24 Dezember 2010

Satz mit x

Wenn ihr meinen Twitter-feed verfolgt (für Blogleser: hier in der rechten Spalte), wisst ihr schon, dass ich es nicht nach München geschafft habe. Es hat gestern fast den ganzen Tag geschneit, und die meisten Flüge ab Dublin sind ausgefallen. Die Lage war aber auch dramatisch: Der Dubliner Flughafen meldet 20cm Schnee und -10°C - und das in einem Land, wo schon 0°C selten sind.
Ich starte jetzt am Sonntag früh den nächsten Versuch und hoffe, dass es bis dahin mal weniger schneit.

Einstweilen bin ich hier aber gut versorgt: Für heute bin ich schon bei Roland und Uli zum Essen eingeladen, und ansonsten sind noch etliche Kollegen in Dublin, die auch nicht weggekommen sind. Könnte lustig werden.

Euch allen frohe Weihnachten!

21 Dezember 2010

Weihnachten sind wir wieder zuhause!

... zumindest vielleicht. Es wird nämlich wieder spannend.

Mein Plan ist, vom 23.12. bis 3.1. in München zu sein. Durch das allgemeine Schneechaos ist aber nicht sicher, ob das was wird. Gerade haben wir in Dublin wieder 5 cm Neuschnee und der Flughafen ist zu. Aber bis Donnerstag Abend ist ja noch etwas Zeit, also schaun wir mal, z.B. auf Twitter.

Sollte es nichts werden, hab ich hier zumindest gute Gesellschaft, weil die meisten meiner Kollegen irgendwann im Lauf der Woche nach Hause fliegen wollten.

Als kleiner Jahresrückblick hier noch mal meine schönsten Flugschwierigkeiten des Jahres. Sieht aus, als ob die Zeit der zuverlässigen Flüge vorerst vorbei ist:

02 Dezember 2010

Snow all over Ireland

Yes, the newspapers were right: snow was general all over Ireland. It was falling on every part of the dark central plain, on the treeless hills, falling softly upon the Bog of Allen and, farther westward, softly falling into the dark mutinous Shannon waves. It was falling, too, upon every part of the lonely churchyard on the hill where Michael Furey lay buried. It lay thickly drifted on the crooked crosses and headstones, on the spears of the little gate, on the barren thorns. His soul swooned slowly as he heard the snow falling faintly through the universe and faintly falling, like the descent of their last end, upon all the living and the dead.
1914, als James Joyce das geschrieben hat, war Schnee in Irland noch ene echte Seltenheit (und taugte als Metapher für die Stagnation im Land). Inzwischen habe wir schon den dritten Winter in Serie mit Schnee, und es schneit seit Samstag. So sieht es gerade vor meinem Fenster aus:



RTE hat noch mehr Fotos. Anscheinend gilt die Regel, dass Irland keinen Frost bekommt, weil es im Golfstrom liegt, nicht mehr.

Fürs erste freuen wir uns mal noch - gestern hab ich mit zwei Kolleginnen einen Schneemann gebaut:
snowman

Trotzdem hoffe ich, das es nicht so weitergeht, denn natürlich ist das Land gar nicht auf Schnee eingerichtet.