19 Dezember 2015

Jahresvorschau

Heute reise ich nach Frankfurt und morgen nach München - das lässt sich leicht vorhersagen. Was dann nächstes Jahr passiert und wann, ist schon schwerer zu sagen.

Ich hab kürzlich ein Paper für die nächste ECIS-Konferenz eingereicht, also wenn es angenommen wird, reise ich im Juni nach Istanbul. Wäre prima, will ich da noch gar nicht war. Ansonsten gibt es im Juli eine Konferenz in Toronto, auf der ich evtl. auch präsentiere.

Die Hauptsache wird aber sein, das ich hoffentlich irgendwann meine Doktorarbeit abschließe (im Idealfall vor Ende September) und dann irgendwann meine viva habe. Mach ich auch, nur ist es schwer zu planen, wie lang das genau dauert. In den nächsten Monaten schreibe ich fleißig Kapitel für die Doktorarbeit und bekomme dann mehr oder weniger Feedback von meinem Doktorvater. Also schaun wir mal, wie das geht.

Dürfte jedenfalls ein interessantes Jahr werden.

01 November 2015

Weihnachtspläne – Sternfahrt "Ausland"

Weihnachtsreise ist gebucht - trotz Wiedrigkeiten beim Buchen wieder mit der Bahn. Ich bin vom 20. 12. (nachmittags) bis 27. 12 (mittags) in München, auf der Hinfahrt mit Stopover in Frankfurt, auf der Rückfahrt in Aachen.

Als Reaktion auf die zunehmende Ausläderfeindlichkeit will ich diesmal die bayerischen Wirtshäuser weitgehend ignorieren und stattdessen mal ein paar ausländische Restaurants aufsuchen. Ausland nach der Münchner Definition, also "nicht München", insofern wären z.B. Allgäuer oder fränkische Wirtshäuser auch okay.

Ich plane schon fleißig, aber überlegt euch/ lasst es mich wissen, wenn ihr gute Österreicher/ Italiener/ Türken/ ... kennt.

12 Oktober 2015

Lightscape

Vor einer Wioche hab ich ein nettes Wochenende in Norfolk verbracht. Neben einem kurzen Wiedersehen mit Norwich ging's vor allem darum, nach Houghton Hall zu kommen, wo gerade die Lighstcape-Aussetllung des Lichtkünstlers James Turrell zu Ende geht. War sehr nett, und wie ihr an den Fotos seht, muss ich mit gewissen Lesern eh nochmal hin...

Für Münchner: Es gab (oder gibt?) von Turrell im Lenbachhaus mal einen Raum, den ich als sehr nett in Erinnerung habe.

Lichtinstallation im alten Stall

Mehr Fotos gibt's hier.

03 Oktober 2015

... und hier ist die Rede

Die Aufnahme hat einigermaßen geklappt, also gibt's hier das Video von meiner Rede auf dem humorous speech contest. Location ist St Botolph-without-Bishopsgate (, wo wohl noch nicht oft das Lied der Deutschen zitiert worden ist).

Ich finde sie immer noch nicht sehr lustig, aber seht selbst.

02 Oktober 2015

Zeit der Reden

Ich lasse dieses Jahr mal die Wiesn ausfallen, weil eine Pause ja nicht schadet, und weil es hier gerade ziemlich zugeht. In den letzten paar Wochen hab ich alleine fünf Präsentationen und Reden gehalten...

Humorous Speech Contest, Toastmasters

Zweimal im Jahr veranstaltet jeder Toastmasters-Club einen Redewettbewerb, und wer die beste Rede hält, rückt in die nächste Runde vor und tritt nach und nach gegen die Gewinner aus anderen Clubs in der näheren und weiteren Umgebung an. Ich hab zum ersten Mal überhaupt teilgenommen - mit einer humorous speech über das Lied der Deutschen - und prompt nicht nur in meinem Club gewonnen, sondern auch in der nächsten Runde (area contest, gestern Abend). Nächste Runde ist am 17.10.

Quadrangular Konferenz, Lancaster

Vor zwei Wochen hab ich meine Forschungspläne auf der Quadrangular-Konferenz in Lancaster (Norengland) präsemntiert und das übliche konstruktive Feedback bekommen. Nette Konferenz, weil sie von PhD-Studenten für PhD-Studenten organisiert wird und sich an Unis richtet, die ähnliche Forschung betreiben wie wir an der LSE. Der Campus sieht etwas aus wie in Norwich, was nette Erinnerungen hervorgerufen hat.

