Nach einer kleinen Pause bin ich seit November wieder Mitglied in einem Toastmasters-Club: Ich hab ganz in der Nähe einen sehr netten Club, die Meisterredner, gefunden. So freue ich mich einerseits, dass ich wieder toastmastern kann. Andererseits möchte ich auch versuchen, einen eigenen Club zu gründen.
Hintergrund ist, dass ich, wie wahrscheinlich wir alle, mir Sorgen über das Erstarken autoritärer Parteien mache, die die Grundwerte von Demokratie und Rechtsstaat in Frage stellen. Also hab ich mich gefragt, was ich dagegen tun kann, und kam darauf, dass ich als Toastmaster ja helfen kann, jungen Leuten, die in die Politik möchten, Rede- und Führungsfähigkeiten zu vermitteln. Das macht Toastmasters International ja inwischen seit 100 Jahren... und ich auch schon seit 2008.
Der neue Club soll sich slso an junge Leute in Politik und Zivilgesellschaft richten und ihnen helfen, demokratische Narrative zu stärken und positive Visionen für die Zukunft zu entwickeln. Das Konzept habe ich schon: https://stimmenfuermorgen.carrd.co/.
Das Ganze ist andererseits kein Selbstläufer, weil Toastmasters traditionell große Hemmungen haben, überhaupt über Politik zu reden. Deshalb wurde mein Antrag erst mal abgelehnt (das hat sich aber inzwischen geklärt). Jetzt suche ich nach erfahrenen Toastmaster:innen, die bei der Gründung mithelfen, und mache gerade eine kleine Runde durch die Berliner Clubs. Bleibt spannend.
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