So, ich bin schon wieder in Dublin. Den Haag war klasse, aber ich hatte die meiste Zeit kein Internet und kam so nicht zum bloggen.

Schön an Den Haag ist zum einen, dass es am Meer liegt und man so direkt an der Stadt hervorragende Strände hat. So kam ich unerwartet noch zu diversen Strandaufenthalten. Außerdem ist es sowieso eine nette holländische Stadt mit schönen Bauwerken und wichtigen Museen. Außer dem Mauritshuis war ich im Gemeentemuseum, ein hübsches, riesiges Museum, das u.a. die weltweit größte Sammlung von Modrians hat. Und im Keller haben sie "Wonderkamers" eingerichtet, ein neues Konzept, um Jugendliche fürs Museum zu interessieren. Hat bei uns schon mal gut geklappt. :-) Die Website ist nur auf niederländisch, aber schaut mal rein!

Fotos gibts dann im Lauf der nächsten Tage.

24 Juli 2009

Nach Den Haag

So, Toastmasters war sehr nett (http://www.rhetorik-club-frankfurt.de/) - interessante neue Option, im Urlaub Toastmasters zu treffen - die gibt es ja ueberall. In Frankfurt gibt es eine deutsche und eine englische Gruppe, ausserdem noch etliche andere um Frankfurt herum (alle Gruppen: http://www.toastmasters.org)

Jetzt sitz ich schon im Zug nach Den Haag - da treff ich eine ehemalige Kollegin, die dorthin gezogen ist.

23 Juli 2009

Frankfurt

Gruenteetorte in einem japanischen Cafe in Frankfurt.

Wie ihr wisst, hab ich viele gute Erinerungen an Frankfurt und komme immer wieder gerne hin. Habe nette Leute wiedergetroffen und viel Aeppler und gruene Sosse verputzt. Heute sollte ich planmaessig schon in Bruessel sein, das fiel aber aus, weil niemand da ist. So hab ich einen Bonustag in Frankfurt und war in ein paar Museen (sehr empfehlenswert - http://www.frankfurt-tourismus.de/cms/tourismussuite/de/freizeit_kultur_sport/museum_museen_ausstellungen/).

Jetzt hab ich gesehen, dass heute Abend hier ein Toastmasters-Treffen ist - da schau ich mal hin.

21 Juli 2009

Halles Leuchttuerme

Wie zu erwarten war, hat sich Halle als sehr sehenswert erwiesen, und es wuerde sich lohnen, auch laenger als einen Tag zu bleiben.

Ich darf mal aus Wikipedia kopieren: "Mit den Franckeschen Stiftungen und ihren Museumseinrichtungen, dem Landeskunstmuseum (Staatliche Galerie) in der Moritzburg und dem Händelhaus, dem Geburtshaus des Komponisten und Musikmuseum besitzt die Stadt Halle gleich drei sogenannte kulturelle Leuchttürme unter den 20 bedeutenden Museen und Einrichtungen des nationalen Kulturerbes der neuen Bundesländer die in das Blaubuch der Bundesregierung aufgenommen wurden." - http://de.wikipedia.org/wiki/Halle_(Saale)

Und nateurlich die Himmelsscheibe. Die ist sehr beeindruckend. Im Landesmuseum fuer Vorgeschichte lernt man erst, dass das heutige Sachsen-Anhalt immer schon besiedeltes Gebiet war. Sie haben einen 370.000 Jahre alten Elefantenknochen, der mit einem Schnitzmuster verziert ist, woraus sie folgern, dass die Menschen damals schon abstrakt denken konnten.

Die Himmelsscheibe selbst ist mindestens 3.600 Jahre alt und damit weltweit die aelteste Darstellung des Nachthimmels. Ueber ihre genaue Funktion raetseln die Experten noch, aber es gibt sehr detailierte Theorien (guter Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra).

