So, ich bin wieder gut aus den USA zurückgekommen und gleich danach umgezogen. Aber der Reihe nach:
Fotos liefere ich noch nach, wenn Zeit ist. :-)
10. -12. 8. AMCIS, Boston
Der Hauptanlass für meine Reise war ja, dass ich meine Forschung auf der AMCIS-Konferenz präsentiert hab. Ist gut gegangen und war eine nette Konferenz, auf der ich überraschend viele bekannte Gesichter wiedergetroffen hab - ist eben eine kleine community. Ich hab gleich am ersten Tag meine Präsentationen gehalten und eine session gelietet, so dass ich es den Rest der Zeit ruhger angehen lasen konnte. So hab ich auch etwas von Boston gesehen (zumindest mit der "hop on hop off"-Tour). Sehr nett, aber die meisten Sehenswürdigkeiten (freedom trail) sind eher für Amerikaner interessant.
13.-15. 8. New York
In New York bin ich in einem sehr netten Hotel gelandet, dessen winzige Zimmer wie Schiffskabinen aussehen (und in dem schon die Überlebenden von der Titanic untergebracht waren). Lustigerweise hab ich mich dort mit einer deutschen Freundin aus London getroffen, die gerade nach Boston gezogen ist... Ansonsten hab ich zielstrebig sightseeing betrieben, weil ich überhaupt erst zum 2. Mal da war (und das erste Mal war in den Achtzigern...).
Höhepunkte waren das Metropolitan Museum (sehr gut sortiert) und die Gedenksätte für den 11. September (lehrreich und würdevoll). Außerdem fiel mit hier auf, das ich mir eine Sonnenfinsternisbrille zulegen sollte (wer weiß, wo meine alte ist...), somit bin ich noch ins Museum of Natural History gegeangen. Sah auch sehr vielversrepchend aus, aber ich hab es aus Zeitgründen nur ins Hayden Planetarium geschafft. Auch sehr interessant mit guter Show über den Aufbau des Universums, nur gab es keine Brillen.
Jedenfalls gerne mal wieder nach New York...
16. - 18. 8. Chicago
Unerwartet gelungen war die Bahnfahrt nach Chicago, für die ich mit einen Schlafwagen mit eigenem Winzabteil gegönnt habe. Sehr angenehm, und man bekommt kostenloses Essen und Softdrinks im Speisewagen. Das Ergebnis war, dass ich die meiste Zeit mit einem Herrn aus Boston und einem schwulen Paar aus Vermont, die alle auf dem Weg zur Sonnenfinsternis waren, im Speisewagen verbracht hab. Sehr lustig. Mittelfristiger Plan: doch mal die coast to coast-Route in Angriff nehmen (ab 186 $ , aber mit Sitzplatz und ohne zwischendurch auszusteigen...).
Chicago jedenfalls! Unfassbar schwül, aber auch wieder sehr nett. Ein Höhepunkt war wiederum das Planetarium - nicht nur, weil ich dort endlich meine Sofi-Brille bekommen hab, sondern weil es auch wieder sehr interessant war und zudem schön gelegen am Ende eines Piers.
18. - 20. 8. Indianapolis
Übers Wochenende war ich dann in Indianapolis, wo es außer der Indy 500-Rennstrecke (ignoriert) nicht viel zu sehen gibt. Dafür wohnt dort meine alte Bekannte Joan, die ich mal in Dublin kennen gelernt hab und die inzwischen eine sehr nette Tochter hat. So hab ich mich mit den beiden getroffen und es ruhig angehen lassen. Aufgrund ihrer unsportlichen Öffnungszeiten hab ich es leider knapp verpasst, die amische Bäckerei im Ort zu besuchen, die angeblich die besten Donuts (Krapfen?) weit und breit hat.
30 August 2017
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