17 Dezember 2016

ICIS

Obwohl ich eigentlich gerade meine Doktorarbeit fertig stelle, war ich doch ein paar Tage in Dublin auf der International Conference on Information Systems. Das ist die große Schwester der ECIS, die wir damals in Regensburg organisiert haben. War natürlich praktisch, sie in der Nähe zu haben (nächstes Jahr ist sie in Seoul). Außerdem war ich volunteer, hab also beim Ablauf geholfen und mir somit die Konferenzgebühr gespart. War prima, weil viele bekannte Gesichter da waren und ich zumindest ein paar interessante Gespräche über mögliche Jobs geführt hab.
 
Frühschicht (7:30)
Und es war nett, mal wieder in Dublin zu sein. Ich war bei Google zum Mittagessen (wo immer noch einige bekannte Gesichter unterwegs sind) und auf der Weihnachtsfeier von Hellfire, meinem alten Toastmasters-Club. Außerdem hab ich nochmal zwei Nächte bei Roland und Uli auf dem Sofa verbracht, befor sie nächstes Jahr in ihr eigenes Haus umziehen.
liquid sunshine
Über Weihnachten bin ich eine Woche in Deutschland, allerdings haptsächlich in Kriseszell, wo wir dieses Jahr feiern. Nebenher arbeite ich sowieso noch an der Doktorarbeit, also hab ich diesmal nicht viel freie Zeit. Dafür um so mehr ab dem 3. Januar (Abgabetermin).

13 November 2016

Zwischenschritt

Gute Nachricht: Ich bin gerade mit dem ersten vollständigen Entwruf meiner Doktorarbeit fertig geworden! Das ist zwar nur ein Zwischenschritt, aber doch schon mal erfreulich.

Sneak preview

Jetzt hab ich eine kurze Phase der relativen Ruhe, während meine Betreuer die Arbeit lesen. Dann bekomme ich ihr Feedback (traditionell in Richtung von "bitte alles ändern") und hab bis zum 3. Januar Zeit, es umzusetzen. Dann geht das Ganze an meine Prüfer, die letztlich entscheiden, ob ich bestanden habe. Das entscheidet sich vsl. im März, wenn ich meine mündliche Prüfung (viva) habe. Dabei ist es durchaus üblich (bzw. erwarte ich auch), dass die Prüfer selbst noch mal Änderungswünsche haben und mir ein paar Monate Zeit geben, sie umzusetzen.

Also: Noch ein langer Weg zum Doktortitel, aber schon mal schön, eine vollständig aussehende Doktorarbeit zu haben.

22 Oktober 2016

Rom ist überall

Nachdem es ja mit Rom dieses Jahr nichts geworden ist (dafür aber Turin), hatten wir kurz erwogen, im Herbst noch hinzufahren. Das hat sich logistisch doch nicht stemmen lassen, so dass wir auf Plan B ausgewichen sind: Romfahrt nach London. Insofern gut, als ich schon länger eine Liste von italienischen Restaurants hatte, die ich mal (wieder) ausprobieren wollte. Hat sich sehr bewährt! Besonders gut waren:
Cornelia ist beeindruckt (Rossodisera)

Rupert auch (Antico)

Würste/ Lamm (Antico)

"wir nehmen einmal alles" (Ombra)

Aber es gibt auch noch etliche, zu denen wir es gar nicht geschafft haben. Und das sind nur die Italiener...

Kulturelles Highlight war das Theaterstück No Man's Land, in das uns die Tina dankenswerterweise geschleppt hat, und das dadurch geglänzt hat, dass Ian McKellen (Gandalf) und Patrick Stewart (Jean-Luc Picard) zusammen aufgetreten sind. Zum Dank haben wir die beiden nach der Show noch gestalkt:
Patrick Stewart hatte keine Zeit

Ach ja. Nächstes Jahr geht's aber dann doch mal wieder ins echte Rom (25.-29.3., wenn nichts ganz arges dazwischenkommt).

