12 Dezember 2013

Upgrade 2.0

Ich hab meine Upgrade-Prüfung nicht bestanden und muss jetzt das Paper bis März nochmal überarbeiten. Das vollständige Feedback hab ich noch nicht bekommen, aber anscheinend ist das Problem, dass mein Thema zu weit gefasst ist und sich somit nicht in der geplanten Zeit in einen PhD verwandeln lässt. Dass ist ja zumindest gut zu wissen. Insofern arbeite ich jetzt die nächsten Wochen nochmal daran, alles zu konkretisieren. So wie ich es verstehe, sollte es kein großes Problem sein, dass ich dann im März bestehe.

Ansonsten bin ich ja ab Samstag in Mailand auf der International Conference on Information Systems. In München bin ich dann von 20. (in der Früh) bis zum 27.12., wobei wir zwischendurch evtl. mal in Kriseszell sind. Freu mich, wenn wir uns sehen!

19 November 2013

2x Italien

Als Belohnung für die viele Arbeit komm ich in nächster Zeit gleich zweimal nach Italien:
  • vom 14. bis 18.12. ist die International Conference on Information Systems in Mailand und ich hab es geschafft, mich als volunteer einzuschleusen. Die ICIS ist die große Schwester der ECIS, die wir seinerzeit in Regensburg veranstaltet haben - wird sicher interessant, weil auch alle wichtigen Forscher dort herumhängen. Und in Mailand war ich eh lange nicht mehr.
  • Die alljährliche Romfahrt geht nächstes Jahr mal nach Florenz, wo ich auch ewig nicht mehr war. Gutes Essen scheint es dort auch zu geben, und in den Uffizien war ich z.B. noch gar nicht. Also höchste Zeit! Im April bin ich mit Rupert da.

abgegeben

Ich hab gestern termingerecht mein upgrade paper abgegeben, dass mich die letzten Wochen beschäftigt hat. Das ist ein ausführliches Dokument, in dem ich erläutere, was ich in meiner Promotion machen will und inwiefern das nützlich ist. Kurz gesagt soll es darum gehen, inwiefern Unternehmen auf Grund flexibler Informationssysteme wie z.B. cloud computing in der Lage sind, ihre Geschäfte flexibler und agiler zu betreiben. Wer es genauer wissen will: hier ist das Dokument.

War auf alle Fälle nützlich, mal alles aufzuschreiben und somit meine Pläne zu ordnen. Einiges ist immer noch unklar, z.B. hab ich noch keine Firma gefunden, die sich von mir erforschen lassen will. Darum kümmere ich mich dann die nächsten Wochen. Nächster Höhepunkt ist dann die upgrade viva, eine mündliche Prüfung am 5. Dezember, in der ich meine Thesen verteidige. Unmittelbar nach der Befragung entscheiden die Prüfer dann, ob mein upgrade erfolgreich war, ich also vom MPhil- zum PhD-Studenten befördert werde (im schlimmsten Fall muss ich mein Dokument nochmal überarbeiten und im Frühjahr wieder vorlegen).

Also, bleibt spannend.


28 September 2013

Genussführer

Die Kollegen von Slow Food haben in der Zwischenzeit weiter emsig Restauranttipps gesammelt, und jetzt ist es tatsächlich so weit, dass der erste deutsche Genussführer erscheint! Respekt, bzw. sieht gut aus. Wird sich zeigen, ob mein Text über den Weißenbeck in Unterbachern noch drin ist, dann kann ich ihn vielleicht auf die Liste meiner Publikationen setzen. :-)

So oder so Kaufempfehlung - ich war letztens in Boppard in einem empfohlenen Lokal, und das war klasse.


Mehr Info:

22 September 2013

Was gibt's neues?


Für die Bayernwahl kann ich nichts, weil man da als Auslanddeutscher nicht mitwählen darf. Bei der Bundestagswahl durfte ich – mal sehen, ob's was bringt. :-)

Ich hatte im letzten Monat erst Roland und Uli aus Dublin, dann Cato aus Berlin und schließlich den Rupert zu Besuch, so dass hier durchgehend etwas Urlaubsstimmung geherrscht hat. Zwischendurch kam ich aber auch mal dazu, mir über meine Doktorarbeit Gedanken zu machen, und habe damit schon schöne Fortschritte gemacht. Gestern sah es kurz so aus, als ob meine Uni mein Stipendium fürs neue Jahr verseiert hätte, aber es hat sich doch alles geregelt, so dass die weitere Finanzierung auch klar sein sollte.

