In Swakopmund haben wir eine Katamaran-Fahrt in Walvis Bay gemacht. Das ist eine Bucht in der Nähe, in der sich der einzige Hochseehafen Namibias befindet (auch Anlaufstelle für Kreuzfahrtschiffe). Höhepunkt war dabei, dass ein paar Robben und Pelikane an Deck kamen und man sie streicheln konnte. Nachmittags sind wir durch die Stadt gelaufen, haben (zu viele) Bücher im deutschen Buchladen gekauft und sehr leckeren Apfelkuchen in Café Anton (ist wohl berühmt) gegessen.
Gestern sind wir lange durch die Gegend gefahren, weil es jetzt Richtung Norden geht. Namibia ist doppelt so groß wie Deutschland (hat aber nur 3 Mio. Einwohner) und wir klappern einen Gutteil des Landes in 2 Wochen ab, also gehört die Fahrerei dazu. Abends sind wir in einer Gästefarm angekommen, die von einer namibischen Familie mit deutschen Wurzeln geleitet wird. D.h. Ihre Vorfahren kamen im 19. Jahrhundert hierher. Unser Reiseleiter ist dagegen gebürtiger Deutscher und inzwischen Namibier, hat aber auch länger auf einer Farm gelebt, die sein Großvater gegründet hat, also verschwimmen die Grenzen zwischen den Nationalitäten ein bisschen. Es kam raus, dass die Gastfamilie seine Familie sogar kennt, denn anscheinend ist Namibia letztlich ein Dorf.
Aussicht zum G&T
Die Farm ist sehr schön und wir sind zum Sonnenuntergang auf eine Anhöhe gefahren und haben Gin & Tonic getrunken. Eigentlich war der Plan, dabei auch Wildtiere zu beobachten, die hatten sich aber fast alle versteckt. Dafür sind wir ab heute zwei Tage im Etosha-Nationalpark, da sollten wir das aufholen können.
Nachts ist es fast etwas kühl (9°C), tags soll es bis zu 27 °C werden...