PGCertHE

Wie ihr vielleicht schon nebenan im Twitter-feed gesehen habt, hab ich hier neulich mein Postgraduate Certificate of Higher Education ("PGCertHE") erhalten. Damit bin ich jetzt zertifizierter Hochschullehrer. :-)
Ist kein ganz großes Ding (ich hab ein paar zusätzliche Kurse besucht), könnte aber bei der Jobsuche nützlich sein, einerseits als zusätzliche Qualifikation, andererseits, weil ich jetzt auch zu Fragen wie "was ist deine Lehrphilosohpie?" etwas zu sagen habe. Wenn mich mal jemand auf ein Vorstellungsgespräch einlädt.

02 Oktober 2016

Thanks for Knitting

Hier ist inzwischen wieder die Saison für den Humorous speech contest. Ich wollte mich einerseits nicht lumpen lassen, hab aber andererseits wirklich keine Zeit, lange Reden vorzubereiten. So hab ich eine ältere Rede aufgebügelt. Lief aber gut (wahrscheinlich weil Nazis vorkommen) und ich hab schon die ersten zwei Runden des Wettbewerbs gewonnen! Nächste Runde ist am 15. Oktober - ich schau, dass ich dann die Rede komplett mit Anfang aufgenommmen bekomme.


München und Doktorarbeit

Am 30.9. war die ursprüngliche Abgabefrist für meine Doktorarbeit, aber glücklicherweise hab ich nach einigem hin und her doch noch eine Verlängerung bekommen, nämlich (und jetzt wirklich) bis zum 3. Januar. So weit ich das einschätzen kann, dürfte ich das ohne all zu viel Stress hinkriegen.

Nicht zuletzt deshalb, weil ich im August/ September 3 Wochen lang in München und Kriseszell war und dort sehr gut zum Arbeiten gekommen bin. Trotzdem hab ich's auch geschafft, viele nette Leute zu treffen und den ein oder anderen Schweinsbraten zu essen. :-)

Ich bin planmäßig wieder an Weihnachten in München und hoffe sogar, dass ich die Doktorarbeit schon voher fertig kriege. Dann wären die Feiertage natürlich entspannter. Schaun wir mal...

München: kühler Arbeitsplatz

Regen im bayerischen Wald

Art im Seaworld

09 August 2016

Verbrauchertipp: Cash Passport

Ich hätte mir für Kanada schon fast Reiseschecks ausstellen lassen, bis ich daraufgekommen bin, dass es Cash Passport gibt, eine prepaid Kreditkarte, auf die man einmal Geld in der fremden Währung drauflädt und die man dann vor Ort kostenlos nutzen kann. Hat den Vorteil, das man nur einmal abgezockt wird, nämlich wenn man die Karte lädt (und so schlecht sah der Kurs auch nicht aus). Außerdem kann man Geld in 10 verschiedenen Währungen drauf laden. Gute Sache, und wäre brilliant gewesen, wenn ich ein paar Wochen vorher drauf gekommen wäre – dann hätte ich nämlich den Brexit-Kursverfall vermieden, der für mich in Kanada alles 20% teurer gemacht hat. "Danke" Boris Johnson!

Rest von Kanada

Nach Toronto wollte ich zumindest etwas Sightseeing betreiben, und da hat sich als günstigste Option Niagara angeboten. So hab ich dort das Wochenende nach der Konferenz verbracht.

Die Niagarafälle sind wirklich sehr beeindruckend, auch wenn sich drum herum eine etwas bizarre touristische Industrie gebildet hat. Interessant ist aber, dass es ohne sie die Fälle ggf. gar nicht mehr gäbe: Sie werden nämlich seit dem 19. Jh. zur Wasserkraftgewinnung genutzt und auch jetzt schon nachts und im Winter auf die halbe Wassermenge heruntergedreht (so dass mehr Strom produziert wird). Also wenn nicht Leute wie ich alberne Wasserfallbootsfahrten usw. buchen würden, würden sie vielleicht eines Tages ganz abgestellt. So lange noch:


Am Tag danach war dann das angenehme Kontrastprogramm, durchs Hinterland zu reisen und das Weingut Peller aufzusuchen, das sehr leckere Weine macht und sich insbesondere auf Eiswein spezalisiert hat (das Klima ist nämlich ideal, weil es im Sommer heiß ist und im Winter sehr kalt). Außerden gab es ein leckeres Menü mit Weinbegleitung, also runde Sache.

