19 Januar 2023

Kulturtagebuch

Das Berliner Kulturleben war ja einer der Gründe, weshalb ich hierher gezogen bin, und tatsächlich hab ich in den ersten paar Monaten auch schon einige tolle Sachen gesehen:

  • Ich hab mir eine Jahreskarte für die Museen gekauft und war schon in der neuen Nationalgalerie und der Gemäldegalerie. Sehr interessant war auch das Pergamon-Museum. Das ist zwar noch länger im Umbau und nur teilweise geöffnet, dafür gibt es aber ein 360°-Panorama, in dem man sieht, wie der Pergamon-Altar damals in der Landschaft lag und genutzt wurde.
  • Ich war in der Philharmonie und mehrfach im Konzerthaus (ihrem Ostberliner Gegenstück). Dort gibt es ein sehr interessantes Programm, unter anderem gab es ein Festival mit ungewöhnlicher Musik. Wir haben einen Abend nur mit Musik von Komponistinnen gesehen (Tipp: Louise Farrenc). Oh, und im Sommer wird Joana Mallwitz neue Generalmusikdirektorin!
  • Es gibt vier Opernhäuser in Berlin, ich war aber erst in einem, nämlich der Komischen Oper, die demnächst länger renoviert wird. Dort läuft noch eine sehr beliebte Inszenierung der Zauberflöte, bei der das Bühnenbild als Film an die Wand geworfen wird und die Figuren sich darin bewegen (oder an der Wand hängen). Sehr eindrucksvoll! Mehr Bilder, wenn ihr dem obigen Link folgt.

 
 Foto: Iko Freese / drama-berlin.de

  • Zuletzt war ich in meinem Kiez-Kino (Eva Lichtspiele), wo jeden Mittwoch Nachmittag ein "alter deutscher Film" läuft. Klingt schlimmer, als es war - tatsächlich war der Film, Gabriele Dambrone von 1943, richtig gut. Gibt's auch auch auf Youtube (Tipp: Highlight ab 1:18:00).

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