Und Lancaster selbst ist auch ein netter Ort:

PhD Workshop, LSE

Letzte Woche hatte ich einen Workshop mit meinem Doktorvater und zwei Leuten von der Firma, die ich erforsche. Ich hab meine Daten präsentiert und wir haben überlegt, was die Ergebnisse meiner Doktorabeit sein könnten.

Electives Showcase Session, LSE

Schließlich hab ich am Freitag den Kurs, in dem ich unterrichte, vor einer größeren Gruppe von Studenten präsentiert, um sie davon zu überzeugen, dass sie ihn belegen sollen. Werden sehen, ob es was gebracht hat.

Der Abgabetermin für meine Doktorarbeit ist übrigens in genau einem Jahr (30.9.2016), so dass ich es mit etwas Glück nächstes Jahr auch wieder auf die Wiesn schaffe.

16 September 2015

Besuch und Gegenbesuch

Im August war ich eine Woche in München, um auch was von der Rekordhitze abzukriegen (in London war es nur 3 Tage heiß, sonst sonnig und mild). Eher zufällig hat sich ein Schwerpunkt auf die NS-Vergangenheit ergeben - ich war im neuen Dokumentationszentrum (sehenswert) und in der Gedenkstätte für die Weiße Rose in Stadlheim (seltene Gelegenheit, mal das Gefängnis zu besuchen). Ansonsten wieder viel leckeres Essen und Trinken mit netten Leuten.

Hier gibt's mehr Fotos.

Netterweise sind gleich im Anschluss Rupert und Martina zum Gegenbesuch nach London gekommen, wovon ich noch weniger Fotos gemacht hab. Wir waren aber nachweislich im Theater (The Trial, Young Vic), in der Wildlife Photographer of the Year-Ausstellung und mehrmals lecker essen. Neuentdeckung: Peruanisches Esen bei Ceviche.

Immer nett, Besuch zu haben. :-)

18 Juli 2015

London Tips

Nachdem meine Studis alle von außerhalb sind, dachte ich mir, ich teile in jedem Seminar einen Londontipp, mit Schwerpunkt auf Attraktionen in der Nähe der LSE. Ist vielleicht für euch auch interessant - hier ist die Liste:

Summer School

Ich hab schon zwei Wochen Summer School hinter mir und noch eine vor mir.

Die Idee der Summer School ist, Kurse an der LSE auch für Leute anzubieten, die keine Zeit haben, dort ein volles Studium zu absolvieren. So werden reguläre Kurse auf 3 Wochen komprimiert. Als Studi hat man jeden Tag eine Vorlesung (3 Stunden) und ein Seminar (1,5 Stunden). Ich unterrichte zwei Seminare über Organizational Behavior am Tag (muss aber nicht in die Vorlesung). So sind wir alle gut beschäftigt.

Was ich nicht wusste, ist, wie groß die Summer School ist. Im Lauf des Sommers erwarten wir 6.000 Studierende. Die meisten sind undergraduates, die teilweise die Summer School auf ihr Studium anrechnen lassen können. Aber es sind auch einige Berufstätige dabei, die sich weiterqualifizieren wollen.

Also, gute Erfahrung, auch wenn ich nicht viel Zeit für was anderes hab - aber in ca. einer Woche geht's dann mit der Promotion weiter.

Oh, und ich bin demnächst wieder in München, vom 31.7. bis 10.8. Freu mich, wenn wir uns sehen!

21 Juni 2015

Der schöne Schein

Vergessen zu erwähnen: Auf der Website des Gasometers gibt's ein schönes Video zur derzeitigen Ausstellung, Der Schöne Schein.

Wenn man hereinkommt, ist man erst in einem flachen Raum, in dem Kopien von berühmten Kunstwerken herumhängen. Ganz nett, aber nicht so aufregend. Dann steigt man hoch in den großen Raum, in dem eine riesige Lichtinstallation läuft. Der Raum ist 100 Meter hoch, und die ganze Wand wird mit lustigen Mustern beleuchtet. So sieht das aus:

320° LICHT | SPATIAL EXPERIENCE from URBANSCREEN on Vimeo.