20 Juli 2009

Halle

Guter Plan: morgens in Berlin losfahren, tagsueber in Halle die Himmelsscheibe von Nebra (Foto) anschauen, und abends dann weiter nach Frankfurt. Ist nur daran gescheitert, dass das Museum fuer Fruehgeschichte heute nicht auf hat. Nicht so ueberraschend, geht aber auch nicht wirklich aus der Website (http://himmelsscheibe.de) hervor.

So habe ich spontan eine Uebernachtung in Halle eingeschoben. Auch nicht schlecht, denn es ist eine nette Stadt mit reicher Geschichte. Ich besitze schon einen Stadtfuehrer und ein dickes Buch ueber die Himmelsscheibe, so werde ich jetzt eine gemuetliche Lesestunde einlegen.

19 Juli 2009

In Berlin

So, Berlin laesst sich sehr vielversprechend an. Ich wohne bei Katharina und Dirk in Schoeneberg. Wir waren schon im Juedischen Museum, am Holocaustdenkmal, in einem leckeren norwegischen Restaurant (http://munchshus.de) und in einer lustigen Kneipe, die seit den Zwanzigern nicht mehr renoviert wurde (http://leydicke.com).

Hier geht es gerade ziemlich rund, weil das Eisenbahnbundesamt fast alle S-Bahn-Zuege aus dem Verkehr gezogen hat. Man kommt aber doch noch gut von A nach B, insbesondere wenn man mit ortskundigen Gastgebern unterwegs ist.

PS Umlaute gibt's wieder ab naechster Woche. Ich blogge vom Handy, und da waere das wohl zu viel verlangt.

17 Juli 2009

Urlaub

Ich bin auf dem Weg in den Urlaub - reise mal wieder durchs Land und besuche Leute. Die geplante Route ist Berlin - Frankfurt - Den Haag.

Wenn das mit dem Bloggen vom Handy aus klappt, halte ich euch auf dem Laufenden. :-)

05 Juli 2009

Kleiner Chef ganz groß

Schöne Geschichte: Englischer Dreisternekoch und Vertreter der Molekularküche übernimmt eine heruntergekommene Autobahnraststätte und möbelt sie auf. Die Spesekarte und die Preise bleiben gleich.

29 Juni 2009

Maynooth

Nach meiner Klausur hab ich erst mal "Semesterferien" gemacht, aber jetzt geht's mit dem Studium wieder weiter. Übers Wochenende war ich zum Studieren in Maynooth, wo man auf dem Uni-Campus B&B-Zimmer buchen kann.

Das ist sehr prima - man lebt wie in einem Oxforder College, hat seine Ruhe und kann gemütlich vor sich hin forschen. Und das Ganze ist mit der S-Bahn von Dublin aus zu erreichen. Jetzt bin ich gut erholt und gleichzeitig mit dem Studium vorangekommen. Hier sind die Fotos:
Maynooth

23 Juni 2009

Kultursommer

Oscar Wilde auf dem Solstice Walk

Das Konzept des sonnigen Sommers ist ja hier schon fast in Vergessenheit geraten und selbst langjährige Leser müssten im Archiv weit zurückschauen, um Sommersonne zu sehen. Dieses Jahr lässt es sich aber ganz gut an: Der Juni war überaus sonnig und entsprechend gut gelaunt sind die Leute. Und es häufen sich die kulturellen Highlights, die ohne Regen gleich viel mehr Spaß machen:
  • Letztes Wochenende war der Sommerausflug unserer Toastmasters-Gruppe. Wir sind mit der "Hop on, hop off"-Tour durch die Stadt gefahren und ein paar mal gehoppt. Dann gab es sehr leckeres Essen im Larder, einem meiner Lieblingslokale.
  • Dieses Wochenende war dann die "Street Performance World Championship", der Summer Solstice Walk (Website schon kaputt) und ein Picknick-Festival, auf das ich es gar nicht geschafft hab.
  • Nebenher war noch Dokumentarfilmfest. Wenn ihr meine tweets (s. rechte Spalte) verfolgt, wisst ihr schon, dass ich in "Best worst movie" war, einer Doku über Troll 2, den schlechtesten Film aller Zeiten, der sebst sehr sehenswert wirkt:

Also ordentlich was los. Einstweilen hoffe ich, dass das Wetter noch etwas hält. Am Donnerstag ist nämlich unser Teamevent, das von den Deutschen organisiert wird. Es gibt keinen Plan B für schlechtes Wetter.

