Von der Qualität der irischen Fertig-Gerichte war ja schon die Rede. Sie sind so gut, dass sogar Caro, mit der ich früher mal eine Stude durch die Stadt geirrt bin und versucht habe, ein Restaurant zu finden, das ihren Ansprüchen genügt, sie mochte (nicht alles, aber manches). Die herrschende Meinung ist, das Tesco sehr gut ist und Marks&Spencer noch ein bisschen besser. Inzischen hab ich zwei irische (!) Herausforderer gefunden, die gleich noch mal bessere Sachen herstellen:
Cully and Sully sind zwei junge Herren, die sich vorgenommen haben, das beste Fertigessen herzustellen. Ich hab letzte Woche endlich ihren berühmten
Cottage Pie ausfindig gemacht,

der in der Tat sehr lecker ist (vielleicht etwas schwach gewürzt) und der in einer richtigen Keramikschale verkauft wird. Entsprechend geht es auf der Website vor allem um die Frage, was man nach dem Essen mit diesen Schalen machen soll. U.a. kann man sie anmalen, von Tanten auf Flohmärkten verkaufen lassen oder kranke Hühner damit füttern. Nette Sache.
Noch toller ist
Donnybrook Fair. Eine Kollegin mit dem passenden Namen Eva hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es in meiner Gegend außer dem 24-Stunden-Tesco noch einen anderen Supermarkt gibt, eben jenen Donybrook Fair.

Hier gibt es nicht nur leckere Fertiggerichte aus eigener Produktion, die wie frisch gekocht schmecken, sondern auch frische Sachen, italienische Nudeln, deutsche Wurst, französischen Käse und nicht zuletzt den guten, guten
Whittard-Tee, den ich früher mühsam aus England importieren musste. All das hat mich jedenfalls neulich motiviert, mir zum erstenmal, seit ich hier bin (!), selber etwas zu kochen. Und das ist doch das allerbeste...
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