So, die erste Woche von unserem Projekt ist um und es läuft weiter recht gut. Ich war mit zwei Kollegen (Will und Carsten) hier, die am Freitag schon wieder abgereist sind, weil das Semester wieder losgeht und sie keine Zeit mehr haben. Ich bleibe noch eine Woche hier und versuche, weiter Daten zu sammeln.
Ansonsten hab ich inzwischen auch etwas sightseeing betrieben. Besonders interessant fand ich die Nantou-Altstadt. Einerseits erzählt einem hier jeder, dass es Shenzhen praktisch gar nicht gab, bis es 1980 zur Sonderentwicklungszone wurde. Stimmt auch im Großen ganzen, aber andererseits ist es halt China, und so gibt es doch historische Überreste. Nantou wurde im Jahr 331 gegründet und wurde mit Salzhandel reich, verlor dann aber an Bedeutung und wurde von Shenzhen geschluckt.
Trotz des schnellen Wachstums von Shenzhen und der diversen Zerstörungsphasen (siehe Wikipedia) haben sich doch einige alte Gebäude erhalten. Die sind aber allgemein unbekannt und selbst die Anwohner in der Nachbarschaft konnten uns nicht in das kleine Museum lotsen, das es hier gibt (sieht interessant aus, ist aber fast alles auf Chinesisch). Hier ist das Stadtor:
24 September 2017
20 September 2017
Shenzhen
Shenzhen lässt sich gut an. Reise hat problemlos geklappt - wir sind 12 Stunden nach Hong Kong geflogen und dann mit einer Limousine über die Grenze gefahren. Wir wohnen im Hilton, was nicht sehr authentisch ist, dafür aber komfortabel (und anscheinend von einem Deutschen geleitet).
Das Forschungsprojekt ist auch gut angelaufen - wir waren schon drei Tage bei Huawei und haben eine Menge Interviews geführt. Dabei hat sehr geholfen, dass wir bis heute eine chinesische LSE-Studentin dabei hatten, die gelegentlich übersetzt hat. Die ist jetzt wieder zurück, so dass es ab morgen nochmal interessant werden könnte...
Das Forschungsprojekt ist auch gut angelaufen - wir waren schon drei Tage bei Huawei und haben eine Menge Interviews geführt. Dabei hat sehr geholfen, dass wir bis heute eine chinesische LSE-Studentin dabei hatten, die gelegentlich übersetzt hat. Die ist jetzt wieder zurück, so dass es ab morgen nochmal interessant werden könnte...
16 September 2017
USA-Fotos
Rechtzeitig zur nächsten Reise hab ich es noch geschafft, die USA-Fotos zusammenzustellen...
Hier geht's zu den Fotos...
Hier geht's zu den Fotos...
Nach China
In den Neunzigerjahren hätte ich beinahe mit dem Norbert einen Chinesischkurs am Luitpoldgymnasium belegt, der aber dann doch nicht zustande kam. Im neuen Jahrtausend hat mein Vater dann die ganze Familie auf eine Rundreise durch China eingeladen, die aber auch nicht zustande kam, weil es just das Jahr der SARS-Krise war und alle Flüge storniert wurden (wir waren dann in Griechenland).
Jetzt klappt es also doch noch - ich reise heute für zwei Wochen nach Shenzhen. Das Forschungsprojekt, an dem ich arbeite, erforscht Huawei, so dass wir dort hin reisen, um Interviews zu führen und die Leute kennen zu lernen.
Shenzhen liegt in der Nähe von Hong Kong, war in den Achtzigerjahren eine der ersten Sonderwirtschaftszonen in China und ist somit sprunghaft von "fast nichts" auf ca. 10 Millionen Einwohner gewachsen. Außerdem ist es berühmt als die Welthauptstadt für Hardware-Entwickler, so dass inzwischen sogar Startups aus den USA dorthin ziehen. Interessante Doku (> 1 Stunde) hier:
Ansonsten hat der Economist neulich ausführlich über das Perlflussdelta und Shenzhen berichtet. Auch interessant.
Außer Shenzhen werd ich wahrscheinlich nicht viel vom Land sehen, aber immerhin gehen die Flüge über Hong Kong und ich verbringe die Nacht vor dem Rückflug dort.