07 Juni 2009

Home

Der Dokumentarfilm "Home" von Yann Arthus-Bertrand läuft seit Freitag im Kino. Gleichzeitig könnt ihr ihn noch bis 14. Juni kostenlos auf Youtube anschauen - das ist Googles Beitrag zum World Earth Day. Ich hab ihn noch nicht gesehen, aber der Trailer sieht vielversprechend aus:



Hier gehts zum ganzen Film.

30 Mai 2009

Gute ZEIT

Diese Woche empfehle ich mal wieder sehr, die ZEIT zu lesen. Es gibt einen prima Artikel von Gero von Randow darüber, wie das Internet den Journalismus verändert - natürlich ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Mehr dazu im Magazin, das ich noch gar nicht gelesen hab. Und das Dossier ("Warnung an die Welt") geht darüber, wie die Menschen auf der Osterinsel ihre gesamten Lebensgrundlagen zerstört haben (, unter anderem, um ihre Riesenstatuen zu bauen). Schaut mal rein!

Hier ist schon der zweite sonnige Tag in Serie, so dass ich jetzt die "Semesterferien" genieße und mich mit der ZEIT in den Park setze.

Update: Das gute ZEIT-Bild wird getrübt durch einen kenntnislosen Artikel über die Proteste gegen das geplante Gesetz gegen Kinderpornographie im Internet. Zumindest hätte der Autor sich mal über die erheblichen Bedenken gegen das Gesetz informieren können. Naja.

23 Mai 2009

Das ist keine Hochzeitszeitung

Die Hochzeitszeitung für Saschas Hochzeit kam leider mangels Masse nicht zustande. An mir lag's nicht, und deshalb möchte ich meinen Beitrag hier zweitverwerten.


Der Sascha

Dass ich bei Saschas Geburt eine nicht ganz unwichtige Rolle gespielt habe, wisst ihr inzwischen wahrscheinlich eh alle (wenn nicht, fragt unsere Mutter). Durch das kleine Brüderchen hab ich zwar den unerquicklichen Status des kleinen Bruders verloren, diesen aber durch den nicht wesentlich besseren des mittleren Bruders eingetauscht.

Unsere Eltern wollten immer eine Tochter haben, und spätestens beim Sascha hätte es wirklich klappen sollen. Als das aber nichts wurde, hatte auch niemand ein Problem damit, und der Sascha hat die Rolle des kleinen Bruders eh immer überzeugender ausgefüllt, als ich es gekonnt hätte.

Seine Liebe zu Forschung und Technik zeigte er schon früh. Er konnte Stunden damit verbringen, alte Elektrogeräte auseinanderzunehmen und in postmoderne Kunstwerke zu verwandeln. Später hielt er sich ein Paar weiße Mäuse, die sich erst planvoll vermehrt haben, dann aber ausgebüxt sind und mühsam wieder eingesammelt werden mussten.

Die Mätzchen ausgetrieben haben sie ihm dann bei den Pfadfindern, die jahrelang seine zweite Familie waren. Nicht nur war der Sascha jahrelang auf jeder Fahrt dabei, er hat sich auch über die Jahre bis zum Stammesführer weiterentwickelt.

Unsere Wege trennten sich 1995, als ich zuhause ausgezogen bin und in England studiert hab. Interessanterweise haben wir uns danach besser verstanden als vorher – wahrscheinlich sind wir in der Zeit beide gereift. Jedenfalls sind wir drei Allwein-Buben (mit dem Maxi) schon bald gemeinsam durchs Münchner Nachtleben getingelt. Ich denke mit Freude zurück an wilde Schlagerparties im Titania und unsere legendären Poolparties.


