23 April 2017

Rom

Rom (Ende März, mit Rupert und Roland) war wieder sehr schön. Erstaunlicherweise gab es nach all den Jahren immer noch Dinge, die wir nicht gemacht hatten. Ich hatte mir diesmal den Eyewitness Top 10 Guide gekauft und überraschenderweise kam heraus, dass wir drei der Top 10 noch nicht gesehen hatten, nämlich die Villa Giulia, das Römische Nationalmuseum und Ostia Antica. Insofern gab es einiges aufzuholen.

Das Museo Nazionale Romano ist über vier Hauptstandorte verteilt, von denen wir einen (Terme di Diocleziano) immerhin 2015 gesehen hatten. Diesmal waren wir in der Cypta Balbi und im Palazzo Altemps, so dass wir das immerhin zu 75% abhaken können. Palazzo Altemps war sehr nett, das ist ein alter Palazzo bei der Piazza Navona, der früher dem Haus Hohenems gehört hat. Jetzt ist er ein schönes Museum voller antiker Skulpturen.
Und wir haben es erstmals zusammen nach Ostia Antica geschafft (ich war ganz früher mal mit meinen Eltern da). Riesige Anlage mit Resten der antiken Hafenstadt und sehr sehenswert! Ist zwar ein Stück außerhalb, aber es kam heraus, das es direkt beim Flughafen Fiumicino liegt, so dass wir da vor dem Abflug bequem mit Mietauto (noch eine Neuerung) hingekommen sind.  
Auch zum ersten Mal haben wir uns nach Konzerten umgehört und sind gleich auf zei gestoßen: Ein Orgelkonzert in Sant'Antonio dei Portoghesi und ein Klavierkonzert von Grigory Sokolov im Parco Della Musica. Sehr beeindruckend!

Und schließlich war ich zum ersten Mal in den Thermen, was die Erholung nach der viva sehr gefördert hat. Konkret gibt es ein klenes Hamam in der Nähe des Schildkrötenbrunnens, das sich in alten römischen Kellergewölben befindet (historisch nicht so abwegig, denn die Hamams sind ja aus der römischen Badetradition in Byzanz hervorgegangen). Sehr hübsch:

Und auch zum Essen gab's wieder (fast immer) genug.


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