Danach steigt man dann in den Lift, aus dem auch ein Teil des Videos gedreht wurde, und fährt aufs Dach des Gasometers, um die Aussicht zu genießen. Nicht so schlecht.

20 Juni 2015

Zukunftsaussichten

Meine wesentliche Aktivität fürs nächste Jahr ist "schreib mal die Doktorarbeit". Danach tritt wieder eine Singularität ein, d.h. es lassen sich noch keine Aussagen über diesen Ereignishorizont hinaus machen. Trotzdem kann ich schon mal allgemein erzählen, wie der Plan ist:
  • Wenn alles gut geht, bin ich in ca. einem Jahr mit der Doktorarbeit fertig. Das würde auch passen, denn ich sollte am Ende des vierten Jahres fertig sein, und das ist so ziemlich dann.
  • Die Doktorarbeit präsentiere ich dann in einer mündlichen Prüfung (viva). Dort wird sie entweder angenommen (unwahrscheinlich) oder mit Änderungswünschen angenommen, die ich dann in einem Monat bis zu einem Jahr anfertige (hängt davon ab, wie zufrieden die Prüfer damit sind).
  • Sobald ich die viva bestehe, verliere ich meinen Status als Student und muss aus dem Wohnheim ausziehen. Damit beginnt die Phase der Jobsuche.
  • Solide akademische Jobs sind hier durchaus zu haben (anders als in Deutschland, wo sie grundätzlich befristet sind), allerdings nicht von heute auf morgen. Ob man einen Job bekommt, hängt im Wesentlichen davon ab, ob man akademische papers veröffentlicht hat, und in welchem journal. Das kann aber bei guten journals druchaus mal 3 Jahre dauern.
  • Um die Zeit zu überbrücken, wäre es ratsam, eine Post-Doc-Stelle anzunehmen/ zu bekommen. Die sind zwar auf 2 bis max. 3 Jahre befristet, aber man wird anständig bezahlt und hat Zeit, an den Veröffentlichungen zu arbeiten.
  • Der Goldstandard ist dann eine Tenure track position, d.h. man bekommt tenure (Stelle auf Lebenszeit), wenn man in den ersten Jahren alle Erwartungen (z.B. auch wieder in Bezug auf Veröffentlichungen) erfüllt. Dann ist auch jeweils wieder die Frage, wo man eine Stelle angeboten bekommt, und ob man dort entsprechend unterstützt wird, um die Erwartungen zu erfüllen.
  • Last not least gibt es an der LSE die Regel, keine Leute fest anzustellen, die dort ihren PhD gemacht haben (zumndest nicht im gleichen Institut).
  • In Deutschland gibt es von vornherein nur befristete Stellen für Nachwuchswissenschaftler, aber es wird immerhin auch diskutiert, mehr tenure track-Stellen einzurichten.
Also: kann alles werden, aber bleibt spannend. 

Urlaubnachbericht

Urlaub ist gut über die Bühne gegenagen: ich hatte ein paar geruhsame Tage in München, gefolgt von der Hochtzeit von Rupert und Martina als emotionalem Höhepunkt.

Mein ehrgeiziger Plan, am Tag nach der Hochzeit um 7:00 nach Amsterdam zu fliegen, hat auch geklappt und ich konnte immerhin ein paar Stunden im Airport Hotel in Hallbergmoos schlafen. So hab ich es gegen Mittag nach Oldenzaal (Bei Enschede) geschafft, wo unser doctoral Consortium stattgefunden hat.

Danach war ich dann 3 Tage in Münster auf der ECIS, der eigentlichen Konferenz. Zwar nur als Gast, aber es war natürlich sehr interessant und ich hab viele Leute kennengelernt. Essen und Trinken waren auch hervorragend (Tip: Pinkus Müller).


Schließlich hab ich mir ein Wochenende lang das Ruhrgebiet angeschaut. Sehr interessant! Ich war im Gasometer in Oberhausen und in der Zeche Zollverein. Lustigerweise kann man fast nirgends in ein echtes Bergwerk (nur gelegentlich in Witten). Etwas enttäuschend für mich als alten Berchtesgarden-Besucher.

Besonders interesssant war auch die dortige Kneipenkultur - ich war in der Ampütte in Essen, die sich durch einen sehr lustigen Wirt auszeichnet.