Außerdem war der Sascha immer mein wichtigster Verbündeter im Kampf gegen den Diätwahn unserer Eltern. Ich erinnere mich noch gern daran, wie unser Vater einmal seinen Geburtstag mit einem vegetarischen Buffet gefeiert hat. Unsere Reaktion darauf war, auf dem Weg zur Feier erst mal bei "Burger King" vorbeizuschauen.

Die Mittel haben wir inzwischen verfeinert, und ich bin froh, in Sascha einen eifrigen Mitstreiter in Sachen Slow Food gefunden zu haben. Gar manche Stunde haben wir in urigen Wirtshäusern im Münchner Umland bei sagenhaft guten Schweinsbraten etc. verbracht. Besonders schön war es in der "Gotzinger Trommel", wo der Wirt für uns gegrillt hat und zum Essen seine Lebensphilosohphie aufgetischt und gleichzeitig störende Fliegen zerpatscht hat.

Meinen guten Rat, von München wegzuziehen und im Ausland zu studieren, konnte der Sascha aus verschiedenen Gründen nie befolgen. Aber immerhin hat er es während des Studiums bis nach Freising gebracht! Aus dieser Zeit sind wilde WG-Party-Geschichten überliefert – diese fanden aber bevorzugt unter der Woche statt, wenn ich keine Zeit hatte, weil ich schon wieder aus München weggezogen war.

Jedenfalls war ich nicht überrascht, als der Sascha es geschafft hat, ein glänzendes Diplom in Biologie hinzulegen. Gerade ist er dabei zu promovieren, und man darf gespannt sein.

Erstaunlicherweise war bis jetzt noch keine Rede von den Frauen. Was soll ich sagen? Dass der Sascha immer sehr leidenschaftlich war und in Beziehungen ganz aufgegangen ist? Dass sie ihm manchmal wichtiger waren als Schule, Pfadfinder oder Biologie? Jedenfalls ist er jetzt sehr glücklich mit der Lori, und so muss man sich nicht wundern, dass er sich entschieden hat, sie zu heiraten.

Jetzt bin ich also der letzte ledige Allwein-Bub und stelle fest, dass die fröhlichen Party-Jahre zu Ende gehen. Aber das muss ja nichts schlechtes sein. Liebes Hochzeitspaar: Ich wünsche euch beiden alles Gute und viele glückliche Jahre! Und dem Sascha wünsche ich besonders, dass er sich sein fröhliches, unbeschwertes Wesen erhalten kann und noch ab und zu Zeit hat, mit mir einen Schweinsbraten zu essen.

Flori

22 Mai 2009

Hochzeitsfotos

So, die Hochzeit von Sascha und Lori ist auch gut über die Bühne gegangen. Hier sind schon mal Fotos - wie ihr seht, war es ein nettes Fest und wir hatten auch Glück mit dem Wetter. Herzlichen Glückwunsch nochmal ans Brautpaar!
klick aufs Bildchen...

20 Mai 2009

London

So, ich hab meine Klausur schon hinter mir. Ist sehr gut gewgqangen, denke ich - hoffen wir, dass die Korrektoren es auch so sehen. Das schwierigste an der Klausur war, dass ich drei Stunden per Hand schreiben musste. Glücklicherweise hab ich meinen alten Füller reaktiviert und er hat sich sehr wacker geschlagen.

Außerdem hab ich ein paar Bekannte vom Study Weekend getroffen, mit denen ich danach um die Häuser gezogen bin. Heißt: kantonesisches Essen in Chinatown und Arcade am Leicester Square. Als der wilde Teil des Abends losging (Starbucks), musste ich mich leider schon verabschieden.

Über Nacht war ich im sehr coolen Yotel in Heathrow, und jetzt warte ich auf meinen Flug nach München. Die Frisur sitzt.

