30 April 2012

Osterie del Veneto

Statt der jährlichen Romfahrt waren wir (= Rupert, ich und special guest Caro) diesmal in Padua,  Vicenza und Umgebung, und es hat sich herausgestellt, dass es auch dort viel zu sehen und gutes Essen gibt:



Highlight war natürlich die Cappella degli Scrovegni in Padua mit den Fresken von Giotto. Die darf man nur in kleinen Gruppen und nur 15 Minuten lang besuchen, und auch das nur, nachdem man sich vorher 15 Minuten in einem Vorraum akklimatisiert hat. Einfacher kann man das Ganze im Internet haben: Auf dieser tollen Seite kann man die Kappelle um 360° drehen und die Bilder so nah heranzoomen, wie sie sonst nur Giotto gesehen hat. Schaut mal rein!

Slow Food-Lokale sind in der Gegend nicht so dicht gesiedlet wie in Rom, aber natürlich gab es viel Gutes. Schwerpunkte liegen auf Polenta (, die uns insgesamt nicht vom Hocker gehauen hat) und lustigen Fleischsorten (Pferd, Esel, Zicklein...). In einer Osteria haben wir durch den aktuellen Osterie d'Italia geblättert und festgestellt, dass wir bald wieder mal nach Rom müssen. Oder nach Österreich, denn dort gibt's jetzt auch einen Slow Food-Führer.

21 April 2012

That kind of water

"The madness is my swimming pool. I'm at home in that kind of water. what can I say?"

Schön formuliert von einem U-Bahn-Angestellten in London und kürzlich zu sehen in der BBC-Dokumentation "The Tube", die einen Einblick in die Arbeit gibt, die hinter dem Betrieb der Tube und den Renovierungsarbeiten für die olympischen Spiele steckt. Natürlich sehr beeindruckend, wenn man sich überlegt, dass die Tube fast 150 Jahre alt ist, über 400km Strecke hat und jedes Jahr über 1 Milliarde Menschen transportiert.

Auf der BBC-Website kann man die Folgen nicht (mehr) anschauen, aber auf youtube gibt's sie noch.




Übrigens zeigt das Globe Theatre gerade alle Stücke von Shakespeare in 37 verschiedenen Sprachen, darunter Albanisch, Litauisch und Zeichensprache – was man so wahrscheinlich auch nur in London versuchen sollte. Der deutsche Beitrag ist "Timon von Athen" von der Bremer Shakespeare Company. Ich weiß ja nicht...

13 April 2012

Barcelona

So, die Reisesaison hat begonnen – und nebenher bereite ich mich auf die Klausuren vor und überlege, was ich ab Herbst mache. Also langweilig wird es erstmal nicht...

Erste Station der Frühlingsreise war Barcelona, wo ich tatsächlich noch nie war. Somit war das hier alles, was ich über die Stadt wusste:



Dank oikos hab ich es jetzt doch mal dorthin geschafft – wir hatten dort unser spring meeting, und ich hab einen Haufen netter Kollegen kennen gelernt. Die meisten "oikees" kommen aus der Schweiz und Deutschland, aber diesmal war auch Georgien gut vertreten, weil die gerade neu beigetreten sind. Feine Sache.

Nette Stadt (und es gab auch etwas gutes Essen), aber ich hab trotzdem den Eindruck, dass ich nicht so schnell wieder hin muss.