Also Bonusstation hatte ich dann auf dem Rückflug noch 6 Stunden Aufenthalt in St. John's in Neufundland, der östlichsten Stadt Nordamerikas, weil Westjet (das kanadische Ryanair) mir einen zwar günstigen, aber auch etwas kompizierten Flug verkauft hat. Sehr angenehm und deutlich weniger heiß. Und mit schöner Aussicht, wenn man sich auf den Stadtberg heraufschleppt:


Mehr Fotos im Album von letzter Woche.

01 August 2016

Toronto

Ich war eine Woche (16.-21.) in Toronto auf einer Konferenz, wo ich einen Teil meiner Forschung präsentiert habe: 


Nebenher hab ich ich als volunteer gearbeitet, um mir die gewaltige Teilnahmegebühr zu sparen. Ich hatte Toronto nie so als Reiseziel auf der Liste, aber es hat sich als sehr nett erwiesen – es ist inzwischen die viertgrößte Stadt in Nordamerika (nach Mexico City, New York und LA) und angeblich auch die internationalste Stadt der Welt. In dem See, an dem die Stadt liegt, gibt es ein paar hübsche Inseln mit Parks und einem Vergnügungspark. Außerdem halten abbiegende Autos an, wenn man die Straße überquert. Und es gibt Trams. Also: Schaut mal hin!

Hier gibt's mehr Fotos. :-)

Ich dachte mir schon, dass es sonnig wird, war aber dann doch überrascht wie warm (30°) und schwül es war. Laut Wikipedia wird Toronto wegen des Klimawandels in ein paar Jahren von "humid continental climate" auf "humid subtropical" hochgestuft werden, was dem Klima in der Poebene entspricht! 

30 Juni 2016

Schreiben über den Brexit

Das Schottland-Referendum vor zwei Jahren war anscheinend ein Höhepunkt der politischen Debattenkultur. Wie man hört, wurden in jedem Pub und an jeder Bushaltestelle die Vor- und Nachteile der Zugehörigkeit zu Großbritannien erörtert. Das war bein Brexit eher gar nicht so. Vor dem Referendum habenm sich alle angeschrien und Furcht verbreitet, inzwischen gibt es zumindest einige sehr gute Analysen. Zum Beispiel (alle auf Englisch :-| ):
Also: Beunruhigende Entwicklungen, die es so natürlich in vielen Ländern gibt.

Meine eigenen Beiträge zur Debatte sind weniger intellektuell und speisen sich eher aus deutschen Redensarten, insbesondere "Reisende soll man nicht aufhalten" und "es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird". Es wird auf alle Fälle interessant, wie sich das alles entwickelt.

Von Brexit zu Flexit?

Hier waren viele sehr überrascht über das Brexit-Votum. Ich gar nicht so sehr, weil ich die Briten ja schon länger kenne...

Was das jetzt bedeutet und wie alles wird, weiß keiner so genau, weil es wohl keine allzu detaillierten Pläne dazu gibt. Ich tippe mal, dass sich die nächsten zwei Jahre praktisch nichts ändert (also ich z.B. weiter hier wohnen kann und kein Visum brauche) und dass ich danach auch bleiben könnte, wenn ich will.

Ob ich will, wird sich zeigen, denn ich bin ja Europafan und würde lieber in einem Land leben, dass für Europa ist. Auf Facebook habe ich diese Woche mit der Wortschöpfung "Flexit" (Florian+Exit (aus GB)) schön gepunktet. Aber warten wir erst mal ab, wie es tatsächlich wird.


meine original Dekoration (die Flagge ist aus Google-Zeiten, als Reaktion auf Kollegen, die ihre jeweilige Landesflagge über ihren Tisch gehängt hatten).

Ich fühle mich zwar subjektiv weniger willkommen, weil ich ständig überlege, welche der Briten, die ich treffe, für Brexit gestimmt haben (in London eh nicht viele). Aber ich hoffe, das gibt sich wieder – genau wie mein Boykott von englischem Bier.

