02 Juni 2007

In Budapest

So, ich bin gut in Budapest angkommen und habe schon eine Menge gesehen. Budapest ist eine sehr tolle Stadt, ihr müsst unbedingt mal hin! Sieht ein bisschen aus wie Wien, vielleicht noch eine Spur bombastischer. So sieht z. B. das Parlament aus:

Ich wohne sehr nett in einem privaten Appartement ganz in der Nähe des Zentrums. Die Straße vor dem Haus ist eine Fußgängerzone mit lauter Cafes:

Und das ist der Innenhof von unserem Haus:

Gestern hab ich einen Crashkurs in ungarischer Geschichte absolviert, als ich erst in der großen Synagoge

war und dann im Nationalmuseum. Darüber lernt man ja bei uns nicht viel. So weiß ich jetzt, dass Ungarn erst im März 1944 von den Nazis besetzt wurde, und dass trotzdem 600.000 von 6 Millionen Juden getötet wurden. Heute hat Ungarn die drittgrößte jüdische Gemeinde in Europa (nach England und Frankreich), und es gibt 32 Synagogen in Budapest.

Gestern Abend war ich in der Oper und habe Tosca gesehen! War sehr nett, obwohl die Kombination Italienisch mit ungarischen Übertiteln nicht wirklich zum Verständnis beigetragen hat. Das Opernhaus sollte, als es gebaut wurde, mit Wien und Dresden konkurrieren, und braucht sich auch nicht zu verstecken:

Das Wetter ist meistens sonnig, bis auf einzelne Schauer, es gibt gutes Essen und Trinken, und so bin ich guter Dinge. Als ob all die Sehenswürdigkeiten nicht reichen würden, ist Budapest auch noch die Thermenhauptstadt Europas. Ich habe eine lange Liste an besuchenwerten Bädern und schaue, dass ich gleich ins eins komme.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Vielleicht hättest Du Dir während meines Tosca-Kurzreferats bei der Sora Margharita doch Notizen machen sollen.

Rupert