31 Dezember 2023

Kulturtagebuch 2023

Zum Ende des Jahres wollte ich euch noch von ein paar kulturellen Highlights berichten, die sich im Lauf des Jahres ergeben haben. War einiges los, und man kommt ja nicht mmer gleich zum Bloggen...

  • Im Februar war ich erstmals auf der Berlinale und habe unter anderem den schömnen alten Film "Splendour in the Grass" gesehen. 
  • Berlin hat ja vier Opernhäuser - im März waren wir in der Oper Neukölln in "Besame Mucho". Klein und off-mainstream, aber sehr gut gemacht.
  • Auch im März war ich auf der Lesung von Wilhelm Schmid, Berliner Philosoph, der sich mit Lebenkusnt beschäftigt. Buchtipp: Schaukeln.
  • Im Mai gab es gleich um die Ecke im Haus der Berliner Festspiele das Theatertreffen, dort habe ich eine interessante niederländische/ Bochumer Produktion namens "Der Bus nach Dachau" gesehen.
  • Auch Mai: Auf dem Dorotheenstädter Friedhof mitten in der Stadt kann man jedes Wochenende die Lichtinstallation Luther's Light von James Turrell besichtigen. Sehr beeindruckend!
  • Juli: Das Pergamon-Museum ist bis auf weiteres geschlossen, es gibt aber weiterhin das sehr schöne Panorama von Yadegar Asisi, in dem man einen Eindruck bekommt, wie der Altar damals in der Landschaft lag und genutzt wurde. Schwer zu beschreiben, aber sehr sehenswert!
  • September: Es ist mir gelungen, Tickets für Hamlet in der Schaubühne zu bekommen. Die sind schnell vergriffen, weil alle Lars Eidinger sehen wollen. War tatsächlich sehr beeindruckend.
  • Seit September: Ich habe ein Chefdirigentinnen-Abo fürs Konzerthaus (das sowieso sehr gute Sachen macht). Dort ist seit dieser Saison Joanna Mallwitz Chefdirigentin, die gleich noch mehr Schwung in den Laden bringt. SZ-Abonent:innen können hier ein schönes Porträt über sie lesen.
  • Dezember: Ich war spontan im Pierre-Boulez-Saal auf dem Mendelssohn-Festival, auf dem v.a. auch Musik von Leuten, die im Holocaust umgekommen sind, gespielt wuirde. Entdeckung: Viktor Ullmann, dezente Vertonung der "Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", schön gesprochen von Dietrich Henschel.

Schöner Saal und man kann praktisch direkt bei den Musiker:innen sitzen ("Parterre"). Nachteil war, dass der Sänger mir zuerst den Rücken zugewandt hatte.

 

15 Oktober 2023

Lausitz 3

Ansonsten gibt es in Cottbus ein überaus schmuckes Jugendstiltheater (ich war in einer schönen, aber schlecht besuchten Vorstellung von La Bohème):

Es gibt außerdem einen berühmten Park von Fürst Pückler (der mit der Eisschnitte) und vieles mehr zu sehen. In der Nähe sind auch empfohlene Restaurants, die ich es aber diesmal aus Termingründen gar nicht geschafft habe. Also: mal wieder hinfahren.

 Fürst-Pückler-Park Branitz

Schließlich war ich noch auf der kleinen Bühne des Theaters Cottbus in einem Stück namens "Das Kraftwerk", das in Kooperation mit dem journalistischen Kollektiv CORRECTIV recherchiert wurde und zeigt, wie die Kraftwerkbetreiberfirmen Umweltstandards unterlaufen, dabei möglicherweise die Trinkwasserqualität gefährden und die lokale Politik beeinflussen. Dabei kam Frankfurt/ Oder besonders schlecht weg, so dass es nach der Aufführung eine Podiumsdiskussion mit dem dortigen Oberbürgermeister gab - hab ich dann aber nicht mehr im Detail verfolgt...

