27 Dezember 2024

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Ganz regelmäßig blogge ich ja nicht, dafür gibt's jetzt eine neue Möglichkeit für euch, mitzubekommen, wenn ich etwas schreibe: Meldet euch by watchthatpage.com an und gebt mein Blog ( https://florianallwein.blogspot.com/ ) dort ein, dann bekommt ihr immer eine Email, wenn ich hier einen Beitrag schreibe:

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25 Dezember 2024

Abnehmen mit Kohlenhydraten

Ansonsten habe ich mich die letzten Monate mal systematisch mit Abnehmen beschäftigt. Es gibt in Berlin eine Ernährungsberaterin, Daniela Kielkowski, die das Konzept "Abnehmen mit Kohlenhydraten" promoted. Klang gleich mal interessant, so dass ich hingegangen bin, nachdem ich über sie in der Zeitung gelesen hatte.  

Das Konzept geht so, dass man die Ernährung an den individuellen Stoffwechsel anpasst. Dazu nimmt man in normalen Phasen früh und mittags viele Kohlenhydrate zu sich (also z.B. viel Brot, Nudeln, Reis...) und abends dann keine mehr. Wer dagegen bei Diäten immer auf Kohlenhydrate verzichtet, riskiert, dass der Stoffwechsel in einen Notfallmodus schaltet, so dass man selbst dann noch zunimmt, wenn man nur wenig Kalorien zu sich nimmt.  

Ab und zu gibt es dann ausgewiesene Abnehmphasen, in denen es Kohlenhydrate nur in der Früh (als Haferflocken) gibt und dann nicht mehr. Stattdessen gibt es eine Liste an Dingen, die man im Laufe des Tages ist (viel Eiweiß), und bei der ich mich ranhalten musste, alles zu schaffen. Letztlich hab ich damit in 4 Wochen fast 5 Kilo abgenommen und probiere das im neuen Jahr wieder mal aus.  

Wer mehr dazu wissen will: Hier gibt's ein nettes Interview mit Daniela Kielkowski.

Neapel

Ich muss noch von Neapel erzählen... statt Rom war ich dieses Jahr mit dem Rupert nämlich mal dort – tatsächlich zum ersten Mal seit unserer Abifahrt! Anfängliche Bedenken (Müll, Verbrechen...) waren schnell aus dem Weg geräumt – tatsächlich war alles sauber und soweit ordentlich. Und Ende Oktober/Anfang November hat sich als idealer Reisetermin erwiesen, dass denn es war sonnig mit bis zu 24° C.  

 

Hotelterrasse

Der vernünftige Ansatz ist es, etwa eine Woche damit zu verbringen, den gesamten Golf von Neapel zu besuchen, denn da tummeln sich nur so die sehenswerten Orte, von Pompeji bis Amalfi und von Capri bis Paestum. Haben wir aber nicht gemacht (bzw. schon auf der Abifahrt), denn wir wollten ausdrücklich Neapel kennenlernen. Nur in Pompeji waren wir für einen Tag.

Tatsächlich gibt's in Neapel viel zu sehen, vor allem zwei Museen von Weltrang (archäologisches Nationalmuseum und Capodimonte) und natürlich haufenweise Kirchen und historische Gebäude. Die Stadt ist überraschend hügelig, aber teilweise durch Strandseilbahnen erschlossen (nur die zu unserem Hotel ging natürlich nicht). Essen war sehr gut (viele viele Empfehlungen bei Slow Food - jetzt als App), allerdings schmeckt die Pizza mir persönlich in Rom besser…

 

Antipasti bei Ippolito 

Pompeji haben wir v.a. aus bildungsbürgerlicher Beflissenheit besucht, hat sich dann aber als echtes Highlight erwiesen. Wir hatten eine gute Führung und ich hatte vorher das tolle Buch des deutschen Direktors gelesen. Und mal wieder Die letzten Tage von Pompeji angeschaut... So war es toll, durch die Straßen der antiken Stadt zu spazieren und die Kunstwerke zu bewundern.
Haus der Vettier

Mysterienvilla


Aussicht vom Castel Sant’Elmo

05 November 2024

Was ich so mache

Was ich als Professor im Fernstudium im Einzelnen so mache, ist ja nicht immer ganz klar. Umso besser, dass ich gerade mit einer Kollegin einen Buchbeitrag veröffentlicht habe, in dem wir ausführlich erzählen, was in einem unserer Kurse gemacht wird. Es geht um das Projekt Digitale Transformation, das mir auch sehr am Herzen liegt. Hier ist der Beitrag. Schaut mal rein!

