27 März 2026

Digitale Souveränität

Digitale Souveränität ist ja gerade ein großes Thema. Mit den schwierigeren Beziehungen zu den USA stellt sich die Frage, ob es eigentlich eine gute Idee ist, seine Daten und Services amerikanischen Anbietern anzuvertrauen. Ich bin da schon etwas weiter - weil ich von den ständigen, nicht optionalen KI-Angeboten genervt bin, hab ich von mir aus angefangen, auf manche Dienste zu verzichten.

  • vor allem benutze ich seit letztem Jahr nicht mehr Google als Suchmaschine, sondern kagi. Kostet zwar etwas (und ist auch amerikanisch...), verarbeitet dafür aber keine Daten von Nutzys und nutzt KI nur, wenn man ausdrücklich drum bittet. Ich hatte in meinem externen Blog ausführlich darüber geschrieben.
  • Microsoft Office mit seinem grässlichen Copilot nicht mehr zu nutzen, war (für private Zwecke) überaus einfach. So nutze (und unterstütze) ich jetzt LibreOffice, das noch nicht in jeder Hinsicht perfekt ist, aber hey! Ansonsten schreibe ich jetzt öfters mal in anderen Anwendungen, z.B. markdown-Notizen (derzeit in Typora) oder größere Texte in Scrivener.
  • Zum Speichern von Dateien und für sonstige Dienste hatte ich erst nextcloud ausprobiert, was mir aber etwas zu kompliziert war. So bin ich jetzt bei Proton aus der Schweiz, die teilweise sehr gute Dienste (z.B. Proton Mail!) anbieten und die besonders mit Datenschutz und Sicherheit werben. Mal sehen.
  • ansonsten teste ich verschiedene andere Dienste und schau mal, was dabei rauskommt. 

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