Mittelfristig muss ich aber sowieso überlegen, was ich mache, wenn die Promotion fertig ist (nach neuesten Prognosen eher im Dezember als im September). Der bisherige Plan war, mich erst mal ein Jahr mit befristeten Jobs zu finanzieren, mehr (Lehr)erfahrung zu sammeln und an meinen Veröffentlichungen zu arbeiten und dann in einem Jahr mich auf unbefristete Stellen (wo auch immer) zu bewerben. Dabei bleibt's auch bis auf Weiteres erst mal.



23 Juni 2016

Lange nicht mehr...

... umgezogen!

Relativ wenig los zur Zeit, aber ich mache immerhin Fortschritte mit der Doktorarbeit. Für etwas Abwechslung sorgt die LSE, weil sie mich mal wieder umziehen lassen. Diesmal musste ich aus der alten Wohnung raus und in eine andere im selben Gebäude. Nicht weiter dramatisch, aber hat doch veranschaulicht, wie viele Dinge sich schon wieder angesammelt haben:


In dem neuen Zimmer bleib ich jetzt vorübergehend ein paar Wochen, bevor ich dann (spätestens im September) in mein noch neueres, dauerhaftes Zimmer umziehe (das etwas größer ist als das jetzige, aber noch nicht frei). Und selbst dort bin ich dann auch nicht ewig, weil ich ja ausziehen muss, wenn ich mit der Promotion fertig bin. Denn Bleiben ist nirgends.

09 Mai 2016

Super Shaky

Ansonsten gibt es im British Film Institute gerade eine schöne Shakespeare-Reihe und ich hab einige Klassiker (wieder) gesehen. Gute Sache – hier sind die Trailer:

Turin

Wegen dem heiligen Jahr, vor allem aber der damit verbundenen Terrorhysterie, ging unsere Romfahrt dieses Jahr mal nach Turin. Ist natürlich nicht das selbe, aber hat sich als sehr nette, unterschätzte Stadt erwiesen. Hat über 1 Million Einwohner und war mal Hauptstadt, aber es waren fast keine Touristen da. Dabei gibt es viel zu sehen.


Höhepunkte waren:
  • Das größte ägyptische Museum außerhalb Ägyptens
  • Mole Antoniella, riesiger Turm, der mal eine Synagoge war, jetzt aber das nationale Filmmuseum enthält. Das ist sehr nett und unterhaltsam gemacht.
  • Lingotto, ehemalige Fiat-Fabrik, jetzt Mischnutzung. Auf dem Dach gibt es noch die Teststrecke, auf der früher die Fiats getestet wurden, und wenn man die Agnelli-Galerie besucht, kann man sie auch sehen.
Essen kann man natürlich auch sehr lecker, schließlich ist das Piemont die Heimatregion von Slow
Food. Manche Restaurants waren ziemlich posh, aber wir haben doch ein paar bodenständige gefunden.

Also: sehr nett, fahrt mal hin! Nächstes Mal fahren wir aber doch wieder nach Rom.

21 Februar 2016

Reisepläne

Dafür, dass ich dieses Jahr vor allem zuhause sitze und Doktorarbeit schreibe, komme ich doch ganz schön herum:

  • Die Romfahrt geht heuer zur Abwechslung mal nach Turin, um den echten oder eingebildeten Pilgermassen zum heiligen Jahr in Rom aus dem Weg zu gehen. 3.-7. April
  • Wo ich schon in Turin bin, hänge ich gleich einen Kurztrip nach München dran. 7.-11. April
  • Im Juli (16.-26.) bin ich dann in Toronto auf einer Konferenz und versuche die Leute zu überzeugen, dass meine Forschung etwas mit Human Computer Interaction zu tun hat.
  • zusätzlich gibt es im Juni noch die ECIS in Istanbul (falls mein paper angenommen wird).
Also, wird schon mal nicht langweilig.

