Ab Indianapolis gibt es keine Züge mehr, und so bin ich mit dem Greyhound nach Nashville, Tennessee gefahren, um die Sonnenfinsternis am 21.8. zu sehen.
Ich hatte sogar ein Auto gebucht, um notfalls hin und her fahren zu können, bin aber dann doch in meinem Motel geblieben und hab von dort aus gekuckt.
Kurz vor der totalen Finsternis sind Wolken aufgezogen und haben die Sonne verdeckt, aber glücklicherweise sind sie rechtzeitig verschwunden. Anscheinend haben nicht alle in Nashville so einen guten Blick gehabt:
War natürlich nicht so gesellig wie unsere 1999er Sonnenfinsternis, aber ein toller Anblick – und eine gute Ausrede, um eine schöne Reise zu unternehmen.
Verkehrs- und sonstiges Chaos ist so ziemlich ausgeblieben, obwohl 12 Millionen Menschen im Bereich der totalen Finsternis leben und bis zu 7 Millionen Besucher erwartet waren – damit sollte es eines der größten Ereignisse aller Zeiten gewesen sein, was die Besucherzahl angeht. Insofern schade, dass sich die Berichterstattung hauptsächlich auf Trump und seine fehende Brille konzentriert hat. Hier sind ein paar andere Reaktionen.
Die nächsten Sonnenfinsternisse sind in Südamerika, 2024 dann nochmal in den USA und 2026 in Spanien. Fahren wir hin?
02 September 2017
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