Brot gehört ja zu den Dingen, die man als Deutscher im Ausland am meisten vermisst, und so hab ich aus eine Laune heraus am Wochenende zum ersten Mal selbst Brot gebacken! Ging ganz einfach - man sucht sich ein Rezept für Bauernbrot, und dann muss man nur etwas Teig kneten, ihn hin und wieder gehen lassen und schließlich in den Ofen stecken. Hat auch fürs erste Mal ganz gut geklappt:
Prima Sache, solltet ihr auch mal probieren (aber Vorsicht: Kohlehydrate!). Hauptproblem war, das richtige Mehl aufzutreiben. Ich hab mich erst mühsam in das System der Mehltypen eingearbeitet, um dann festzustellen, dass es hier v.a. unspezifiziertes Weizenmehl gibt, das zudem schon Backpulver enthält ('self-raising'). Nach einer Tour durch die Delikatessläden meines Vertrauens hatte ich dann aber je ein akzeptables Weizen- und Roggenmehl.
Geschmacksnotizen: Erst erschreckend ähnlich dem irischen Sodabrot; wenn man es aber eine Weile liegen lässt, stellt sich doch der vertaute Geschmack ein. Recht lecker - beim nächsten Mal nehm ich noch mehr Gewürze (und halt gescheites Mehl).
07 November 2007
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3 Kommentare:
lieber flori,
herzlichen glückwunsch zum ersten selbstgebackenen brot!
wenn du spezielles mehl brauchen solltest, laß es wissen, wir versuchen dann, es zu schicken!
für heute herzliche grüße,
auch von uschi,
dein papa
sieht doch sehr lecker aus! ich kann dir empfehlen, dir einen schamottstein zu besorgen, damit kann man selbst im elektrobackofen steinofenbrot simulieren. und sonst hilft fertig-sauerteig. den kann man bestimmt auch per post nach irland spedieren!
grüsse,
katharina
ich kann bestätigen, dass es lecker schmeckt! :-)
Roland
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