11 Mai 2009

Vorschau

Ansonsten stehen zwei dramaturgische Höhepunkte des Jahres kurz bevor:
  • Meine erste (und diese Jahr einzige) Klausur für mein Fernstudium - 19.5. in London
  • Die Hochzeit von meinem Bruder - 20.5. in München. Geschickt getimt, und sie haben sich nicht mal abgesprochen. Hab ich schon auf ihre Hochzeitswebsite hingewiesen? Danach bin ich auf alle Fälle ein paar Tage in München - meldet euch, wenn ihr auch da seid!
Danach wird's dann hoffentlich etwas ruhiger, und ich komme vielleicht sogar dazu, Urlaub zu machen - im Moment schwebt mir mal wieder eine Deutschland-Rundreise vor. Mal sehen.

CC

Am Dienstag hab ich meine 10. Rede bei Toastmasters gehalten und mich damit als "Competent Communicator" qualifiziert! Das ist sozusagen die Grundausbildung, und wenn man damit fertig ist, kann man diverse fortgeschrittene Programme durchlaufen, wie ihr seht, wenn ihr dem Link folgt. Feine Sache, das Ganze.

Meine Rede war übrigens zum Thema "Join Toastmasters!" Es funktioniert nämlich wirklich, und ich sehe jetzt schon an den neuen Mitgliedern, was sie für Fortschrite machen.

10 Mai 2009

Rom

Um das vergangene Wochenende herum war ich wieder in Rom! Große Gruppe diesmal mit Rupert, Roland, Uli und meinen Eltern. War auch sehr nett, und diesmal hat es fast nicht geregnet. Nur wären wir am 1. Mai fast verhungert, weil auch die römischen Wirte den Feiertag sehr ernst nehmen. Ging dann aber nochmal gut, wie die Bilder zeigen:
Rome

Kulturelle Highlights waren ein Besuch im Palazzo Farnese (der gleichzietig die französische Botschaft ist, so dass man sich monatelang vorher anmelden muss) und eine Ausstellung über Giotto, den Urknall der europäischen Malerei. Also auch Padua würde sich mal wieder zu besuchen lohnen.

26 April 2009

Twitter

Ich bin jetzt auch bei Twitter. Genauer gesagt schon seit einem Jahr, nur dass ich die ersten 362 Tage nichts getwittert habe, weil sich mir das Konzept nicht erschlossen hat. Inzwischen ist Twitter aber so in, dass ich nicht mehr zurückstecken wollte, und ich gewöhne mich zunehmend daran.

Bei Twitter kann man bis zu 140 Zeichen darüber schreiben, was man gerade so macht. Hat den Vorteil, dass es viel leichter und schneller ist, als einen Blogpost zu schmieden, und es deshalb viel mehr Leute machen. Wenn man sich dann einloggt, sieht man hübsch, was Freunde oder Promis gerade so treiben:


Da meine Stammleserschaft ja eher konservativ ist, empfehle ich mal noch nicht, sich bei Twitter anzumelden. Obwohl es für mich natürlich eine Gelegenheit wäre, auch mal von euch zu hören... Meine Twitter-Updates erscheinen jetzt jedenfalls auch hier rechts, so dass sich das Blog öfter aktualisiert. :-)

Nie wieder Montag

Ich bereite gerade für Toastmasters eine Rede über naps (Nickerchen) vor und lerne viel Interessantes über den Schlaf. Zum Beispiel, dass er nur sehr wenig erforscht ist. Merkwürdig, wo doch jeder fast ein Drittel seines Lebens damit verbringt.

Nerds interessieren sich besonders für das Thema, wohl weil sie oft abweichende Tag-Nacht-Rythmen haben. Wer will, kann seinen Tag auf 25 Stunden ausdehnen, was aber etwas unpraktisch wäre.

Noch weiter geht der 28-Stunden-Tag. Er hat den Vorteil, dass sich genau 6 davon in eine Woche packen lassen. Man arbeitet dann 10 Stunden am Tag und kann sich den Montag sparen. Dafür hat man dann 56 Stunden Wochenende. Im Gegenzug wird man wahrscheinlich verrückt, weil der Körper verwirrt wird. Also ich probiere es erstmal nicht aus...