Woran ich nicht gedacht hatte, ist, dass wir in der Gegend (Unna) entfernte Verwandte haben, die der Sascha neulich ausfiundiug gemacht hat. Also muss ich eh nochmal hin.

Hier sind alle Fotos.

18 Mai 2015

in München

Ab Dienstag bin ich wie gesagt ein paar Tage in München und freu mich, wenn wir uns sehen!

Bin aber nur bis Freitag zu haben – Samstag ist mehr oder weniger ganz verplant mit der Hochzeit von Rupert und Martina. Ich bin zum ersten Mal überhaupt Trauzuege und darf somit eine Rede halten. Dank Toastmasters ist das aber kein Drama, und die Generalprobe am Mittwoch ging schon gut über die Bühne.

Am Sonntag flieg ich dann in aller Herrgottsfrühe nach Amsterdam und begebe mich direkt zum Doctoral Consortium auf der ECIS.

Falls wir uns nicht sehen: Ich komm im Sommer auf alle Fälle noch mal länger in München vorbei!

05 April 2015

Reisepläne

Ich bin auf das Doctoral Consortium eingeladen worden, das vor der ECIS (European Conference on Information Systems) stattfindet. Damit schließt sich ein Kreis, denn das ist die gleiche Konferenz, die wir damals 2005 in Regensburg organisiert haben. Die ECIS ist diesmal in Münster, das Konsortium in Enschede (NL).

Sinn des Konsortiums ist, dass PhD-Studenten ihre Forschungsplämne miteinander und mit einem Gremium aus erfahrenen Kollegen diskutieren. Sehr nützlich für mich, da ich eh gerade versuche, aus meinen gesammelten Daten Sinn zu machen und alles in eine zusammenhängende Form zu bringen.

In Münster war ich überhaupt noch nie, insofern wird das sicher interessant. Und weil ich schon da bin, nutze ich das Wochenende nach der Konferenz und schau mir das Ruhrgebiet mal an (war ich auch noch nicht). Eckpunkte: Zollverein, Gasometer.

Das Konsortium überschneidet sich fast nicht mit der Hochzeit von Rupert und Martina, so dass ich zuvor (vom 19. bis 23. 5.) in München bin (und mich nach der Feier direkt nach Enschede schaffe).

Freu mich, wenn wir uns sehen!

Rom

Wir waren mal wieder in Rom, diesmal mit 6 Leuten (Rupert/ Roland und Uli aus Dublin/ Cornelia und Leo aus London). War wieder sehr nett, auch wenn sich die Hoffnung auf Wärme und Sonne nur bedingt erfüllt hat (ein Tag Starkregen). Wir waren (in wechselnder Besetzung) mal wieder in den Vatikanischen Museen, außerdem in diversen Großkirchen (Lateran, Santa Croce, Santa Maria Maggiore) und zum ersten Mal in den Termen des Diokletian (mit Museum). Also, immer wieder was zu sehen, und wir planen schon an der nächsten Reise...



Nicht zuletzt gab's wieder jede Menge gutes Essen, z.B. bei

  • Grappolo D’Oro: Neuzugang/ Restaurant in der Nähe von Campo de'Fiori.  Gut und günstig (mit Menü), schöner alter Saal (aber wir waren im neuen).
  • Pallaro – prima wie immer und interessante Auswahl. Wer vorher gelästert hat, dass der Rupert immer genau aufschreibt, was es gibt, sagt jetzt nichts mehr. Unter anderem gab es neu Kalbsfleisch.
  • Pizzarium – Slow Food hat sich gar nicht eingekriegt vor Begeisterung (Stichworte: Kult, Mutterhefen), also sind wir mal hin. Straßenverkauf mit guter Pizza, aber kam nicht an den traditionellen Baffetto ran.
  • Angelo: hervorragend und nette Atmosphäre. Leckeres Menü, das von einem der Rugbyspieler, die das Lokal leiten, auf deutsch übersetzt wurde.
  • Velodromo Vecchio: sehr gut, unterschätzt.



