05 Dezember 2017

Wohin denn ich?

Das schöne Zitat von Hölderlin ist ja so etwas wie mein Leitmotiv, und jetzt gibt es eben wieder mal eine Phase, in der ich überlege, wohin mit mir.

Mein derzeitiger (Postdoc-)Vertrag geht noch bis März und ich dachte erst, dass es schon Möglichkeiten geben wird, ihn zu verlängern. Jetzt kam aber heraus, dass das nicht so sicher ist - mein supervisor hat zwar ein neues Projekt am Start, das geht aber wohl erst im Herbst los und außerdem werden sich wahrscheinlich Gott und die Welt bewerben, so dass nicht klar ist, ob ich die Stelle bekommen würde. Und nach 6 Jahren LSE hab ich auch das Gefühl, mal wieder woanders hingehen zu können.

So bewerbe ich mich derzeit gelegentlich auf interesssante akademische Stellen - bisher aber ohne Erfolg, weil ich noch keine Veröffentlichungen (papers in den richtigen Fachjournalen) habe. Andererseits kann es auch sein, dass ich einen Job bekomme, bevor ich etwas veröffentliche - also mal sehen. Zumindest gibt es immer wieder vielversprechende Stellenangebote.

Wenn sich aber bis März nichts ergibt, plane ich, erst mal ein Sabbatical zu machen und in Ruhe an meinen Veröffentlichungen zu arbeiten. Ob ich das dann von London aus machen würde, weiß ich noch nicht - vielleicht ziehe ich auch weg, bis sich ein neuer Job ergibt ("soft flexit"). Also, wer mich hier besuchen will: Macht das lieber bald...
nur eine Option

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