Das Ganze ist Teil eines Sammelbands zum Thema "Future Skills lehren und lernen", den der Stifterverband der deutschen Wirtschaft herausgegeben hat.



28 Oktober 2024

Deutschlandreisen

Ich hab ein paar Wochen mit erhöhter Reiseaktivität hinter mit (hat sich so ergeben), bzw. stecke noch mitten drin. Das letzte Septemberwochenende war ich auf Usedom, weil ich mal wieder wo hin fahren wollte. Hat sich als schön und sonnig erwiesen, ich hab einen Abstecher nach Polen gemacht und war bei Loriots Seebrücke:

Dabei war ich mal wieder mit Wohnmobil unterwegs, weil herauskam, dass die in der Nachsaison billiger zu mieten sind als PKW. Lief auch gut, nur dass ich den Herd nicht in Gang gebracht habe...

Über den Nationalfeiertag war ich dann (klassisch mit der Bahn) in Landau und hab die Verwandtschaft besucht, was immer sehr nett ist. Es gab ein Weinfest in einem der Dörfer und erstmals einen Marathon in Landau - erstaunlich, dass es den nicht früher gab, denn der Erfinder des Marathons kam aus Landau!

Dann war ich mit der Arbeit in Leipzig (Betriebsrätetreffen, Abstecher nach Regensburg zu einem Geburtstag) und Stuttgart (jährliches Treffen des Facbereichs). Zwischendurch kamen nette Leute zu Besuch und ich war zum ersten Mal auf einem Event der LSE Alumni in Deutschland, was schöne Erinnerungen an London zurückgebracht hat.

November geht ziemlich so weiter, aber ist ja auch schön, wenn was los ist...

04 August 2024

Wieder daheim

Ich bin schon wieder zuhause, nach einer weiteren Fährfahrt. Erst bin ich mit der Bahn von Trondheim nach Oslo. Von dort fährt mehrmals pro Woche eine Fähre nach Kiel, die 14 Stunden braucht, aber eine sehr angenehme Überfahrt bietet. Die Schiffe sind viel größer als bei der Hurtigruten, entsprechend gibt es viel mehr Angebot an Bord, mit Duty Free-Shopping, Show und Casino. Von Kiel aus kann man das Ganze sogar als Mini-Kreuzfahrt buchen, bei der man 4 Stunden Aufenthalt in Oslo hat...

 Dinner an Bord

Ansonsten hat der Tagesspiegel eines meiner Fotos in seienm Checkpoint-Newsletter veröffentlicht! Checkpoint ist ein toller (kostenloser) Newsletter, der täglich berichtet, was in Berlin so los ist. Schaut mal rein!

Das war das Foto


29 Juli 2024

Havila/ Trondheim

11-17 °C, Schauer

Vom Geirangerfjord weiter nach Trondheim bin ich nicht mit der Hurtigruten gereist, sondern mit Havila, der neuen Konkurrenz, die jetzt einige Fahrten betreibt. Ein Grund dafür ist wohl, dass in den Fjorden ab 2026 nur noch emissionsfreie Schiffe erlaubt sind, und man meinte, dass eine neue Reederei hier Vorteile hat. So fahren die Schiffe von Havila mit Flüssiggas (norwegischem, denke ich) und Batterien, während Hurtigruten seine Schiffe mit Batterien nachrüstet und ein futuristisches, emissionsfreies Schiff entwickelt.

Im direkten Vergleich fallen natürlich Unterschiede auf, aber es ist schwer zu sagen, welcher der beiden Betreiber jetzt besser ist. Wer also die ganze Linie abreisen will, kann immerhin die Preise zwischen den beiden vergleichen. Ich selbst werde wahrscheinlich doch bei der Hurtigruten bleiben, schon weil "ich möchte gerne mal auf der Hurtigruten reisen" besser klingt als "ich möchte gerne mal mit Havila reisen"...

Havila Capella...

... mit zeitgemäßem Design.

So bin ich jetzt am nördlichsten Punkt meiner Reise, in Trondheim angekommen, von wo aus ich ab Dienstag zurückreise. Hier findet just gerade das Olavsfest zur Feier des norwegischen Nationalheiligen statt, so dass ich im Nidaros-Dom gleich ein schönes Konzert anhören konnte.

Nidaros-Dom von außen...
 

... und innen

26 Juli 2024

Geiranger

10-16 °C, wechselhaft

Die westnorwegischen Fjorde gehören auch zum Weltkulturerbe und der Geirangerfjord gilt als einer der schönsten, also habe ich mich entschieden, dort zwei Tage zu bleiben. Ich habe im UNESCO-Besucherzentrum schon gelernt, dass es in Norwegen mindestens 30 Eiszeiten gab, die Schritt für Schritt die Fjorde geformt haben (und Geologen gehen davon aus, dass es weitere geben wird...). 

Hauptattraktion in Geiranger ist ein Aussichtspunkt, der weit, weit über dem Ort liegt – diesen habe ich mit einem lustigen kleinen Elektroauto erreicht:

Aussichtspunkt Dalsnibba (Fjord im Hintergrund)


Ansonsten lasse ich es ruhig angehen und genieße den Fjordblick von meinem Hotelzimmer.

Hurtigruten

Mit der Hurtigruten wollte ich schon lange mal fahren, das war einer der Gründe, weshalb ich in Norwegen Urlaub mache. Das Ganze ist natürlich teuer, vor allem, wenn man alleine reist. Deshalb bin ich nur ein Stückchen gefahren (und noch ein Stückchen mit der Konkurrenz). 

Die Hurtigruten war ursprünglich ein öffentliches Verkehrsmittel, das seit 1893 die Orte an der norwegischen Küste verbindet, und wird zunehmend so etwas wie ein Kreuzfahrservice. Es gibt aber immer noch Leute, die damit einfach von A nach B fahren, so wie ich ja auch. Wer will, kann dabei auch sein Auto mitnehmen.

Die Fahrt war sehr toll, mit feiner Aussicht auf Küste und Fjorde. Es gibt überraschend gutes Essen an Bord und auch etwas touristisches Programm, z.B. Exkursionen, die man buchen kann. Ich habe es immerhin geschafft, kurz im Whirlpool auf einem der Decks zu sitzen. 😊 Anscheinend ist die Fahrt zunehmend auch im Winter beliebt, weil man dann das Nordlicht sehen kann und winterliche Aktivitäten wie Schlittenhundrennen buchen kann. Weiß nicht, wie toll das dann ist - im Sommer sieht man immerhin mehr vom Land. 

MS Richard With


Das war um 23:04...

Lustigerweise bin ich beim Aussteigen auf eine alte Bekannte aus London gestoßen, die jetzt in Kalifornien lebt! Sie ist gerade mit ihrem Mann auf großer Europareise. Kleine Welt…

25 Juli 2024

Bergen

10-19 °C, sonnig

Ich wollte eigentlich drei Nächte in Bergen verbringen, aber am ersten Abend wären die Hotels so unfassbar teuer gewesen, dass ich stattdessen in Vatnahalsen war (was sich ja gelohnt hat). An dem Abend (Sonntag) hat Bruce Springsteen in Bergen ein Konzert gespielt, das im strömenden Regen stattgefunden hat. 

Bergen hat tatsöächlich den Ruf, eine der regenreichsten Städte Europas zu sein. Das kann ich nicht bestätigen, denn in den zwei Tagen, als ich da war, hat nur die Sonne geschienen. Als Umstiegspunkt on der Bergenbahn in die Hurtigruten bekommt Bergen haufenweise Touristen ab. Ist aber auch eine schöne Stadt, in der es viel zu sehen gibt, nicht zuletzt eine Welterbestätte: Bryggen, ein Viertel aus alten Holzhäusern am Hafen, das früher der Sitz der Kaufleute der örtlichen Hanse war:

Ebenso sehenswert sind die namensgebenden Berge. Zwei von Ihnen kann man mit Seilbahnen hoch fahren (vermutlich auch wandern) und hat einen schönen Blick auf Stadt und Hafen:

22 Juli 2024

Bergen Railway/ Vatnahalsen

11-18°C, Schauer

Oslo war vor allem auch der Ausgangspunkt für die Bergen Railway, mit der ich schon länger mal fahren wollte. Die gilt nämlich als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt. Mehr Infos hier (mit tanzenden Lokführerinnen!).

 

Bilck...