Meine Mitbewohner sind alle ausgezogen; jetzt warte ich darauf, dass die Wohnung gereinigt wird und die neiuen Leute einziehen (nächstes Wochenende).

Als nächster Meilenstein steht das sog. upgrade an. Ich bin ja offiziell noch MPhil-Student und muss jetzt einen Report über meine Forschungspläne vorlegen und ihn in einer mündlichen Prüfung (viva) verteidigen. Damit soll sichergestellt werden, dass nur Leute zum PhD zugelassen werden, die auch eine realistische Chance haben, ihn abzuschließen. Wen's genau interessiert: hier ist der Zeitplan
  • 15.10. Probepräsentation im Doktorandenseminar mit traditionell verheerendem Feedback
  • 18.11. Upgrade Report abgeben (30 Seiten)
  • 5./6.12. Upgrade viva


Sollte alles einigermaßen stressfrei werden. Allerdings muss ich noch eine Firma finden, bei der ich meine Forschung betreiben kann. Hab schon einige interessante Kontakte, aber noch nichts fixes.

Wiesn boykottiere ich dieses Jahr, aber dafür bin ich vom 16.-20.10. in München (Mamas Geburtstag). 
Gesammelte Gerichte aus dem El Bulli (Somerset House)

11 August 2013

Urlaubsnachlese

Fast vergessen: Ich bin im Urlaub zufällig auf zwei hübsche Bücher aus der Insel-Bücherei gestoßen und wollte einige Schmankerl daraus hier zitieren:
 

Dieter Wynands, Der Dom zu Aachen
... den Aachener Dom, auf dessen Bedeutung u.a. Papst Paul VI. verwiesen hat, indem er ihn als einen Ort beschrieb "wo die kaiserliche und bürgerliche Geschichte Europas des Mittelalters und der Folgezeit sich mit der Tradition der katholischen Kirche verbindet, und wo im erhabenen Symbol der herrlichen zweifachen Kathedrale sich zwei ursprüngliche stilistische Ausdrucksformen, zwei Arten der Kunst und der Spiritualität, das Romanische und das Gotische nämlich, oder vielmehr zwei Volksarten, die lateinische und die germanische, in zwei berühmten und großartigen Monumenten, die beide geschichtsreich und für dieselbe christliche Zivilisation äußerst bezeichnend sind, in einer unzertrennlichen brüderlichen Einheit begegnen." (S. 60f.)



Victor Hugo, Der Rhein
Sie wissen, ich habe oft gesagt, ich liebe Flüsse. Über Flüsse werden sowohl Ideen als auch Waren befördert. Alle Phänomene der Schöpfung haben ihre großartige Aufgabe. Flüsse, riesigen Trompeten gleich, singen dem Ozean das Lied von der Schönheit der Erde, der Feldbestellung, der Pracht der Städte und der Menschen Ruhm. Ich sagte Ihnen auch das: Vor allen anderen Flüssen liebe ich den Rhein. ... Und immer habe ich starke Gefühle, wenn ich in Kommunikation, fast möchte ich sagen: Kommunion trete mit großen Phänomenen der Natur, die ebenfalls große Geschichtsphänomene sind.

Ja, mein Freund, der Rhein ist ein edler Fluß: aristokratisch, republikanisch, kaiserlich, würdig, sowohl Frankreich als auch Deutschland anzugehören. Die gesamte europäische Geschichte, in ihren zwei großen Aspekten betrachtet, liegt in diesem Fluß der Krieger und der Denker, in dieser phantastischen Woge, die Frankreich zur Tat anregt, in diesem tiefgründigen Rauschen, das Deutschland träumen läßt. (S. 36/37) 
... 
Und majestätisch erfüllt er nach dem Willen Gottes seine doppelte Funktion als europäischer Kriegs- und Friedensfluß, und er trägt auf der Doppelreihe der Höhenzüge, die seinen Lauf zum größten Teil einfassen, auf der einen Seite Eichen, auf der anderen Wein, auf der einen Seite den Norden, auf der anderen den Süden, auf der einen Seite die Stärke, auf der anderen die Freude... (S. 43)

Nach dem Urlaub

Nach dem Urlaub hab ich mich gut erholt wieder ans Studium gemacht und hatte vor allem endlich mal Zeit, mich mit meiner Doktorarbeit zu beschäftigen, nachdem ich ja davor mit Essays und Klausuren eingebunden war. Als nächsten Schritt muss ich vsl. im Oktober einen längeren Essay einreichen, in dem ich genau erkläre, was ich in der Doktorarbeit machen will, und diesen dann auch in einer mündlichen Prüfung (viva) verteidigen.