Fazit: Natürlich muss Deutschland so schnell wie möglich aus der Nutzung von Braunkohle aussteigen (aber auch nicht schneller). Braunkohle erzeugt etwas 20% unseres Strombedarfs, macht aber etwa die Hälfte der energiebedingten CO₂-Emissionen aus. Also wäre ein früherer Ausstieg eine der sinnvollsten Maßnahmen, um den Klimawandel abzuschwächen. Das hatte die derzeitige Bundesregierung auch geplant (2030 statt 2038). Aufgrund des Ukraine-Kriegs (und der Tatsache, dass jahrzehntelang nicht genug in erneuerbare Energien investiert wurde) ist das jetzt alles wieder infrage gestellt und der Kohleausstieg in der Lausitz wird auf alle Fälle verlangsamt stattfinden.

Gleichzeitig ist es enorm beeindruckend zu sehen, was beim Abbau der Kohle alles geleistet wurde, und wie riesig die Abbauflächen und -anlagen sind. Nicht zuletzt verdanken wir natürlich der Braunkohle und Steinkohle einen Großteil unseres Wohlstands.

03 Oktober 2023

Lausitz 2

Sehr eindrücklich war auch der Tagebau Welzow. Das ist ein großer (112 km², ungefähr 2 Starnberger Seen) und aktiver Tagebau südlich von Cottbus, den man mit geführten Touren besichtigen kann. Ich war am Sonntag, als nicht gearbeitet wurde. Anscheinend könnte man aber sogar unter der Woche fahren, was noch interessanter wäre, da dann auch die Maschinen laufen. Auf jeden Fall bekommt man einen guten Eindruck, wie riesig so ein Tagebau ist bzw. was für ein Aufwand für die Braunkohle betrieben wurde und wird. Außerdem haben wir eine neu kultivierte Landschaft besucht, die schon vor fast 20 Jahren abgebaggert wurde. Sehr viel wächst dort noch nicht, allerdings wurde zumindest ein Weinberg angelegt. 

 regenerierte Landschaft

Schaufelradbagger

im Kohleflöz

Die letzte Bergbau-Sehenswürdigkeit, die ich besichtigt habe, war das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld. Die F60 („Förderbrücke mit 60 Meter Abtragsmächtigkeit“) ist die größte bewegliche Maschine, die jemals hergestellt wurde. Mit einer Länge von 502 Meter (und 74 Meter Höhe) wird sie anscheinend auch als "liegender Eiffelturm" bezeichnet. 

Ihre Aufgabe war beziehungsweise ist es, Abraum (also wertlose Erden, die über der Kohle liegen), möglichst schnell abzutransportieren. Das macht sie auf beeindruckende Weise, mit bis zu 34.600 m³/h. Nicht zuletzt sind die Maschinen zum Teil schon 50 Jahre im Betrieb und laufen immer noch!

F60 gibt es in der Lausitz nicht nur eine, sondern fünf (in den westlichen Braunkohlerevieren gar keine, weil die Kohle dort tiefer liegt und man solche Brücken nicht verwenden könnte). Vier davon sind noch in Betrieb, die fünfte und neueste wurde in den Neunzigern knapp zwei Jahre nach der Inbetriebnahme zusammen mit ihrem Tagebau stillgelegt. Diese kann jetzt von Besuchern besichtigt werden: Man kann mit einer Führung die ganze Brücke besteigen und bis zum Ende laufen.



Dieses Loch hat die F60 in Lichterfeld in knapp 1,5 Jahren ausgehoben.

Lausitz 1

Ich hatte mich ziemlich spontan entschieden, das lange Wochenende in der Lausitz zu verbringen. Hintergrund war, dass ich schon länger mal einen Braunkohletagebau besichtigen wollte (nicht um zu protestieren, sondern, um mal einen gesehen zu haben – einerseits, weil ich mir schon dachte, dass es beeindruckend ist, andererseits, weil man als Energieverbraucher ja auch wissen sollte, wo der Strom herkommt). Ursprünglich wollte ich in den Westen, zum Beispiel nach Garzweiler, das hatte sich aber nie ergeben. So bin ich jetzt von Berlin aus nach Cottbus gefahren, was sich als gute Wahl erwiesen hat. 

Zum Auftakt war ich eine Nacht im Spreewald, in der Michelsberger Farm in Naundorf. Das ist eine neue Farm mit Restaurant, die vor allem ein Hotel und Restaurant in Berlin versorgt. Auf der Farm wird ein sehr interessanter Permakultur-Ansatz verfolgt, der sich am Aufbau eines Urwalds orientiert. Außerdem gibt es natürlich gutes Essen, das von allen Gästen gemeinsam an einer großen Tafel eingenommen wird. Sehr nette Erfahrung!

Michelberger Garten...

... und Essen.

Nächste Station war das Kraftwerk Schwarze Pumpe, das man mit Führungen besichtigen kann (aus Sicherheitsgründen darf man im Inneren keine Fotos mehr machen, also müsst ihr selbst mal hin). Das Innere ist sehr beeindruckend, voller technischer Superlative, und die Führung wurde von einem ehemaligen Angestellten des Kraftwerks gegeben. Die Kohle der verschiedenen Tagebaue wird zum größten Teil direkt vor Ort in Kraftwerken verbrannt und in Elektrizität umgewandelt.

Schwarze Pumpe

"Schwarze Pumpe" wurde 1993 als Ersatz für mehrere alte DDR-Kraftwerke errichtet. Das Kesselhaus (rechts im Bild) ist 161 Meter hoch und man kommt als Besucher bis in die Aussichtskanzel auf dem Dach. Laut Betreiber (Info-Flyer) kann das Kraftwerk 1.600 MW produzieren, womit sich theoretisch 3 Millionen Haushalte versorgen ließen. Trotz moderner Technik ist es doch einer der 10 größten CO2-Verursacher in Europa:

Infografik: Das sind die größten Klimasünder Europas | Statista Quelle: Statista

Bonus-Aufgabe: Was sagt uns diese Infografik?

24 September 2023

Nicht mehr lange hin

Der unterschätzte bayerische Denker Mühlhiasl hat ja seine Prophezeiungen gerne im Format "Wenn X, nachher is nimmer weit hin"gemacht. Was genau nicht mehr weit hin ist, wird nicht ganz klar, aber jedenfalls nichts Gutes.

Entsprechend sage ich voraus, dass es nicht mehr lange hin ist, denn ich habe mir gegen Ende meines ersten Berliner Sommers noch ein Klimagerät gekauft. So verbrauche ich jetzt jede Menge Strom und erwärme aktiv die Umwelt, habe es aber dafür in einem Zimmer schön kühl. Hintergrund waren die enormen Hitzewellen diesen Sommer. Nach meiner Statistik gab es in Berlin dieses Jahr (bis jetzt) 20 Tage über 28°, dazu alleine im August 4 Nächte, in denen es nicht unter 19° abgekühlt ist, und das bei einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 73%... Also möglicherweise werden wir über kurz oder lang alle solche Kästen in der Wohnung haben.

 
außer Betrieb (Schlauch muss noch aus dem Fenster gehängt werden).

Einstweilen motzt alles, dass die Regierung versucht, fossile Heizungen zu ersetzen, und in Berlin planen sie eine neue Autobahn. Also lange ist's wirklich nicht mehr hin...

Spende für den Klosterbau

Am 26. August ist das Kloster Benediktbeuern in einem Unwetter schwer beschädigt worden - ungefähr zwei Monate, nachdem ich wieder mal für ein paar Tage dort war. Tatsächlich war ich die letzten Jahre öfters mal dort, um zu lesen, zu schreiben, die Ruhe zu genießen oder durch die Gegend zu spazieren. In dem Zusammenhang empfehle ich (wenn es wieder aufmacht) das Gästehaus, das gut, günstig und durchaus weltlich ist (außerdem leicht mit der Bahn zu erreichen, falls die Strecke wieder eröffnet – andere Geschichte).


 Kloster und...

... Gästezimmer (Archiv)

Wenn ihr einstweilen (wie ich) den Wiederaufbau finanziell unterstützen wollt, könt ihr das hier tun. Mein Eindruck ist, dass der geistliche Teil des Klosters nicht gerade floriert und trotz der unglaublich reichen Geschichte (erste Erwähnung im 8. Jahrhundert) ein wenig Hilfe von uns Weltlichen nichts schadet.

 

14 Juli 2023

Urlaub 3: London und Kranzbach

Zu Beginn der dritten Urlaubswoche war ich ein paar Tage in London und hab alte Freund:innen wieder getroffen. Kulturelles Highlight war ABBA Voyage, ein virtuelles Konzert, bei dem man tatsächlich den Eindruck hat, dass die jungen ABBAs live auf der Bühne stehen. Sehr empfehlenswert! Videos gibt's hier, und hier einen Bericht von der Premeiere.

so sieht das dann aus (abbavoyage.com)

 

Die Arena ist transportabel, und daneben hat man praktischerweise auch ein transportables Hotel namens Snoozebox errichtet. Man wohnt dort in Containern - beengt, aber dank Schallisolierung und Klimaanlage sehr bequem. Tipp: Außerdem finden dort die Pre- und After-Show-Parties statt...

Ansonsten war es interessant, über den LSE-Campus zu laufen. Ich bin ja erst 5 Jahre weg, habe ihn aber kaum wieder erkant, weil es so viele neue Gebäude gibt. So sieht jetzt die Ecke mit dem "Old Curiosity Shop" aus:

Ich war wieder mit dem Zug unterwegs, so dass es sich angeboten hat, in Aachen zu übernachten, wo ich ein nettes Abendesssen mit drei Kollge:innen hatte. Leider hat es der ICE wegen der Unwetter nur bis Stuttgart geschafft – mit einem spontan gemieteten Golf hab ich es trotzdem noch an meine vorletzte Station geschafft. Das ist das Kranzbach, ein englisches Landhaus bei Garmisch, in dem jetzt ein schönes Wellness-Hotel ist. Gut erholt geht's dann morgen nach München zum 30-jährigen Abitreffen...

08 Juli 2023

Urlaub 2: Nach Westen

Geographisch hab ich mich in meiner weit zweiten Urlaubswoche immer weiter nach Westen bewegt: Nach Einem weiteren kurzen Abstecher nach München bin ich über Landau, wo ich Verwandte besucht habe, und Konz (bei Trier) weiter nach Paris gefahren.

War sehr nett, unterwegs ein paar alte Bekannte und Verwandte zu treffen! Und ich war erstmals in Luxemburg und habe dort den Länderpunkt für luxemburgisches Essen eingeheimst. Sehr sehenswert auch das Museum in Schengen, wo ja europäische Geschichte geschrieben wirden ist. In Paris war ich ewig nicht mehr (geschätzt 15 Jahre), nehme mir aber vor, bald wieder hin zu reisen.

Morgen geht's nochmal ein Stück nach Westen, nämlich nach London - und weiterhin mit der Bahn.

Süßer Flammkuchen, Landau

Burg Trifels

Saarburg (nähe Trier) - hier geht ein Wasserfall durch due Stadt

Luxemburg

😁

Gerne wieder gesehen: Sainte Chapelle in Paris

30 Juni 2023

Urlaub

Ich bin drei Wochen in Urlaub und reise kreuz und quer durch Europa. Das hat sich so ergeben, weil am letzten Freitag die Hochzeit von Anna und Victor war und in zwei Wochen mein Abijubiläum sein wird. So habe ich den Urlaub dazwischen gelegt und die Tage haben sich sch gefüllt mit Besuchen an Orten, an die ich eh schon lange mal wieder reisen wollte.  

Die Hochzeitsfeier war in der Alpenrose, einem schönen, traditionellen Dorfwirtshaus in Grainbach. Beim Essen fiel allen am Tisch auf, dass alles sehr gut geschmeckt hat: Spargelsalat, Reh, Dessertvariation. Mir war erst gar nicht bewusst, dass ich die Inspiration dafür gegeben hatte: Ich hatte Anna nämlich vorgeschlagen, bei Slow Food nach Wirtshäusern zu suchen, und so ist sie auf die Alpenrose gekommen. Sehr zu empfehlen!

Da ich übers Wochenende in Samerberg war, hab ich auch etwas von der Gegend gesehen. Ich war auf dem Hochries und abends bei der Aussichtskapelle, um den Sonnenuntergang anzusehen:

Ansonsten war ich ein paar Tage in München und bin dort am Wochenende wieder. Zwischendurch war ich mal wieder im Kloster Benediktbeuern, das ein sehr empfehlenswertes (weltliches) Gästehaus hat.

07 Mai 2023

kein Abseits

Ansonsten bekomme ich bald ein Kind, wenn alles hinhaut. Ich habe mich nämlich gerade als Freiwilliger bei kein Abseits gemeldet. Das ist ein Verein, der Kindern Mentor:innen für gemeinsame Freizeitaktivitäten vermittelt. Wenn's was wird, berichte ich davon...

Rom 2023

Ich war im April wieder mit Rupert in Rom - wie es aussieht, hat sich das inzwischen als zweijährige Aktivität etabliert (letztes Jahr hatten wir dafür eine improvisierte Romfahrt in Berlin, die auch zu einigen vielversprechenden Lokalen geführt hat).

Ein touristisches Highlight war diesmal der Petersdom, in dem wir wegen der risiegen Warteschlangen ewig nicht mehr waren. Jetzt kam raus, dass die Schalngen genau so lang sind, wenn man eine Führung bucht. Wir mussten also ca. 1,5 Stunden warten, aber weil wir schon gebucht hatten, haben wir das durchgezogen und kamen gleich noch in den Genuss der Kuppel und der Krypta. Außerdem waren wir im Lateranpalast (neu für Touristen zugängig), mal wieder im Palazzo Barberini (feine Kunst, auch wenn gerade vieles verleihen war) und zum ersten Mal überhaupt auf dem Coelio (immerhin einer der klassischen 7 Hügel).

Auch beruflich für mich interessant war der VR Bus, der eine kleine Runde durch das antike Viertel von Rom dreht und dabei gelegentlich Bildschirme vor den Fenstern herunter lässt, auf denen dann 3-D Rekonstruktionen der antiken Stadt gezeigt werden. Sehr beeindruckend!


vorm Forum

Klassiker: Pallaro

Blick vom Petersdom

Coelio


21 Februar 2023

Gäste willkommen!

Inzwischen ist auch mein letztes fehledes Möbelstück angekommen, nämlich mein Schlafsofa! Das dient hauptsächlich als Zweitsofa in meinem Büro, lässt sich aber auch zu einem bequemen Gästebett ausklappen:


 Also, besucht mich mal, am besten mit der BVG 😅



19 Januar 2023

Kulturtagebuch

Das Berliner Kulturleben war ja einer der Gründe, weshalb ich hierher gezogen bin, und tatsächlich hab ich in den ersten paar Monaten auch schon einige tolle Sachen gesehen:

  • Ich hab mir eine Jahreskarte für die Museen gekauft und war schon in der neuen Nationalgalerie und der Gemäldegalerie. Sehr interessant war auch das Pergamon-Museum. Das ist zwar noch länger im Umbau und nur teilweise geöffnet, dafür gibt es aber ein 360°-Panorama, in dem man sieht, wie der Pergamon-Altar damals in der Landschaft lag und genutzt wurde.
  • Ich war in der Philharmonie und mehrfach im Konzerthaus (ihrem Ostberliner Gegenstück). Dort gibt es ein sehr interessantes Programm, unter anderem gab es ein Festival mit ungewöhnlicher Musik. Wir haben einen Abend nur mit Musik von Komponistinnen gesehen (Tipp: Louise Farrenc). Oh, und im Sommer wird Joana Mallwitz neue Generalmusikdirektorin!
  • Es gibt vier Opernhäuser in Berlin, ich war aber erst in einem, nämlich der Komischen Oper, die demnächst länger renoviert wird. Dort läuft noch eine sehr beliebte Inszenierung der Zauberflöte, bei der das Bühnenbild als Film an die Wand geworfen wird und die Figuren sich darin bewegen (oder an der Wand hängen). Sehr eindrucksvoll! Mehr Bilder, wenn ihr dem obigen Link folgt.

 
 Foto: Iko Freese / drama-berlin.de

  • Zuletzt war ich in meinem Kiez-Kino (Eva Lichtspiele), wo jeden Mittwoch Nachmittag ein "alter deutscher Film" läuft. Klingt schlimmer, als es war - tatsächlich war der Film, Gabriele Dambrone von 1943, richtig gut. Gibt's auch auch auf Youtube (Tipp: Highlight ab 1:18:00).