22 März 2006

Notiz über den 'Wunderblock'

Ein Kollege hat mir heute seinen Sony eBook-Reader vorgeführt, den er vor zwei Jahren in Japan gekauft hat, und ich bin ziemlich begeistert. Das Ding sieht aus wie ein etwas großer PDA mit sehr gutem Bildschirm, auf dem abwechselnd japanische Menüs und englische Texte erscheinen. Das Tolle, ja Unheimliche daran ist, dass man die Batterie herausnehmen kann, und die Anzeige trotzdem auf dem Bildschirm bleibt.
Das Ganze basiert auf elektronischem Papier, einer Erfindung, die schon länger auf ihren Durchbruch wartet. Der wird aber kommen. Es ist eine dünne Folie, in der sich viele kleine Kugeln befinden, die auf der einen Seite weiß und auf der anderen schwarz sind (so hat man es mir erklärt). Diese fungieren als Bildpunkte, die eben entweder auf weiß oder auf schwarz gedreht werden. Das Ergebnis ist ein "Bildschirm", der keinen Strom braucht, sobald die Anzeige hergestellt ist, und der einen ähnlich hohen Kontrast hat wie Papier, so dass man ihn auch im Sonnenlicht lesen kann.

Anscheinend ist die Technik ausgereift, es gibt eher Probleme damit, wie der "Content" umgesetzt bzw. die Rechte verwaltet werden. Die Weiterentwicklung des Ganzen erscheint demnächst: iRex.

Keine Kommentare: