Die Welt der Computerspiele ändert sich: Meine Eltern daddeln seit über einem Jahr mit ihrem Nintendo DS, und ich stand vorhin in meinem Wohnzimmer und habe Tennis gespielt. Ich bin nämlich stolzer Besitzer einer Wii (auch von Nintendo).
Das tolle an der Wii (und dem DS) ist, dass sie sich aus dem Wettrennen um die leistungsfähigste Konsole raushalten und statt immer realistischerer Grafik lieber interessante neue Spielkonzepte bieten. Die Wii hat eher simple Grafiken, ist aber so leicht zu bedienen, dass auch Leute damit zurecht kommen, die noch nie Computerspiele gespielt haben. Zum Tennisspielen schwingt man den Controller hin und her wie einen Tennisschläger.
Und auch die Spielkonzepte ändern sich: So gibt es immer noch klassische Spiele, in denen man Prinzessinnen rettet, aber auch Spiele, in es gar nichts mehr zu spielen gibt und man z.b. nur durchs Meer taucht. Spätestens wenn Wii fit rauskommt, werden sich meine Eltern sicher auch überlegen, ob sie eine Wii kaufen sollten. ;-)
Eins der Blogs, die ich verfolge, ist The Culprit von Robert X. Cringely (der auch die super Doku Triumph of the Nerds gedreht hat). Im aktuellen Beitrag schreibt er, dass es vielleicht in Zukunft keine Schulen mehr geben wird und wir alles über Videospiele lernen. Das geht vielleicht etwas weit, aber zumindest mir wäre es damals schon recht gewesen.
07 April 2008
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