Das Ganze lief mit erstaunlich wenig Zinnober ab, es war fast keine Security zu sehen, und nach der Oper ist Mary einfach durch die Menge zum Präsidentinnenauto gegangen, hat ein bisschen gewunken, und weg war sie. Natürlich war keine Kamera zur Hand, aber dafür ist hier ein Foto vom Gaiety Theatre:
auch nicht schlecht.Nach der Hymne war es wieder gut mit dem Mitsingen, und den Rest haben die Profis von Opera Ireland gesungen (La Bohème). Nächste Oper in Dublin: vsl. im April. Es ist ein Jammer. Leider war keine Zeit, Mary vom System der deutschen Theaterförderung zu erzählen.
2 Kommentare:
Das ist ja toll! Bei uns geht keine Präsidentin in die Oper
Zufällig gibt es an der Bayerischen Staatsoper diese Woche such eine Bohème. Der wesentliche Unterschied scheint mir zu sein, daß hier die Hauptrollen nicht wie bei der Opera Ireland von lauter Italienern gesungen werden, sondern von einer Russin, einem Italiener, einem Engländer und einer kubanischen Amerikanerin, unterstützt von einem weiteren Amerikaner und einem Oberpfälzer. Da zeigt sich halt die internationale Klasse.
Wenn der Bundespräsident zu Besuch kommt (was in meiner Amtszeit erst einmal passiert ist), wird - allerdings ohne Mitsingen - auch die Nationalhymne gegeben. Das wird dann aber durch die anschließende Bayernhymne wieder kompensiert.
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