Meine Statistik-Klausuren hab ich beide bestanden, mit der etwas bizarren Notenkombination von 80% (Distinction) und 53% (Pass – aber knapp).

Ich hab wieder einen Platz im selben Wohnheim angeboten bekommen und könnte diesmal sogar im selben Zimmer bleiben (und mein Zeug drin lassen). Andererseits wollte ich doch mal schauen, was auf dem freien Mietmarkt so "geht", da zumindest immer wieder WG-Zimmer angeboten werden, die weniger kosten, als ich im Wohnheim zahle. Wenn's einen interessiert: Die Website der Wahl ist http://www.spareroom.co.uk/.

Im Oktober bin ich nochmal kurz in München (Mamas Geburtstag), vom 16. bis 20. Ansonsten genieße ich hier das Leben und freue mich, dass einige hochkarätige Besucher anstehen.

15 Juli 2013

Deutschlandreise

Mein Konzept, mit der Bahn nach München zu fahren und unterwegs etwas vom Land anzuschauen, hat sich sehr bewährt. Reist mal öfter in Deutschland herum! Es lohnt sich, und es gibt viel zu sehen. Hier ist die Kurzfasung – wenn ihr mehr wissen wollt, fragt mich. :-)

Aachen
Als Residenzstadt Karls des Großen so etwas wie die Keimzelle für Deutschland und Frankreich. Stadtrundfahrten halten am Dreiländereck mit Belgien und den Niederlanden. Enorm sehenswerter Dom. Aachen ist seit der Römerzeit für seine heißen Quellen berühmt, es gibt auch noch ein Thermalbad, allerdings war das gerade geschlossen, als ich da war. So muss ich wohl nochmal hin.

Trier
Ebenfalls sehr sehenswert – mir war gar nicht bewusst, dass Trier eine römische Residenzstadt war und z.B. (der) Kaiser Konstantin länger dort gelebt hat. Römische Spuren sind allenthalben sichtbar, so geht z.B. der Dom auf ein Gebäude zurück, das unter Konstantin erbaut wurde. Und man kann direkt am Dom römisch essen!

Mosel
Schöne Landschaften, guter Wein und Burg Eltz als besonderes Schmankerl.

Rhein
Noch mehr guter Wein und Essen, z.B. in Boppard und Koblenz. Sehr schöne Aussicht von der Jugendherberge auf Burg Stahleck in Bacharach.

Ansonsten hab ich erstmals Unterkünfte über airbnb gebucht – das ist eine Website, auf der jeder freie Zimmer oder Couches in seiner Wohnung vermieten kann. Hat prima geklappt und ist natürlich billiger als im Hotel zu wohnen.

 

04 Juli 2013

Für die Freunde des gepflegten Tweets...

Mein Twitter-Feed in der rechten Spalte war mal wieder kaputt, sollte jetzt aber wieder gehen. Also schaut mal rein! Ich hoffe, dort ein paar Reisefotos zu veröffentlichen. Mal schauen, wie das klappt.

03 Juli 2013

Deutschlandreise

Ich bin bald wieder in München, nämlich vom 13. bis 22. 7. (mit kurzem Abstecher nach Regensburg). Auf dem Weg nach München lege ich eine Woche Urlaub ein und schau mir Deutschland an. Das ist die geplante Route:
  • Aachen
  • Trier
  • Mosel
  • Koblenz
  • Mittelrhein
Wird sicher interessant, weil schon mal drei Weltkulturerbestätten auf der Strecke liegen. Und ich hab erstmals Unterkünfte über airbnb gebucht, eine Website, auf der jeder seine leerstehenden Zimmer an Fremde vermieten bzw. sich bei ihnen einmieten kann. Gute Sache, und hilft, die Kosten im Zaum zu halten.

08 Juni 2013

Klausurstress

München war wieder sehr nett (bis auf den etwas übertriebenen Dauerregen).

Ich bin ja am Donnerstag Abend zurückgeflogen, um am Freitag in Ruhe meine Statistik-Klausur zu schreiben. Das wurde insofern nochmal unnötig spannend, als sich mein Flug um 1.5 Stunden verspätet hat und wir erst um 23:45 abgeflogen sind (ab Mitternacht hätten wir nicht mehr abfliegen dürfen). Somit hätte ich es beinahe doch noch zur Hochzeit von Rupert und Martina geschafft...

