02 Juli 2026

Endgegner Minusgrade

Ein wichtiger Teil meiner Urlaubsplanung war ja, der möglichen Sommerhitze in Berlin zu entkommen - das hat fast zu gut geklappt.

In Berlin gab es während unseres Urlaubs 5 Tage mit mehr als 30° C und einmal 38,4 °C. Für Namibia hab ich keine Statistiken rausgesucht. Gefühlt war es auf dem Spaziergang durch die Wüste am heißesten (aber nicht über 30° C). Nachts war es immer kühl bis sehr kühl und tagsüber meistens sehr angenehm (mit regionalen Unterschieden, z.B. Swakopmund hat immer ein Seeklima und wird wohl auch als das südlichste Ostseebad bezeichnet).

Zum Schluss der Rundreise sind wir für zwei Nächte in der schönen Onjala Lodge, die in der Nähe des Flughafens auf 1.700 Metern Höhe in den Bergen liegt. Unser Reiseleiter ist gestern weitergezogen, aber wir sind immer noch gut betreut, denn die Lodge gehört Chamäleon, unserem Reiseanbieter. So gibt es hier verschiedene Aktivitäten wie Safaris, Wellness und sogar eine Sternwarte!

Allerdings wird es mir langsam zu kalt… Letzte Nacht hatten wir laut Handy -7°C und in der Früh waren es 15°C im Zimmer. Heizungen gibt es nicht, dafür sind die Betten mit elektrischen Heizdecken ausgestattet. Und wir sind ja von der Nacht in der Wüste abgehärtet, also geht es schon.

Jedenfalls sollte man sich im namibischen Winter auf alle Temperaturen, mindestens von 0 bis 30°C einrichten - gerne auch innerhalb eines Tages. Ich bin also froh, dass ich meine Skijacke (Handschuhe, Mütze, Schal…) dabei habe. Und vermisse die deutsche Hitze nicht.


Zwiebellook (kalter Morgen in den Dünen)

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