Die Kurzfassung zu naps ist übrigens, dass es in jeder Hinsicht gut ist, nachmittags 20-90 Minuten zu schlafen. Hier ist die Langfassung:

15 April 2009

Kuchen

Schon am Palmsonntag hab ich meinen ersten Kuchen gebacken, aber vor lauter Lernerei hab ich ihn noch gar nicht gepostet. Ein Butterkuchen aus Basic Baking, und er war sehr lecker:



Über Ostern hab ich dann die freie Zeit genossen und war mit meinem Studium beschäftigt. Ich muss nämlich bis 1.5. drei kleine Projekte einreichen.

04 April 2009

Death by PowerPoint

Ich hab diese Präsentation über "Death by PowerPoint" im Internet gefunden und diese Woche bei Toastmasters präsentiert. Schaut mal rein, sie ist lustig und lehrreich:

30 März 2009

TED

Außerdem wollte ich schon länger mal auf TED hinweisen, eine Konferenz über "Technology, Entertainment, Design", die sich durch hervoragende Vorträge von berühmten Leuten auszeichnet. Diese kann man auch noch alle kostenlos auf der Website anschauen, also los! Besonders gut in letzter Zeit:

Tim Berners-Lee, Erfinder des www und "greatest living Englishman" über das Internet der Zukunft:


The Sixth Sense, erstaunliche neue Technik für Handys:


Die meisten Reden sind nicht nur interessant, sondern auch gut präsentiert, also lohnt es sich auf alle Fälle, mal durch die Website zu stöbern.

Lernwoche

Ich war eine Woche in München und im bayerischen Wald, um in Ruhe für meine Klausuren (Mai/Juni) zu lernen. Und natürlich war es sehr nett, mal wieder ein paar Münchner zu sehen.

Die Lernerei wurde dadurch noch intensiver, dass ich das Ladegerät meines Laptops nicht dabei hatte und so wirklich die ganze Woche lang papierhaft gelernt habe. Das ist bei der University of London nicht weiter schlimm, weil das Wissen in erster Linie über gedruckte course guides und Bücher vermittelt wird. Sogar die Klausuren muss man per Hand schreiben, insofern ist es ganz gut, dass ich das mal wieder geübt habe. :-)

Die produktive Lernatmospähre wurde noch durchs Wetter verstärkt, es sah nämlich meistens so aus:

In Dublin hat heute mal die Sonne geschienen, also vielleicht wird es doch noch was mit dem Frühling.

09 März 2009

Bleibt ruhig und macht euer Ding

Mein Bücherregal ziert jetzt ein Poster aus dem Zeit-Magazin:


Das Original wurde 1939 vom britischen Ministry of Information gedruckt und sollte die Bevölkerung im Falle einer deutschen Invasion an ihre englischen Tugenden erinnern. Dazu kam es dann aber nicht, und so geriet das Poster fast in Vergessenheit. Hier steht, wie es wieder entdeckt wurde und jetzt zum Symbol gegen die Wirtschaftskrise avanciert.

07 März 2009

Armes Irland

Was würde euer Vermieter sagen, wenn ihr ihm eine E-mail schickt und fragt, ob er die Miete senken möchte? Wahrscheinlich würde er nicht zurückrufen und anbieten, sie um 25% zu senken.

So ist es mir aber gestern passiert, und jetzt weiß ich nicht, ob ich mich darüber freuen oder mir Sorgen um Irland machen soll. Es zeigt jedenfalls, wie sehr sich die Lage in Irland verändert hat (okay, die Mieten waren aber auch grotesk überzogen).

Während Irland letztes Jahr noch die stärkste Volkswirtschaft in der EU war, herrscht jetzt überall Jammer und Wehklagen, denn der Boom hatte sich vor allem auf den Bank- und Wohnungssektor beschränkt (, wo gerade nicht viel zu holen ist - siehe oben).