Als ich in Gatwick ankam, gab es dann keine Züge nach London Bridge mehr (bzw. nur eine Verbindung, die 3 Stunden gedauert hätte), so dass ich die Nacht spontan im Yotel, dem örtlichen Kapselhotel, verbracht hab. Sehr praktisch für solche Fälle. So war ich dann am Freitag halbwegs ausgeschlafen und konnte in Ruhe meine Klausur schreiben (ging übrigens ganz gut).

Jetzt ist am Mittwoch noch eine Statistik-Klausur, dann hab ich wieder Zeit für die wichtigen Dinge im Leben (z.B. mit meiner Doktorarbeit in die Pötte kommen und den nächsten Münchenbesuch planen).

28 Mai 2013

Finale dahoam

Mit einem Jahr Verspätung bin ich jetzt auch noch in den Genuss gekommen, ein Champions-League-Finale in meiner Stadt zu erleben. Die Engländer haben sich eh nicht sehr dafür interessiert, dafür war London tagelang voll von Dortmunder Fans (und ein paar Bayern). Viele meiner Lieblingspubs haben das Spiel gar nicht gezeigt (bzw. haben eh keinen Fernseher). Wir hatten dann Glück und haben noch einen sehr ordentlichen Platz im Barrowboy and Banker erwischt:
Die Küche war geschlossen, aber kurioserweise liefen Hostessen von Heineken herum und haben kostenloses Essen verteilt. Später konnte man gegen Preisgabe seiner Kontaktdaten auch eine Flasche Heineken bekommen, aber das war zumindest mir zu blöd.

Sportliche Erfolge werden hier anscheinend auf dem Trafalgar Square gefeiert, aber das hat sich anscheinend nicht zu den Bayernfans herumgesprochen. Jedenfalls waren nach dem Spiel immer noch mehr Dortmunder unterwegs. Also wenn sie gewonnen hätten, hätte es sicher die Party des Jahres gegeben.

Zufälligerweise bin ich ja zum DFB-Pokalfinale und zur zentralen Siegesfeier in München (die ich mir wahrscheinlich doch spare). Und ich bin jetzt stolzer Besitzer eines Original-Finalschals (meistbietend abzugeben)!

07 Mai 2013

2 x München

Die Essay-Saison ist vorbei und ich hab innerhalb des letzten Monats fünf Essays mit insgesamt fast 22.000 Wörtern geschrieben! Jetzt hab ich wieder etwas mehr Zeit, muss mich aber auch auf die zwei Statistikklausuren vorbereiten, die im Juni steigen. Und ich hab es endlich geschafft, meine nächsten Münchenreisen zu planen:
  1. vom 29.5. bis 6.6.  – Am 7.6. schreib ich dann meine erste Klausur, während gleichzeitig Rupert und Martina heiraten. Sehr ärgerlich, dass ich da nicht dabei bin, aber zumindest bin ich vorher da. Und wenn nächstes Jahr die kirchliche Hochzeit steigt, hab ich zumindest keine Klausuren mehr...
  2. ca. 12.-21.7. – Zwei Jubiläen innerhalb einer Woche: mein Abitur und die Gründung des guten alten ibi in Regensburg. Zufällig beides vor 20 Jahren :-) . Evtl. reise ich davor/ danach noch etwas durch die Gegend. Mal sehen, was sich ergibt.
 
Nagy / Presseamt München

Danach geht dann die eigentliche Arbeit an der Doktorarbeit los – wie die sich dann genau gestaltet, wird man sehen.

Als erstes mache ich aber etwas Pause und betreibe etwas Sightseeing in London. Es gibt eh noch einen Haufen Ausstellungen, die ich hier anschauen will.

02 Mai 2013

Rom

Rom war wieder sehr nett, vor allem weil Rupert und ich in den letzen drei Jahren nur einmal zwei Tage da waren. War also mal wieder Zeit. Außerdem war das mein erster Urlaub seit Weihnachten, also durchaus verdient.

Und es gibt immer wieder was zu entdecken: Neu war diesmal z.B. Eataly, ein Lebensmittelkaufhaus, das von Slow Food unterstützt wird, und das Kaiserforenmuseum, ebenfalls in einem alten Kaufhaus. Lohnt sich doch immer wieder, vorbeizuschauen!

