21 Oktober 2021

Wandel und Beständigkeit

Wir waren endlich mal wieder in Rom, was natürlich dieses Jahr sehr spannend war – nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen meines neuen Jobs. Hat aber gut geklappt: Mein Arbeitgeber hat mich netterweise in Urlaub gehen lassen und Italien ist streng genug mit Corona-Checks, dass man sich relativ sicher fühlt.

Es war sogar ein Jubiläum: Vor 25 Jahren war ich erstmals mit dem Rupert dort! Spannend war die Frage, was denn während der Krise aus unseren Lieblingsrestaurants geworden ist. Die gute Nachricht: Anscheinend hat keines geschlossen. Einige sind offensichtlich unter neuer Führung, von jungen Leuten (und fast immer mindestens so gut wie früher), so dass die Tradition weitergeführt wird. In einem Lokal hat uns sogar der Wirt erzählt, dass er den Laden von seinem Vater übernommen hat, der jetzt 86 ist.

Erfreulich ist aber auch, dass es in Italien weiterhin üblich ist, dass auch junge Leute (zusammen mit den Alten) am Samstag Mittag traditionell italienisch essen gehen. In dem Zusammenhang gab es eine tolle Wiederentdeckung: Die Trattoria da Riccardo, wo wir vor ca. 20 Jahren mal waren und von dem wir dachten, er wäre geschlossen (weil wir ihn einmal nicht gefunden hatten - liegt sehr abseits in einem Vorort), ist tatsächlich noch da und wird kompetent von jungen Leuten geführt.

 

Carbonara und...

... random Gäste im Riccardo

Einen Verlust gab es aber doch: Das Albergo Sole, das uns all die Jahre klaglos beherbergt hat, ist ohne Angabe von Gründen geschlossen – so weiß man nicht, ob wir mal wieder dort auf der Dachterrasse sitzen werden.

Archivbild 

Sightseeing haben wir natürlich auch betrieben. Highlights waren die Domus Aurea, Ruinen des riesigen Hauses von Nero, und Castel Gandolfo, die Sommerresidenz der Päpste, die erst seit kurzem überhaupt zugänglich ist:

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