Und so ist dieser Witz hier gerade in aller Munde:
Was ist der Unterschied zwischen Irland und Island?
Ein Buchstabe und 6 Monate.
Hoffen wir nicht, dass es so weit kommt.

25 Februar 2009

Filmfest

So, ich hab letzte Woche schon mein drittes Filmfest in Dublin erlebt und habe es trotz Doppelbelastung immerhin geschafft, mich in fünf Filme zu schleppen. Für alle, die nicht dabei waren, sind hier immerhin die Trailer:

Religulous

Amerikanischer atheistischer Komiker macht sich über religiöse Eiferer lustig und kritisiert die Religion als solche. Sehr sehenswert!

... es gibt auch lustige Videos auf Youtube, in denen sich die christliche Rechte mit dem Film auseinandersetzt.


Gigantic
Netter amerikanischer Indie-Film über einen Bettenverkäufer, der ein chinesisches Baby adoptieren will.



Tokyo
Drei überaus skurille Kurzfilme in und über Tokyo.



Today is better than two tomorrows
Irischer Film über zwei Jungs in Laos, die ins Kloster kommen. War auch interessant, nur dass man leider nicht viel von Laos gesehen hat (, das sehr schön sein soll).


Jerichow
Deutscher Dreiecksbeziehungsfilm. Durchaus gut gemacht, wobei ich Majas Begeisterung nicht völlig teile.

21 Februar 2009

The Google Game

Das kam gerade über Facebook rein: Man gibt seinen Vornamen und dann likes to in Anführungszeichen in Google ein (z.B. "Florian likes to"). Dann freut man sich über die skurrilen Ergebnisse.
  • Florian likes to keep himself fit by going to the gym, jogging, hiking and any sort of outdoor activities.
  • Florian likes to begin by meeting with couples to break down any barriers and make sure that you connect with him.
  • Florian likes to refer to himself as the lightweight who finishes fights.
  • Florian likes to go to the shrink during off hours and is trying to improve skill in order to get ahead professionally.
  • Florian likes to go for a walk during off hours and is trying to compose music in order to get ahead professionally.
  • Florian likes to use unrelenting and vicious elbows which he did against Lauzon (he also used them to bust open and defeat Chris Leben on the ...
  • "Florian likes to celebrate the quirks of humanity," Peters says.
  • (And Florian likes to close his eyes when he sings, just like Hugh Grant in About a Boy).
  • Florian likes to change the spelling of his name in each album.
  • Florian likes to stay active and he may have to risk his lightweight title shot if St. Pierre and Penn meet in December.

15 Februar 2009

Study Weekend

University of London steht drauf, LSE ist drin: Nämlich die London School of Economics and Social Sciences, die mein Studium fachlich betreut.
Hauptgebäude

So durfte ich mich am letzten Wochenende auf dem LSE-Campus tummeln und in der Bibliothek ein paar fehlende Artikel kopieren. War sehr aufregend und eine gute Sache. Die LSE liegt mitten in London (Aldwych), hat eine stolze Geschichte (einer der Gründerväter ist George Bernard Shaw) und genießt ein hohes Ansehen.
mitten auf dem Campus: Der Old Curiostiy Shop

Und natürlich war es nett, ein paar Studierende und Professoren live zu treffen. Die Studenten sind ein ähnlich internationaler Haufen wie die Google, fast jeder, den/die man gefragt hat, kam aus Land A, lebt aber in Land B. Insofern hab ich ja gut reingepasst. :-)

Oh, und ich hab immerhin ein bekanntes Gesicht aus alten ECIS (Website kaputt?)-Zeiten getroffen.

Vor lauter Studium und sozialen Aktivitäten bin ich leider gar nicht zum Sightseen und Shoppen gekommen, also muss ich eh nochmal hin. Mein Aufenthalt war auch 4,5 Stunden kürzer als geplant, so lange hat es nämlich gedauert, bis die Iren ein Flugzeug aufgetrieben und durch das Schneechaos in Dublin (etwas Eis auf dem Vorfeld) auf den Weg gebracht haben.