Leider hat Google die Picasaweb-Fotoalben kaputt gemacht, und man muss Fotos jetzt in Google+ sharen (ohne Titel, und funzt nicht in Blogger). Bis mir was besseres einfällt, deshalb hier der Link:

25 April 2013

nach Rom

Nach einer etwas hektischen Woche hab ich zwei weitere Essays rechtzeitig abgegeben und hoffe, dass sie gut geworden sind. :-) Das Timing ist hervorragend, denn heute geht's nach Rom, was ich mir jetzt auf alle Fälle verdient hab (erster Urlaub nach Weihnachten). Somit muss ich keinen Laptop mitnehmen und kann mich ein paar Tage ausruhen.

Ein Essay steht noch aus (bis 7. Mai), aber den schaff ich auch noch nächste Woche.

aus dem Archiv: Dachterrasse, Hotel Sole

19 April 2013

München?

Ich stelle gerade meinen Rekord im nicht-nach-München-kommen auf. Sorry dafür! Nicht persönlich gemeint...

Die Essaysaison geht hier noch bis 7. Mai; danach hätte ich zwar etwas Zeit, andererseits ist am 7. Juni die Hochzeit von Rupert und Martina und ich hoffe immer noch, dass ich es da hin schaffe. Überschneidet sich ungünstig mit meinen Klausuren, aber vielleicht kann meine Uni ja noch was drehen.

So oder so ist am 12. Juni die letzte Klausur und danach hab ich bis Oktober zumindest nichts mehr zu tun, was an irgendwelche Termine gebunden wäre. Insofern bin ich wahrscheinlich sowohl im Juni als auch im Juli (Klassentreffen) in München und will nicht im Mai auch noch hinfliegen.

Mit den Essays komm ich langsam voran. Wenn alles glatt geht, gebe ich am Mittwoch die nächsten beiden ab. Am Donnerstag geht's dann erstmal nach Rom – das hab ich mir dann auch verident. :-)

25 März 2013

In: soziale Netzwerke. Out: Blogs

Google hat letzte Woche angekündigt, Google Reader zu schließen, seinen RSS-Reader, der für mich (und viele andere) so etwas wie ein Fenster zur Welt ist, von der Masse der Internetnutzer aber nie beachtet wurde. Damit kann man Blogs und Websites abonnieren und sieht alle neuen Beiträge in einer schönen Liste:


Gegen die Schließung regt sich zwar breiter Protest, das wird aber nichts ändern, da Google sich ja auf weniger Produkte konzentrieren will und möchte, dass die Leute Google+ nutzen.

Wenn ihr nie Google Reader genutzt habt, würde ich trotzdem empfehlen, dass ihr mal damit herumspielt – alleine um später mal sagen zu können, dass ihr dabei wart und dass früher alles besser war. Noch bis 1. Juli: http://www.google.com/reader/

Weil ich also bald umziehen muss (und noch nicht weiß, wohin), hab ich mal meine Feeds ausgemistet. Überraschenderweise leißen sie sich schnell um ca. 50% reduzieren. Ein Grund dafür ist, dass viele persönliche Blogs in den letzten Jahren immer weniger gepostet haben oder ganz brachliegen. Wharscheinlich, weil die Leute mehr auf sozialen Netzwerken veröffentlichen. So überlege ich jetzt, welcher Google-Service als nächstes eingestellt wird ob es statt Blog schlauere Möglichkeiten gibt, mit euch allen in Kontakt zu bleiben. Mal sehen.

24 März 2013

von grôzer arebeit

Inzwischen ist auch das zweite Semester vorbei, so dass ich bis auf weiteres keine Vorlesungen und Seminare mehr habe. Dafür sind alle möglichen Sachen fertigzustellen, vor allem fünf essays, die bis Anfang Mai im Kasten sein müssen. Sollte sich aber machen lassen. Der Mai ist dann ziemlich frei, und im Juni kommen nochmal – ungünstig terminiert – zwei Klausuren, beide über Statistik/ quantitative Methoden (die ich nach wie vor eher doof finde – Lesetipp: The Signal and the Noise von Nate Silver).

Die Pläne ab 12. Juni (letzte Klausur) sind noch etwas nebulös – unimäßig ist dann erst mal bis ca. November nichts dringedes mehr zu machen. Ich sollte irgendwann mit meiner eigentlichen Forschung für die Doktorarbeit anfangen und muss Ende des Jahres ein längeres Dokument einreichen und eine Prüfung absolvieren. Ansonsten kann ich jetzt meine Urlaubspläne weiter verfolgen. So wie es aussieht, bin ich im Mai nochmal in München, un dann wieder im Sommer.

