Zum Ende des Jahres wollte ich euch noch von ein paar kulturellen Highlights berichten, die sich im Lauf des Jahres ergeben haben. War einiges los, und man kommt ja nicht mmer gleich zum Bloggen...
- Im Februar war ich erstmals auf der Berlinale und habe unter anderem den schömnen alten Film "Splendour in the Grass" gesehen.
- Berlin hat ja vier Opernhäuser - im März waren wir in der Oper Neukölln in "Besame Mucho". Klein und off-mainstream, aber sehr gut gemacht.
- Auch im März war ich auf der Lesung von Wilhelm Schmid, Berliner Philosoph, der sich mit Lebenkusnt beschäftigt. Buchtipp: Schaukeln.
- Im Mai gab es gleich um die Ecke im Haus der Berliner Festspiele das Theatertreffen, dort habe ich eine interessante niederländische/ Bochumer Produktion namens "Der Bus nach Dachau" gesehen.
- Auch Mai: Auf dem Dorotheenstädter Friedhof mitten in der Stadt kann man jedes Wochenende die Lichtinstallation Luther's Light von James Turrell besichtigen. Sehr beeindruckend!
- Juli: Das Pergamon-Museum ist bis auf weiteres geschlossen, es gibt aber weiterhin das sehr schöne Panorama von Yadegar Asisi, in dem man einen Eindruck bekommt, wie der Altar damals in der Landschaft lag und genutzt wurde. Schwer zu beschreiben, aber sehr sehenswert!
- September: Es ist mir gelungen, Tickets für Hamlet in der Schaubühne zu bekommen. Die sind schnell vergriffen, weil alle Lars Eidinger sehen wollen. War tatsächlich sehr beeindruckend.
- Seit September: Ich habe ein Chefdirigentinnen-Abo fürs Konzerthaus (das sowieso sehr gute Sachen macht). Dort ist seit dieser Saison Joanna Mallwitz Chefdirigentin, die gleich noch mehr Schwung in den Laden bringt. SZ-Abonent:innen können hier ein schönes Porträt über sie lesen.
- Dezember: Ich war spontan im Pierre-Boulez-Saal auf dem Mendelssohn-Festival, auf dem v.a. auch Musik von Leuten, die im Holocaust umgekommen sind, gespielt wuirde. Entdeckung: Viktor Ullmann, dezente Vertonung der "Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", schön gesprochen von Dietrich Henschel.
Schöner Saal und man kann praktisch direkt bei den Musiker:innen sitzen ("Parterre"). Nachteil war, dass der Sänger mir zuerst den Rücken zugewandt hatte.

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