01 Februar 2026

Winter in Berlin

Das Jahr ging dramatisch los in Berlin, mit einem Stromausfall, der dazu führte, das 100.000 Leute bis zu vier Tage keinen Stron (kein Licht, Internet, Hirzung...) hatten. Glücklicherweise war ich nicht betroffen. Ich versuche ja, auf grundlegende Krisen zumindest etwas vorbereitet zu sein, weiß aber nicht, wie man sich auf sowas vorbereitet. Soll ich mir jetzt einen Stromgenerator kaufen?

Zudem erwischte der Stromausfall die Stadt in einem der kältesten Winter seit langem, mit teilweise zweistelligen Minusgraden. Und es wurde mal wieder klar, dass die Stadt auf Zwischenfälle aller Art nicht so gut vorbereitet ist, wie sie vielleicht meint. Ich hab einen Betroffenen getroffen, der ziemlich sauer war, weil er in seinem Rathaus niemanden gefunden hatte, der helfen konnte oder auch nur genug Durchblick hatte. Das schlechte Bild, das der Regierende Büregermeister insgesamt abgegeben hat, passt da gut dazu.

Verbrauchertipp: Passenderweise hatte ich mir gerade ein Solarradio mit Kurbel für solche Notfälle angeschafft, das man wohl schon haben sollte. Mein Bekannter meinte, dass er erst nach 6 Stunden erfahren hat, was los war, als eine Nachbarin bei ihm vorbeikam... 

Einstweilen gab es am vergangenen Wochenende so viel Eisregen, dass das gesamte Trambahnnetz in Berlin stillgelegt werden musste und erst nach mehreren Tagen langsam wieder in Betrieb ging. Besonders ungünstig, weil es das viertgößte Trambahnnetz der Welt ist und es insbesondere im Ostteil der Stadt keine Alternativen dazu gibt.

Unser Haus hat heuer immerhin Witnerdienst (hatte die letzten Jahre nicht geklappt), aber es ist ganz schön glatt:

Blick aus der Küche

Ich genieße trotzdem den Winter, gehe gelegentlich in die Sauna und hab es schön warm zuhause. Nächstes Wochenende plane ich ein Studienwochenende in Neuruppin und hoffe, dass alles klappt...

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