21 Februar 2013

Jahrespläne

Nicht viel zu erzählen im Moment, denn ich studiere fleißig vor mich hin, und das vollzieht sich meistens "jenseits der Bilder und Geschichten". Aber zumindest schmiede ich Pläne:
  • Semester ist noch bis 22. März, danach hab ich dann planmäßig keine Vorlesungen und Seminare mehr (außer ich halte sie selbst ;-) )
  • Essay-Abgabetermine am 31.3., 29.4, und 7.5.
  • zwischendurch vom 25.-29.4. Rom
  • danach zwei unerfreuliche Klausuren (Statistik), die irgendwann im Juni steigen
  • dann aber Semesterferien bis Anfang Oktober, kombiniert mit Umzug in eine neue Bleibe, in der ich dann zumindest die nächsten zwei Jahre bleiben kann
  • und irgendwann, idealerweise ab Oktober, fange ich dann mit dem Forschen für meine Doktorarbeit an.
Besucher sind insofern eigentlich immer willkommen – ich hab zwar immer zu tun, aber es sollte nicht so stressig werden, dass ich keine Zeit für Besuch hab.

Ansonsten plane ich gerade die restlichen Reisen des Jahres. Natürlich bin ich ab und zu mal in München; muss nur noch planen, wann und wie. Für die Sommerferien schwebt mir gerade eine größere Deutschlandreise vor, einerseits, um Leute zu besuchen, andererseits aber auch, um mal was vom Land zu sehen. Ich hab mal die Orte zusammengeschrieben, die ich besuchen würde, und die liegen alle in einem relativ schmalen Korridor im Westen, zwischen Konstanz und Münster. Ich plane mal weiter – wenn sich jemand anschließen will, lasst von euch hören!

Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal (wikipedia)

27 Januar 2013

Ceremony of the Keys

Ich wohne ja direkt beim Tower of London, und dort findet jeden Abend die Ceremony of the Keys statt, das rituelle Absperren der Tore samt Schlüsselübergabe und abschließendem Salut. Eine ähnliche Zeremonie findet dort seit dem 14. Jahrhundert regelmäßig statt und es gab nur einmal eine Verspätung,  als die Deutschen während der Zeremonie den Tower bombardiert haben (lustige Geschichte auf Wikipedia).

An der Zeremonie kann jeder kostenlos teilnehmen; man muss sich aber vorher schriftlich anmelden. So war ich letzten Sonntag mit meinen Mitbewohnern da, was sehr nett war, weil einerseits Schnee lag, andererseits wir die einzigen Teilnehmer waren und die Zeremonie nur für uns fünf durchgeführ wurde. Die Führerin meinte zumindest, dass es noch nie vorgekommen ist, dass keine Zuschauer aufgetaucht wären.

Nach der Zeremonie gehen die Zuschauer übrigens durch die abgesperrten Tore hinaus, denn in den Toren sind nochmal kleine Türen, die anscheinend danach unzeremoniell geschlossen werden.

13 Januar 2013

Im carrel

Meine beiden Studienwochen sind sehr gut verlaufen. Besonders der study carrel (Leseraum) hat sich bewährt. Man zahlt 12£ und bekommt dafür für eine Woche einen kleinen Raum mit Tisch und Regal, in dem man dann in Ruhe lesen kann. Erstaunlich, wie viel produktiver man damit ist. Ich hab auf jeden Fall ziemlich alles gelesen, was ich mir vorgenommen hatte. Gerne mal wieder.
Senate House Library

Morgen geht das neue Semester los und es gibt nochmal 10 Wochen lang Vorlesungen und Kurse. Aber zumindest bin ich jetzt gut vorbereitet.

Falls es jemanden interessiert, was ich mache:



03 Januar 2013

Frohes neues Jahr!

Frohes neues Jahr allerseits!

Mein Weihnachten war sehr geruhsam, weil ich die meisete Zeit erkältet war. Jetzt bin ich wieder fit und schon wieder in London. Uni geht erst wieder am 14. los, aber bis dahin hab ich noch viel zu lernen. Diese Woche lerne ich quantitative Methoden, nächste Woche hab ich mir einen Studienraum in der Senate House Library gebucht. Das ist ein Leben. :-)

Silvester war ich auf einem großen Meetup mit 200 Leuten. War ganz praktisch, weil es in der Stadt war und wir uns recht einfach etwas vom zentralen Feuerwerk anschauen konnten:

Das Foto ist nicht toll, aber mit etwas gutem Willen 
erkennt man Big Ben und Westminster Abbey.