Jetzt klappt es also doch noch - ich reise heute für zwei Wochen nach Shenzhen. Das Forschungsprojekt, an dem ich arbeite, erforscht Huawei, so dass wir dort hin reisen, um Interviews zu führen und die Leute kennen zu lernen.
Shenzhen liegt in der Nähe von Hong Kong, war in den Achtzigerjahren eine der ersten Sonderwirtschaftszonen in China und ist somit sprunghaft von "fast nichts" auf ca. 10 Millionen Einwohner gewachsen. Außerdem ist es berühmt als die Welthauptstadt für Hardware-Entwickler, so dass inzwischen sogar Startups aus den USA dorthin ziehen. Interessante Doku (> 1 Stunde) hier:
Ansonsten hat der Economist neulich ausführlich über das Perlflussdelta und Shenzhen berichtet. Auch interessant.
Außer Shenzhen werd ich wahrscheinlich nicht viel vom Land sehen, aber immerhin gehen die Flüge über Hong Kong und ich verbringe die Nacht vor dem Rückflug dort.
07 September 2017
Reiseplan
Neuer Reiseplan: Ich bin vom 3.-6. November wieder in München und fahre dann mit dem (neuen, österreichischen) Nachtzug weiter nach Rom), wo ich an einem Workshop teilnehme (bis zum 9., möglicherwiese mit Verlängerung nach hinten hinaus). Zweimal Rom im Jahr – nicht schlecht. :-)
Freut mich, wenn wir uns sehen!
Freut mich, wenn wir uns sehen!
02 September 2017
Sonnenfinsternis
Ab Indianapolis gibt es keine Züge mehr, und so bin ich mit dem Greyhound nach Nashville, Tennessee gefahren, um die Sonnenfinsternis am 21.8. zu sehen.
Ich hatte sogar ein Auto gebucht, um notfalls hin und her fahren zu können, bin aber dann doch in meinem Motel geblieben und hab von dort aus gekuckt.
Kurz vor der totalen Finsternis sind Wolken aufgezogen und haben die Sonne verdeckt, aber glücklicherweise sind sie rechtzeitig verschwunden. Anscheinend haben nicht alle in Nashville so einen guten Blick gehabt:
War natürlich nicht so gesellig wie unsere 1999er Sonnenfinsternis, aber ein toller Anblick – und eine gute Ausrede, um eine schöne Reise zu unternehmen.
Verkehrs- und sonstiges Chaos ist so ziemlich ausgeblieben, obwohl 12 Millionen Menschen im Bereich der totalen Finsternis leben und bis zu 7 Millionen Besucher erwartet waren – damit sollte es eines der größten Ereignisse aller Zeiten gewesen sein, was die Besucherzahl angeht. Insofern schade, dass sich die Berichterstattung hauptsächlich auf Trump und seine fehende Brille konzentriert hat. Hier sind ein paar andere Reaktionen.
Die nächsten Sonnenfinsternisse sind in Südamerika, 2024 dann nochmal in den USA und 2026 in Spanien. Fahren wir hin?
Ich hatte sogar ein Auto gebucht, um notfalls hin und her fahren zu können, bin aber dann doch in meinem Motel geblieben und hab von dort aus gekuckt.
Kurz vor der totalen Finsternis sind Wolken aufgezogen und haben die Sonne verdeckt, aber glücklicherweise sind sie rechtzeitig verschwunden. Anscheinend haben nicht alle in Nashville so einen guten Blick gehabt:
War natürlich nicht so gesellig wie unsere 1999er Sonnenfinsternis, aber ein toller Anblick – und eine gute Ausrede, um eine schöne Reise zu unternehmen.
Verkehrs- und sonstiges Chaos ist so ziemlich ausgeblieben, obwohl 12 Millionen Menschen im Bereich der totalen Finsternis leben und bis zu 7 Millionen Besucher erwartet waren – damit sollte es eines der größten Ereignisse aller Zeiten gewesen sein, was die Besucherzahl angeht. Insofern schade, dass sich die Berichterstattung hauptsächlich auf Trump und seine fehende Brille konzentriert hat. Hier sind ein paar andere Reaktionen.
Die nächsten Sonnenfinsternisse sind in Südamerika, 2024 dann nochmal in den USA und 2026 in Spanien. Fahren wir hin?
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