17-21°C, manchmal Schauer
Ich reise ja gerne ohne Flüge, und so ergab es sich, dass ich auf der Hinfahrt nach Norwegen ein paar Tage Aufenthalt in Kopenhagen hatte. Sehr gut, denn da war ich nur einmal kurz vor langem. Angereist bin ich mit dem Flixbus, das ist zwar nicht so komfortabel, dafür verbringt man 2 (von 8) Stunden auf der Fähre von Rostock nach Gedser und kann sich da die Beine vertreten.
„Wenn das Volk sich amüsiert, politisert es nicht“ – mit dieser Argumentation bekam der Gründer vom König die Erlaubnis, den Tivoli-Vergnügungspark (damals am Rand von Kopenhagen) zu bauen. Jetzt liegt er zentral am Hauptbahnhof. Nicht sehr groß, aber einiges geboten, von gutem Essen bis zu einer hinreichend halsbrecherischen Achterbahn.
Stimmung…
Ansonsten hab ich das berühmte Kopenhagener Essen vor allem in Form von Smørrebrød kennengelernt. Ist aber auch eine feine Sache, denn es wird kreativ und mit guten Zutaten belegt:
Schwarzwurzel, Dotter, Pfifferlinge und Haselnuss
Radgefahren wird auch viel, aber gar nicht so exzessiv, wie ich es mir vorgestellt hatte (ich dachte, dass man z.B. in Münster mehr Radler sieht). Jedenfalls gibt es überall breite Radwege und alle nehmen aufeinander Rücksicht. Das ist die berühmte schlangenförmige Fahrradbrücke durchs Hafenbecken:
Highlight war das Absalon – das ist ein Kulturhaus in einer ehemaligen Kirche, in dem Yogakurse und ähnliche Veranstaltungen stattfinden. Dazu gibt es aber jeden Abend ein günstiges Abendessen, bei dem 200 zufällige Leute an langen Tischen sitzen und sich miteinander unterhalten. War sehr toll – an meinem Tisch gab es zwei Dänen, zwei Belgier, eine Schweizerin und eine Australierin. Gerne auch in Berlin nachahmen…! 😁





1 Kommentar:
Sieht ja ganz herrlich aus.
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