... aus dem Zug

Und die Strecke ist klimatisch interessant: zwischen Oslo und Bergen fährt man über die Hardangervidda-Hochebene, die zwar nach alpinen Maßstäben nicht so hoch ist, in der aber im Winter wohl ähnliche Bedingungen herrschen wie in der Arktis. Zumindest hat George Lucas hier die Star Wars-Szenen auf dem Eisplaneten Hoth gedreht. Im Sommer ist es demnach schön mild und kann nachts auch mal in die einstelligen Temperaturen herunter gehen. Mit der Hitzewelle der letzten Tage hatte es hier dann auch 22°C.

Eher zufällig hab ich hier eine Nacht in einem alten Hotel übernachtet, was sich als sehr toll erwiesen hat: Vatnahalsen ist sehr nett und gemütlich. Liegt fast genau am Treffpunkt der Bergenbahn mit der Flåmbahn, die auch sehenswert sein soll. Vielleicht wandere ich also dorthin aus, wenn es mit der Klimakatastrophe zu schlimm wird...

Panorama von Vatnahalsen aus

21 Juli 2024

Oslo

14-26 °C, sonnig (von 4:30 bis 22:10)

Eins meiner Ziele auf der Reise ist ja, dem Berliner Sommer zu entfliehen und kühlere Orte zu finden, an denen ich dann auch mal länger bleiben kann. Das hat in Oslo so mittel geklappt: es hatte zwar nur 26 °C, hat sich aber ganz schön warm angefühlt. Und zusätzlich hatte mein Hotelzimmer ein Fenster, dass sich nur einen Spalt öffnen lässt, und keine Klimaanlage, sondern nur eine Lüftung…

Andererseits kannte ich ja die Sehenswürdigkeiten schon, so dass ich es etwas ruhiger angehen konnte. Ich war einmal abends auf dem Holmenkollen und einmal auf einer schicken Dachterrasse zum Esen. 

Holmenkollen: Restaurant + Aussicht

Und ich war in der Oper! Die machen praktischerweise im Sommer nicht zu, sondern spielen ein verschlanktes Sommerprogramm, so dass es auf der kleinen Bühne ein Fußball-Ballett gab, das nicht mal eine Stunde gedauert hat. Sehr gute Sache, und es waren Kids im Publikum, die sich schief gelacht haben. Gibt's ja auch nicht immer.

vor der Oper

das Ballett


19 Juli 2024

Kopenhagen

17-21°C, manchmal Schauer

Ich reise ja gerne ohne Flüge, und so ergab es sich, dass ich auf der Hinfahrt nach Norwegen ein paar Tage Aufenthalt in Kopenhagen hatte. Sehr gut, denn da war ich nur einmal kurz vor langem. Angereist bin ich mit dem Flixbus, das ist zwar nicht so komfortabel, dafür verbringt man 2 (von 8) Stunden auf der Fähre von Rostock nach Gedser und kann sich da die Beine vertreten.

„Wenn das Volk sich amüsiert, politisert es nicht“ – mit dieser Argumentation bekam der Gründer vom König die Erlaubnis, den Tivoli-Vergnügungspark (damals am Rand von Kopenhagen) zu bauen. Jetzt liegt er zentral am Hauptbahnhof. Nicht sehr groß, aber einiges geboten, von gutem Essen bis zu einer hinreichend halsbrecherischen Achterbahn. 

Stimmung… 

… im Tivoli

Ansonsten hab ich das berühmte Kopenhagener Essen vor allem in Form von Smørrebrød kennengelernt. Ist aber auch eine feine Sache, denn es wird kreativ und mit guten Zutaten belegt:

Schwarzwurzel, Dotter, Pfifferlinge und Haselnuss

Radgefahren wird auch viel, aber gar nicht so exzessiv, wie ich es mir vorgestellt hatte (ich dachte, dass man z.B. in Münster mehr Radler sieht). Jedenfalls gibt es überall breite Radwege und alle nehmen aufeinander Rücksicht. Das ist die berühmte schlangenförmige Fahrradbrücke durchs Hafenbecken:

Highlight war das Absalon  – das ist ein Kulturhaus in einer ehemaligen Kirche, in dem Yogakurse und ähnliche Veranstaltungen stattfinden. Dazu gibt es aber jeden Abend ein günstiges Abendessen, bei dem 200 zufällige Leute an langen Tischen sitzen und sich miteinander unterhalten. War sehr toll – an meinem Tisch gab es zwei Dänen, zwei Belgier, eine Schweizerin und eine Australierin. Gerne auch in Berlin nachahmen…! 😁