My Tracks

Feine Sache, so ein Google-Handy. Ich hab gerade "My Tracks" installiert und kann jetzt die Wege, die ich zurücklege, auf Google Maps eintragen. So kann ich hier meine Radtour am River Dodder mit euch teilen:


Größere Kartenansicht
Sieht jetzt nicht so aus, ist aber eine sehr grüne und ruhige Strecke - schaut mal hin! Der Anfang ist mitten in der Mitte, weil ich es nicht geschnallt habe, dass ich erst auf "Start" klicken muss. :-)

22 Januar 2009

Marathons should be banned

Als Bonus-Track, und um die lange Blogpause auszugleichen, blogge ich mal eine Rede, die ich bei Toastmasters gehalten habe. Sie ist der erste Teil einer Debatte - weil ich im Pub den Mund zu voll genommen hatte, musste ich zum Thema "Marathons should be banned" sprechen.


Thank you, Mr Toastmaster. Mr President, fellow Toastmasters and welcome guests!

Marathons are all the rage. I have been to parties where I was more or less the only guest who did not consider running a marathon. In Germany, the number of people participating in marathons has grown from 10.000 to 100.000 in the last 20 years.

I think it is time to put an end to this.

Marathons should be banned because they are bad for individuals and bad for society. They are a dangerous addiction, so governments should protect their citizens by banning this senseless suffering.

I guess it could be said that marathons are good for your health, or that people need huge challenges to motivate themselves. I don't agree. I think any sport is good for you, but marathons should be left to hardcore athletes. Go swimming instead, ride a bike - that will be much better for your health and less harmful.

The same goes for challenges: In the time it takes to prepare for a marathon, you could do much more meaningful, and equally challenging, things. Become a Competent Communicator, attend an evening class, or read "Ulysses". You'll have all the challenge without putting your life at risk.

My first point - marathons are dangerous for individuals - should be straightforward. Pheidippides, the Greek soldier who ran 40 kilometers to announce the Greek victory at the battle of Marathon, died of exhaustion after he delivered his message.

How this story can encourage anybody to try to do the same is entirely beyond me. The fact is that the human body was not made for this kind of stress.

Who covers the medical damage when unfit marathonists ruin their health? The damage is paid by society through public hospitals and health insurance. Yet instead of appealing to reason and trying to make people switch to less dangerous sports, we willingly close off entire city centres several times a year so that the runners can have their ways.

So marathons are obviously bad for individuals and society, but why should we ban them? Because people need to be protected.

The constant media attention and peer pressure is pushing unfit people towards marathons, where they will inevitably over exert themselves. Marathons work like a drug. Once people become addicted, it is almost impossible to get them to quit. Weeks are wasted ruining people's health.

The initial example of Pheidippides proves that reason is the first thing that goes overboard in marathons. Why didn't he take a horse? Why didn't he run only half the way and then pass on his message to somebody else? My explanation is that ambition kicks in and prevents people from heading the warning signals.

We had sad proof for this last July in a run up the Zugspitze, the highest mountain in Germany. On the way up, it first started raining, then snowing. Security tried to stop runners and convince them to take cover, but most of them went on regardless. Two men died, 30 more had to be hospitalized.

Let's put an end to this madness. Marathons are bad for individuals, and they are bad for societies. Marathons should be banned.

QQ

Nicht viel neues; ich beschäftige mich fleißig mit meinem Studium und mache schon schöne Fortschritte. Wenn wir uns mal treffen, kann ich euch gern Interessantes aus der Welt der Informationssysteme erzählen. Übernächstes Wochenende will ich mal wieder ein Lesewochenende auf dem Land machen, und im Februar bin ich in London auf einem Study Weekend.

Ansonsten hab ich wahrscheinlich schon allen erzählt, dass mein jüngerer Bruder im Mai heiratet. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt gibt's soagr eine Website dazu.