09 August 2016

Rest von Kanada

Nach Toronto wollte ich zumindest etwas Sightseeing betreiben, und da hat sich als günstigste Option Niagara angeboten. So hab ich dort das Wochenende nach der Konferenz verbracht.

Die Niagarafälle sind wirklich sehr beeindruckend, auch wenn sich drum herum eine etwas bizarre touristische Industrie gebildet hat. Interessant ist aber, dass es ohne sie die Fälle ggf. gar nicht mehr gäbe: Sie werden nämlich seit dem 19. Jh. zur Wasserkraftgewinnung genutzt und auch jetzt schon nachts und im Winter auf die halbe Wassermenge heruntergedreht (so dass mehr Strom produziert wird). Also wenn nicht Leute wie ich alberne Wasserfallbootsfahrten usw. buchen würden, würden sie vielleicht eines Tages ganz abgestellt. So lange noch:


Am Tag danach war dann das angenehme Kontrastprogramm, durchs Hinterland zu reisen und das Weingut Peller aufzusuchen, das sehr leckere Weine macht und sich insbesondere auf Eiswein spezalisiert hat (das Klima ist nämlich ideal, weil es im Sommer heiß ist und im Winter sehr kalt). Außerden gab es ein leckeres Menü mit Weinbegleitung, also runde Sache.

Also Bonusstation hatte ich dann auf dem Rückflug noch 6 Stunden Aufenthalt in St. John's in Neufundland, der östlichsten Stadt Nordamerikas, weil Westjet (das kanadische Ryanair) mir einen zwar günstigen, aber auch etwas kompizierten Flug verkauft hat. Sehr angenehm und deutlich weniger heiß. Und mit schöner Aussicht, wenn man sich auf den Stadtberg heraufschleppt:


Mehr Fotos im Album von letzter Woche.

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