14 Juli 2024

Nach Skandinavien

Und schließlich hat mein Sommerurlaub begonnen und ich werde am Montag mit dem Flixbus nach Kopenhagen fahren, was der Auftakt zu einer fast dreiwöchigen Rundreise durch Skandinavien wird (ich hab schon gelernt, dass ich "Skandinavien" sagen darf, auch wenn ich "nur" in zwei Ländern bin, von denen eines gar nicht auf der skandinavischen Halbinsel liegt). Die gelpante Route ist:

  • Kopenhagen
  • Oslo
  • Myrdal
  • Bergen
  • Hurtigruten zum Geirangerfjord
  • Havila (Konkurrenz zur Hurtigruten) nach Trondheim
  • Oslo
  • Fähre nach Kiel
Ich freu mich schon und halte euch auf dem Laufenden!

KI

Künstliche Intelligenz und ChatGPT sind ja derzeit in aller Munde. Wir hatten Anfang des Jahres einen Workshop dazu in meinem Fachbereich, und weil ich meinte, wir sollten auch kritische Perspektiven berücksichtigen, wurde ich gleich freiwillig gemeldet, diese zu präsentieren. Das hat sich als interessant und ergiebig erwiesen, und aus dem Vortrag ist inzwischen ein Discussion Paper entstanden, das moderate Aufmerksamkeit findet. Schaut mal rein!



50

Ein Highlight der ersten Jahreshälfte war mein 50. Geburtstag, den ich sehr nett (und mit vielen Blog-Leser:innen) gefeiert habe. Einmal in einer kleinen internationalen Runde in Berlin beim italienischen Essen (Tipp: Hostaria del Monte Croce) und mit Leuten aus Dublin, London, Ausflug… Und ein zweites Mal im Familienkreis in München beim guten alten Ö Eins.

Bei Monte Croce gibt es jeden Monat ein fixes (leckeres) Menü


Salzburger Nockerl 😮

15 März 2024

Raus

Um meinen Geburtstag herum habe ich zwei Wochen Urlaub genommen. Zum Auftakt war ich ein paar Tage raus: es gibt hier nämlich ein Startup namens Raus, das tiny houses vermietet, die etwas abseits gelegen sind, so dass man da Ruhe und Landleben genießen kann.

Meine cabin war etwas entfernt, in Sachsen-Anhalt nahe der Elbe am Rand eines Biobauernhofs. Die cabisn sind sehr komfortabel und außer einem Kachelofen gibt es auch eine Fußbodenheizung, so dass sich das Ganze gut aushalten ließ. Also gerne mal wieder, nur vielleicht nicht im Hochsommer...




Betriebsrat

Eine Neuigkeit ist, dass ich seit einer Weile (Oktober) Mitglied des neu gegründeten Betriebsrats Berlin an meiner Hochschule bin! 

Wir sind sind ja privatwirtschaftlich organisiert und können also Betriebsräte gründen. Nachdem es im letzten Jahr einige Entscheidungen gab, mit denen die Professor:innen nicht so zufrieden waren, haben sich an etlichen Standorten Betriebsräte gegründet, eben auch in Berlin.  

Mit Betriebsräten hatte ich vorher auch noch nichts zu tun, das ist aber eine feine Sache. Idee ist, dass wir die Arbeitnehmer:innen gegenüber der Geschäftsführung vertreten und gemeinsam auf Augenhöhe versuchen, Lösungen zu finden, die im beiderseitigen Interesse sind. Wir sind also keine Gewerkschaft und rufen zum Beispiel nicht zum Streik auf.Betriebsräte gibt es in Deutschland ungefähr seit der Weimarer Republik, und sie sind durch starke Gesetze geschützt. Sie werden auch oft als Baustein des erfolgreichen Modell Deutschland gesehen (z.B. von Angela Merkel).

Bei uns muss sich das natürlich auf beiden Seiten alles erst einspielen, es gibt aber schon vielversprechende erste Schritte. Und es gibt nette Betriebsräte – wir waren kürzlich zwei Tage in Leipzig auf dem ersten Treffen der Betriebsräte einer Standorte, das war sehr interessant.