02 Februar 2016

Zeit vergeht

Interessantes Jubiläum: Heute lebe ich seit zehn Jahren im Ausland, denn ich bin am 2.2.2006 nach Dublin gezogen (und habe hier mein erstes irisches Guiness getrunken)! Und weil man die Feste feiern soll, wie sie fallen, gehe ich am Donnerstag mit ein paar Leuten in ein Irish Pub in London. Mit etwas Glück kommt sogar ein waschechter Dubliner mit, so dass die Nostalgie perfekt sein sollte.
2.2.2006 (Selfies gab's damals noch nicht)
Wer mag, kann sich hier nochmal meine Blogposts vom ersten Monat in Dublin anschauen.

01 Januar 2016

Star Wars

Da ich in letzter Zeit öfters von Star Wars erzählt hab, dachte ich mir, ich schreibe mal alle Infos zusammen:
  • Zwischen 1977 und 1983 kamen die drei originalen Filme heraus: Star Wars, The Empire strikes back und Return of the Jedi. Die haben damals für gehöriges Aufsehen gesorgt und sind immer noch sehr beliebt. So sah das damals aus:
  • 1999 bis 2005 gab es dann drei "prequels", die die Vorgeschichte der originalen Filme erzählen. Diese gelten allgemein als ziemlich (bis sehr) schlecht.
  • Das Problem ist, dass George Lucas, bevor die Prequels raus kamen, die drei originalen Filme überarbeitert hat. Dabei wurden nicht nur Bild und Ton verbessert, sondern auch diverse Änderingen an der Handlung vorgenommen, die Puristen ablehnen.
  • Trotz Fanbeschwerden hat sich George Lucas lange geweigert, die originalen Filme als DVD herauszugeben. Inzwischen gibt es eine lieblose DVD-Edition, die sie enthält (aber bitte nicht bei Amazon kaufen). Weil Disney nicht blöd ist, wird es die sicher auch mal in gescheiter Qualität und als Blu-Ray geben.
  • Wie ihr vielleicht gehört habt, gibt es jetzt einen neuen Film, The Force Awakens, der 30 Jahre nach den drei originalen Filmen spielt (und in dem wohl auch etliche Charaktere wieder vorkommen). Weil die Prequels so schlecht waren, warte ich weiter ab, ob ich ihn sehen will. Hut ab für den einen Kritiker, der eine kritische Kritik geschrieben hat - ancheinend wird er inzwischen von militanten Fans bedroht.
  • Bonuslink: Death Star Canteen (Eddie Izzard)

ausländisch essen

Der Versuch, in München mal nicht nur bayerisch zu essen, ist relativ gut gegangen, mit einigen behutsamen Erweiterungen (und eh noch diversen bayerischen Wirtshäusern).
  • Machete: mit Abstand das exotischste - Mexikaner in Giesing, im alten Café Giesing. Gut und ungewöhnlich. Fisch, Fleisch, Kaktusblätter... und gute Cocktails.
  • L'Adresse 37: Einer von drei Franzosen an der selben Ecke (Rablstr. Ecke Franzsikaner) und angeblich der beste Franzose in München (stand irgendwo, ich glaube, in der Süddeutschen). War auch wirklich gut - es gibt verschiedene Menüs, die nicht zu teuer sind. Manches vielleicht diskussionswürdig (Rindfleisch mit Schokosauce), aber doch alles lecker. Und ich kam zu meiner jährlichen Foie Gras:

  • Pfälzer Weinstube: ok, nicht so exotisch, aber ich war seit Jahrzehnten nicht mehr drin. Guter Wein und ordentliches Essen zu sehr günstigen Preisen. Auf Vorbestellung gibt es auch Baeckeoffe, eine Spezialität, von der ich als halber Pfälzer auch noch nichts gehört hab. Mal ausprobieren:

  • Vintage Selection: Deutsche Weinbar im Glockenbachviertel, die mal in der SZ empfohlen war. Man lässt sich vom Besitzer beraten, was man will, und trinkt sich dann glasweise durchs Angebot. Gute Weine und sehr interessant. Schließlich wird der Wein ja schon in der Nationalhymne erwähnt...
Jetzt bin ich schon wieder in London und hab hier recht friedlich Silvester gefeiert. Gutes neues Jahr!