07 März 2015

Konzertsaaldebatte

Inzwischen ist es ja anscheinend einfach, gute Konzertsäle zu bauen, aber will man das auch? In der Süddeutschen war ein interessantes Interview mit dem Hornisten Wolfgang Gaag, der sich für den Gasteig ausgesprochen hat: Dort sei ein "hochdifferenziertes Musizieren möglich, das sich dem Publikum unmittelbar mitteilt... Das hängt auch vom Dirigenten ab - ob er dafür sorgt, dass diese Qualität des differenzierten Klanges entsteht."
Newcastle (links im Hintergrund das Konzerthaus)
Ich war diese Woche einen Tag zu Forschungszwecken in Newcastle (mehr Fotos hier), was sich als sehr nett erwiesen hat. Seit 2004 gibt es dort ein schickes Konzerthaus namens Sage Gateshead, über das aber nicht viel Aufhebens gemacht wird, weil es in diversen anderen Städten (z.B. Birmingham und Manchester) auch neue und ancheinend noch tollere Konzertsäle gibt. Es hat drei Säle - der große ist dem Wiener Musikverein nachgeahmt (wie es anscheinend inzwischen Standard ist). Die kleinere Hall Two ist dagegen der einzige zehnseitige Konzertsaal der Welt.

im Inneren - Konzertsaal unter der Außenhülle
Hall One
Hall Two
Weil es gerade gut gepasst hat, bin ich in eine späte Aufführung von Rachmaninows Vesper in Hall Two gegangen, die auch tatsächlich sehr fein war. Bestand nur aus Chor, und weil ich einen billigen Platz hatte, saß ich direkt über dem Chor und dem Dirigenten gegenüber (, hab aber trotzdem nicht mitgesungen). Das Ganze hat in dem Saal sehr gut gewirkt - gute Akustik und wahrscheinlich passender als in einem großen Saal.

Schlussapplaus
Also: nicht nur perfekte Konzertsäle bauen, sondern auch mal was ausprobieren?

In London wird übrigens auch über einen neuen Saal diskutiert - wird interessant, das mit München zu vergleichen.

28 Februar 2015

Lehrbericht

Ich wollte ja noch von den Seminaren erzählen, die ich unterrichte.

Hier besteht jeder Kurs aus einer Vorlesung, die von Professoren/ festangestellten Akdemikern gehalten wird, und zusätzlich aus Seminaren, in denen der Stoff in kleinen Gruppen (max. 15 Leute) vertieft wird. Dabei dürfen dann gelegentlich auch PhD-Studenten oder andere Nachwuchskräfte ran.

Ich unterrichte dieses Semester gleich drei Seminare, praktischerweise alle am Freitag:

  • Organisational Theory and Behaviour – Kurs für Bachelor-Studenten, in dem es grob um "Management" geht. Die Vorlesung wird von wechselnden Dozenten gehlaten, und wir Seminarleiter bekommen von ihnen dann Hinweise und Materialien für die Seminare, z.B. Fallstudien, in denen die Studierenden den Stoff vertiefen. Die Gruppe ist sehr international und besteht aus ca. 12 Leuten, die fast alle gut mitarbeiten.
  • Information Technology and Service Innovation – Kurs für Master-Studenten in Information Systems. Ziel des Kurses ist es, dass die Studis in Gruppen Smartphone-Apps entwerfen. Programmiert wird nicht, es geht eher um die Idee, das Design und die Interaktion mit dem Benutzer. Es gibt drei Seminare, von denen ich jede Woche zwei halte - das dritte hält der Professor, wobei wir uns abwechseln. In den Seminaren geht es nur darum, dass die Gruppen ihre Projekte mit uns diskutieren und wir ihnen ggf. helfen, damit voranzukommen.

Alles sehr interessant und eine gute Erfahrung, nimmt aber auch viel Zeit in Anspruch, weil die Klassen ja (z.T.) vorbereitet werden müssen. Zusätzlich gibt es Essays und Klausuren zu benoten. Trotzdem mache ich nebenher langsam Fortschritte mit der Promotion und sammle zumindest weiter fleißig Daten. :-)

Das Semester geht noch bis 20. März, danach schließt sich dann praktischerweise direkt die allfällige Romreise an.

23 Februar 2015

quer

Gegen die CSU ist ja kein Kraut gewachsen, aber immerhin darf man sich noch über sie lustig machen. Traditionell sehr gut macht das (und vieles andere) ausgerechnet quer im Bayerischen Rundfunk, das ich in letzter Zeit öfter anschaue. Schaut mal rein: